SUBMARYNE

EP: „Encore“ (Phonag)

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Die junge Lausanner Sängerin hat sich auf ihrer ersten EP verschiedenen bestehenden Songs angenommen, unter anderem „Addicted To You“ von Avicii, aber auch weniger bekannten Stücken, auch eines aus Frankreich. Sie singt mit einer Ausnahme englisch. Submaryne hat eine wunderschöne natürliche Stimme und die Begleitung ist sehr folkig, akustisch im Sinne einer Singer/Songwriterin. Auf das Album, welches 2019 erscheinen soll darf man sich freuen.

Fredi Hallauer

WERNER AESCHBACHER

Album: „Atchafalaya“ (Narrenschiff)

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Der geniale Örgeler Werner Aeschbacher spielt sich hier durch Atchafalaya, das ist ein Teil des Mississippi Deltas. Er liess sich in Louisiana ein Cajun Örgeli bauen. Acht Stücke spielt er mit diesem Örgeli, fünf mit Schwyzerörgeli und eines mit verschiedensten Örgelis. Es ist schön zuzuhören, wie er aus den Instrumenten Gefühle und Töne herausholt, bekannte Stücke spielt aber immer auf seine Art. Er spielt hier natürlich ein bisschen Louisina Sound mit „La Dance De Mardi Gras“, aber auch „Südstaatler“ und weitere Stücke erzählen von seiner Reise. Was mit „Tramp“ gemeint ist, darf jede(r) selber hören. „Autumn Leaves“ wird ein bisschen romantischer bevor dann das Örgeli fast überhitzt in den weiteren Stücken und das auch bei einem Tango. Werner Aeschbacher spielt seine Musik, einfach Solo pur. Ein schönes Stück Musik.

Fredi Hallauer

VERONIKA’S NDIIGO

Album: „Fly“ (Veronika Stalder/Irascible)

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Diese Musik bringt einem irgendwo auf eine Wiese, Sonnenschein und mit vielen Schmetterlingen. Die Band Veronika’s Ndiigo besteht aus Veronika Stalder (Gesang, Gitarre, Geige), Prince Moussa Cossokho (Kora, Gesang), Oli Hartung (Gitarre), Antonio Schiavano (Bass) und Samuel Bauer (Perkussion, Gesang). Da trifft Folk, World und Jazz aufeinander. Die schöne Stimme von Veronika Stalder passt gut zu den Tönen der Kora, auch sonst setzt sie die Stimme häufig als weiteres Instrument ein. Die Musiker spielen einen unverkennbaren Stil mit vielen Verzierungen, Schlenkern und Rhythmuskapriolen und doch ist alles schlicht und nichts überladen. Musik die einem verzaubert.

Fredi Hallauer

SILHOUETTE TALES

Live: Alti Moschti Mühlethurnen am 21. April 2018

Bild Fredi Hallauer

Das Luzerner Duo eröffnete ein Doppelkonzert in der Alti Moschti. Es war ei typisches folkiges Singer/Songwriterkonzert. Die Sängerin überzeugte mit ihrer kräftigen und irgendwie prickelnder Stimme. Sie begleitete sich auf der Stahlsaiten Gitarre. Ein Gitarrist untermalte und akzentuierte die Songs auf der Nylonsaiten Gitarre. Die englisch gesungenen Geschichten handelten von kleinen Alltagsgegebenheiten und waren gut verständlich. Eigentlich ist es ein Quartett, im Duo klangen sie aber auch wunderbar.

Fredi Hallauer

WINTERSHOME

Interview:

Fredi Hallauer sprach am Zermatt Unplugged mit den drei Frauen von Wintershome

Album: „Around You I Found You“ (India Media Group/Rough Trade)

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Die sechs jungen Leute, drei Frauen und drei Männer, kommen alle aus Zermatt. Alle Sechs singen, dazu spielen sie Gitarren, Keyboards, Bass und Schlagzeug und Perkussion. Herausgekommen ist ein gelungenes Album mit federleichter, luftigem Folkpop, näher beim Folk. Das Album ist sehr abwechslungsreich, da die Leadstimmen wechseln und dann gibt es wieder Chorgesang. Ihre Songs haben sie alle selber geschrieben und sie haben ein gutes Songwriting. Wintershome sind eine Band die international tönt und auch mithalten kann. Sonnenschein und Unbeschwertheit sind beim Hören dieser Musik garantiert.

Fredi Hallauer

BERGERAUSCH

Album: „Nie ghört“ (Narrenschiff)

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Der Untertitel diese Albums heisst „Lieder aus der Schweiz“. Bergerausch das ist Betinko (Bettina Klöti) mit Gesang, Gitarrenbanjo; Vera Kappeler die Pianistin zwischen Jazz und Folk; urs Vögeli an den Saiteninstrumenten und Backingvocals, Luca Ramella an den Drums und Perkussion;  Michael Flury an der Posaune und Christian Weber am Kontrabass. Die Sängerin Betinko, singt mit ihrer sonoren Altstimme Lieder und vertonte Texte, sowie Eigenkompositionen und Texte aus der Schweiz, aus den Bergen. Bekannt sind sicher Texte von Carl Albert Loosli und Adolf Wölfli, mit je zwei Texten, dann traditionelle Lieder wie „Chrieseli“, „S’Bugglet Mannli“ oder „Anneli“, aber so wie hier hat man sie noch nie gehört. Die Lieder sind teils lüpfig, teils nachdenklich und immer ist der Text sehr wichtig und dadurch auch präsent aufgenommen und gemischt. „Nie ghört“ ist ein eigenwilliges Album aber auch ein sehr kreatives.

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Fredi Hallauer

 

DUO SYBE

Album: „Silky Dance“ (Narrenschiff)

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Das Duo Sybe sind Sylvia Manoian mit Gitarre, Tambura, Oktavgitarre und Gesang; und Betty Otter mit Kontrabass, Tambura, Fussperkussion und Gesang. die beiden Frauen kommen aus Zürich. Die Tambura ist eine Langhalslaute von Rumänien und Bulgarien. Sie spielen traditionelle Musik aus Bulgarien, Eigenkompositionen und extra für sie komponierte Stücke von Valeri Dimchev aus Bulgarien, dazu noch rumänische Volksmusik von Bela Bartok arrangiert, ein Stück aus Venezuela, eines aus der Schweiz, eine Zigeunerweise und ein Klezmer Stück. Diese Musik ist echte und gute Worldmusik oder Folk der etwas anderen Art, interessant, spannend und ein Hörerlebnis.

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Fredi Hallauer