CRYSTAL BALL

Album: „Crystallizer“ (Massacre Records/Musikvertrieb)

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Bereits ist wieder ein neues Album von Crystall Ball am Start. „Crystallizer“ begeistert nicht so auf anhin wie noch „Deja Voodoo“. Die Produktion hat weniger Bodenhaftung. Vielleicht passt es zum albumtitel, dass der Sound eher im oberen Tonbereich liegt und es darum luftiger daherkommt, aber nicht weniger hart. Es ist melodiöser Rock mit toller Gitarrenarbeit und gutem Vocal. Vielleicht sind Crystall Ball auch Radio tauglicher geworden, denn es tönt recht stark nach Radiorock. Die Band hat mit diesem Album einen Schritt zurück gemacht, oder in einer anderen Richtung. Es ist ein gutes Rockalbum geworden, trotz allem.

Fredi Hallauer

DABU FANTASTIC

Doppelalbum: „Softdrinks“ (Sony Music)

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Dabu Fantastic haben einige ihrer Lieder nochmals aufgenommen und zwar Unplugged und darum heisst das Album Softdrinks. Das zweite Album ist Drinks, so wie es bereits erschien. Zwischen den beiden Alben gibt es nicht nur den Unterschied von Plugged und Unplugged, sondern auch die Titel sind nicht ganz identisch. Aus früheren Alben ist auf Softdrinks „Vo Vorn“, „Min Ort“ und „Belüftigsanlag“ zu hören, Drinks hat noch die Bonustracks „Fredi“ und „Los Los“ mit eingepackt. Musikalisch sind natürlich grosse Unterschiede zu hören. Softdrinks hat zwar auch viel Power und Dampf, aber der Gesang tritt noch besser nach vorn, und da das Ziel ist Lieder zu machen, haben sie ihr Ziel erreicht. Achtung auch Softdrinks können süchtig machen, zumindest wenn sie von Dabu Fantastic herkommen.

Fredi Hallauer

Live: Kurzer Bericht vom Zermatt Unplugged 2018

Im Vernissage starteten die Zürcher Dabu Fantastic ihre SoftdrinkTour, lies Unplugged Tour. Das Lokal war gestossen voll und die Bühne mit acht Leuten auch. Dabu Fantastic zeigten dass sie es geschafft haben mit Züri West und Patent Ochsner in einem Atemzug genannt zu werden. Mit einigen ihrer Songs schafften sie magische Momente. Der Humor kam auch nicht zu kurz.

ANNAKIN

Album: „The End Of Eternity“ (Akin Records/Phonag)

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Annakin ist keine unbekannte mehr und sie legt von Album zu Album mehr Wert auf ihre Stimme. Der Gesang ist das wichtigste dieser Songs und dazu kommen die nötigen Instrumente aber nie zuviele. Die Stimmung welche Annakin erzeugt ist ziemlich mystisch und sphärisch aber nie abgehoben. Von dieser wunderschönen Stimme kann man nicht genug bekommen, wenn sie sich mal im Gehörgang eingenistet hat und die Songs dann das Herz berühren. Eigentlich gibt es zu diesem Album nicht viel zu schreiben, man muss es hören. Annakin hat wiederum ein wunderschönes Album aufgenommen. Beim nächsten Swiss Music Award gilt die Ausrede sicher nicht mehr, dass es keine Frauen in der Musikszene gibt.

in die Musik reinhören

Fredi Hallauer

KAOS PROTOKOLL

EP: „New Chapter“ (Prolog)

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Das Schweizer Quartett mit Bass, Synthi, Drums, Electronics, Keaboards, Saxophon und Bass Klarinette widmet sich dem Post Jazz. Der Name Kaos Protokoll der Band hat mit der Musik, welche auf dieser EP zu hören ist nichts zu tun. Wunderschöne epische Melodiebögen der Melodieinstrumente und dem Bass prägen den Sound, Das ist grossartige und spannende Musik als Vorbote auf das im Herbst erscheinende Album, man darf sich freuen.

