THE BEAUTY OF GEMINA

Doppel-CD „Minor Sun – Live In Zurich“ (TBOG Music)

Unknown-1.jpeg

Die Band mit dem Mastermind und Leadsänger Michael Sele musiziert zwei Stunden lang auf diesem Doppelalbum. Das steht der Band sehr gut an. Sie kann sich entfalten und so den Songs die richtige Stimmung geben. Musikalisch sind The Beauty Of Gemina schwierig einzuordnen. vielleicht passt Alternativ Rock am Besten. Elektronik wird dazwischen ebenfalls eingesetzt, aber auch die Gitarre darf zum Zug kommen und als Kontrapunkt streicht ein wunderschönes Cello die Melodien und Einleitungen. Michael Sele singt mit eher dunkler Stimme und macht seinem Weltschmerz Luft. Die Texte sind eher düster aber als ganzes wirkt das Album nie depressiv, höchstens ab und zu melancholisch. Diese Musik im Detail zu beschreiben bringt weniger als sie einfach zu hören und in die Welt von The Beauty Of Gemina einzutauchen.

Fredi Hallauer

RIVAL KINGS

Interview:

Fredi Hallauer sprach am Zermatt Unplugged mit Etienne von Rival Kings

wp-image--1367175457

Live: Zermatt Unplugged 2017

Rival Kings  spielten das letzte Konzert im Taste Village. Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten gelang ihnen ein schönes Konzert. Ihre Songs eignen sich für Festivals und mit ihrem Indie-Rock zogen sie das Publikum in ihren Bann. Einziger Negativpunkt war, dass der Mischer aufdrehte bis die Gesangsstimme scherbelte. Schade. Musikalisch gesehen war es ein super Konzert.

Fredi Hallauer

 

GROOM

wp-image--933783745

Live: Zermatt Unplugged 2017

Groom  begann im Taste Village mit einem sehr ruhigen und feinen Konzert vor einem aufmerksamen Publikum. Die junge Sängerin hat eine schöne wunderbare Stimme und ihre beiden Gitarristen verfeinerten die schönen Melodien. Die Bühnenpräsenz hat noch Entwicklungspotential.

Interview:

Am Zermatt Unplugged sprach Fredi Hallauer mit Groom

SCHÖRE MÜLLER AND FRIENDS

Live: Alti Moschti Mühlethurnen  Blues am Gründonnerstag 2017

Das Konzert in der ausverkauften Alti Moschti begannen sie zu Dritt, die MGM, das sind Schöre Müller, Philipp Bluedög Gerber und Didi Meier, alle mit akustischer Gitarre. Sie spielten und sangen nicht ganz typischen Blues, aber auch, aber Songs mit Feeling waren alles. Die drei harmonieren musikalisch und gesanglich sehr gut zusammen und es war eine Freude ihnen zuzuhören. später traten dann Mimmo Pisino am Kontrabass, Steve Grant am Schlagzeug und Marco Bandera an der Bluesharp dazu. Mimmo Pisino sang dann „Travailler c’est trop dur“ und auch Steve Grant an den Drums übernahm den Lead bei einem Song. Das ganze Konzert war eine sehr gute Unterhaltung, dazu aber auch sehr gute Musik. Dann kam Sandee Moser noch dazu mit Gitarre und sie sang mit wahnsinns Stimme „Me and Bobby McGhee“. Freda Goodlet war der letzte Gast, auch sie überzeugte gesanglich und als dann noch beide Sängerinnen miteinander sangen und die ganze Band dazu musizierte gab es nur noch Hühnerhaut.

Nach der Pause wurde elektrisch gespielt. Die drei Gitarristen spielten E-Gitarre und auch der Bassist wechselte zum E-Bass. Musikalisch ging es wie im ersten Teil weiter, alle kamen zum Einsatz, steuerten ihre Songs bei und das Niveau blieb hoch. Manchmal waren die 3 E-Gitarren etwas viel, der Sound wurde verwaschener und die Dynamik liess nach, spannend wurde es dann wieder wenn einer der Gitarristen die akustische Gitarre übernahm. Es war ein tolles und sehr langes Konzert mit einer imensen Vielseitigkeit und sehr guten Musikern und das Publikum trat sehr zufrieden den Heimweg an.

Fredi Hallauer

LONG TALL JEFFERSON

CD: „I Want My Honey Back“ (Red Brick Chapel Records)

unspecified.jpeg

Long Tall Jefferson ist ein Schweizer Singer/Songwriter im Stil der grossen Amerikaner. Seine Musik ist Folk und er spielt wunderschöne Folkgitarre mit herrlichem Picking, das man hierzulande nicht mehr so oft hört. Seine Songs sind eher etwas verträumt, was zum Genre gehört. Er singt von Freundschaft und Liebe und was einen jungen Mann so beschäftigt. Er nahm alles mit einem Kassettenrecorder auf und heraus kam ein reifes Werk mit gutem Zeit. also nicht nur die Musik ist Old School sondern auch die Aufnahmetechnik. Long Tall Jefferson ist ein junger Mann von Heute.

Fredi Hallauer

Interview:

Am Zermatt Unplugged sprach Fredi Hallauer mit Long Tall Jefferson

ADIEU GARRY COOPER

CD: „Outsiders“ (Cheptel Records)

d51b8a90-dab4-4a7c-baff-375d91bbcc42.jpg

Das Trio aus Genf gehört zum postmodernen Pop. Sie singen französisch und erzählen vom Leben, der Arbeitslosigkeit, der Existenzangst und kämpfen dagegen. Es ist Musik mit Power, mit Wut mit dem Kampf gegen Hoffnungslosigkeit. Synthies, Gitarren und Drums treiben die Musik voran, minimal ist der Sound und trotzdem kräftig und üppig. Ein Album das genau der heutigen Zeit entspricht und vorwärtsgeht.

Fredi Hallauer

 

JPTR

CD: „JPTR“ (Mouthwatering Records)

d7d075d4-fd41-4216-b0c1-e74f0ff3b1d4.jpg

JPTR ist ein Zürcher Duo das zur ganzheitlichen Kunst zu zählen ist. Die Sängerin und der Perkussionist liegen stilmässig im Artpop mit einer Portion Punk vermischt. Die Songs sind nicht neu, da sie letztes Jahr bei jedem Vollmond ein neues Lied veröffentlichten. Auf der CD sind Remixes und andere Versionen zu hören. Der treibende Pop wirkt beim Hören nur halb so stark als mit den dazugehörigen Videos oder den Performances, welche die Band bietet. Multimedia ist mit JPTR angesagt. Dieses Duo ist einen Schritt voraus.

Fredi Hallauer