Fredi Hallauer

FISCHERMANNS ORCHESTRA

 

Album: „Tiefenrausch“ (Unit Records)

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Das elfköpfige Orchester tourt seit vielen Jahren in ganz Europa. Nun sind sie wieder mit einem neuen Album da. Die Musik welche sie spielen ist teils ziemlich eingängig und teils ziemlich sperrig und schwierig. Sie bewegen sich zwischen Jazz, Worldmusik und frei improvisierter Musik. Sieben der Musiker haben Kompositionen dazu beigetragen. Alle Stücke sind Instrumental. Bei den eingängigen Stücken liegt es am Schlagwerk, welches einen groovigen Beat unter die Bläser, das Keyboard und die Gitarre legt. Die sperrigen Stücke sind durch die Bläser verursacht, welche da frei improvisieren mit recht viel Freejazz Attitüden, gequietsche und Saxophonklappen geklapper. Die Musik ist immer spannend und bei mehrmaligem Hören schlüpfen auch die sperrigen Teile in den Gehörgang. Wer Jazz mag, kommt sicher auf die Rechnung, alle anderen hört euch das Fischermanns Orchestra doch mal an, vielleicht macht es sogar süchtig.

Musik hören

Fredi Hallauer

TANZTRAUM THUN 2018 vom dap

Vorschau:

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Am 28. April, 4. und 5. Mai findet wiederum ein Tanztraum Thun statt. Diese alle paar Jahre stattfindende Show der Tanzschule dap hat diesmal das Thema Digital. Daztu wird von den Schülerinnen und Schülern von den verschiedensten Stilen und Klassen getanzt. Die Showgruppen zeigen ebenfalls was sie können und die Tanzlehrerinnen und Tanzlehrer treten noch auf. Mehr Informationen und Tickets gibt es hier.

Für den 4. und 5. Mai hat es noch Tickets. Der 28. April ist ausverkauft.

Hier ein paar Fakten

Titel                             TanzTraumThun 2018 – http://www.com ]

Inhalt                           Das Netz mit den Möglichkeiten, Witz aber auch Gefahren, die in der Zeit der Vernetzung möglich sind.

Die Geschichte           wird mit Schauspiel gekonnt in Szene gesetzt und handelt von einem alten Mann auf der Suche nach seinem Glück. Erfunden, entwickelt und aufgeschrieben vom OK und der TanzTheaterCrew.

Die Tanztheatercrew   eigens für das Projekt zusammengestellte Klasse bestehend aus 9 Teilnehmern zwischen 9 -21 Jahren

Die Musik                    wird den verschiedenen Tanzstilen angepasst von unseren Lehrern und Technikern zusammengestellt, geschnitten und angepasst.

Aufführungsdauer       Abend füllend:                – 1.5 Stunden plus eine halbe Stunde Pause

                                                            –Geschichte in 10 Bildern

Choreografie               – Tanzlehrer/Innen (siehe unten), die bereits im dap unterrichten

– Schüler/Innen, die mit Hilfe der Leitung selber choreographieren 

Umsetzung

Gesamtleitung             Angela Stadler, dipl. Bewegungspädagogin BGB III

Geschichte                  Idee: Projektteam

Weiterentwicklung und Ausarbeitung: ganze Crew

Projektionen                Monica Lüscher

Kostüme                      Claudine Frauchiger und Eva Fuhrer 

Licht                            Joel Knutti

Grafik und Fotos           Jays Atelier, Sanji

Film                             Jöel Kai Lenz, Betaworker

Helfer                           ganz viele ehrenamtliche Hände

 

Fredi Hallauer

WILCOX

Album: „Painting In Grey“

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Das Quartett aus Zug ist nun endlich mit ihrem ersten Album da. Das Warten hat sich gelohnt. Da wird gerockt in amerikanischer Art. Die verschiedenen Songs sind sehr Vielfältig und haben einen hohen Wiedererkennungswert, gutes Songwriting. Der Sound ist luftig und transparent, die Vocals klar und mit schönen Harmonien versehen. Es ist kein Hau Ruck Rock, da und dort dominiert die akustische Gitarre. Die Soli auf der E-Gitarre sind ein Genuss, das Schlagzeug treibt alles voran und der Bass spielt schöne Basslinien. Wilcox eine Band die man nicht zum letzten Mal hört.

Fredi Hallauer