TORTILLA FLAT

Album: „Forward To The Past“

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Das Trio aus Langenthal besteht seit etwa 25 Jahren und spielt so frisch wie eh und je ihren irischen Folk Rock Punk. Sie gehen meistens so richtig los und der Sänger gibt alles und reisst die Hörenden mit. The Pogues lassen grüssen, aber nicht das Tortilla Flat eine Pogues Coverband sind. Ganz fetzig wird es dann, wenn die drei Dudelsackspieler der Independent Pipers dazu loslegen. Tortilla Flat ist nichts Neues, aber immer wieder erfrischende und handgemachte Musik.

Fredi Hallauer

ARGYLE SINGH

EP: „Long Time Coming“

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Das sind fünf Songs zwischen Folk und Pop die der junge, in Zürich lebende Schotte, hier singt. Auffallend sind die schönen und abwechslungsreichen Arrangements und Instrumentierung, da sind mal Streicher dabei oder dann ein kräftiges Schlagzeug. Seine Stimmeist markant, etwas höher und leicht angerauht, mit Wiedererkennungswert. Die Texte erzählen vom Leben und den Gefühlen und sind in bester Singer/Songwriter Art geschrieben.

Fredi Hallauer

FLORIAN SCHNEIDER

CD: „Schangsongs 2“

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Schangsongs sind vierzehn wunderbare und schandbar traurige Lieder welche der Baselbieter Bariton hier singt. Musikalisch ist es Folk, mit akustischer Gitarre und Adam Taubitz an der Geige. Einfache sehr wirkungsvolle Musik welche die Texte noch wirkungsvoller macht. Florian Schneider hat vier Lieder selber geschrieben, interpretiert das traditionelle „Wydebaum“ und neun Songs von Tom Waits hat er ins Baselbiet als Ort und in den Dialekt adaptiert. Es ist ihm mit diesen Adaptionen ein grosser Wurf gelungen, auch ist es textlich nicht auszumachen welches Lied von wem ist, es ist alles ein Guss. Die Geschichten erzählen alle vom Leben und vom Tod, von Ungerechtigkeit und nicht erwiderter Liebe die manchmal ebenfalls zum Tod führt, von Gewalt an Kindern und Jugendlichen und teils auch von ihnen verübt. Der Mensch ist in den meisten Liedern der Verlierer. Wenn das jetzt depressiv tönt, das ist dieses Album aber nicht, sie ist dunkel, melancholisch, berührend und wunderschön. Florian Schneider hat es mit dem Album und zusätzlich mit dem Lied  „Alts, chalts Hus“  in die Liederbestenliste auf Platz 1 geschafft. Gratulation.

Fredi Hallauer

JON HOOD

CD: „Body Semantic“ (Red Brick Chapel(Irascible)

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Das Trio lässt es irgendwie daher folken. Zwei Gitarren ein Schlagzeug/Perkussion und drei Stimmen, eine Frauenstimme als Lead sind vorhanden. Die Songs haben etwas sehr schönes an sich. Schade ist, dass die Stimme so verhallt und getunt wurde und so wirkt dann das Album etwas luftig und abgehoben. Der Gesang ist oft auch etwas stark im Hintergrund. Schade

Fredi Hallauer

EA

EP: „Seasons“ (ea music)

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Ea ist die Abkürzung von Bea und das wiederum die Abkürzung von Beatrice. doch so kompliziert wie die Erklärung des Namens tönen ihre fünf Songs der EP nicht. Es sind folkig ,popige, sonnige Songs die Ea mit einer hellen schönen Stimme singt. Die Inhalte der Songs überzeugen, sie singt von der Heimatstadt und was das für sie bedeutet, oder von heilenden Herzen und natürlich von Liebe, aber nie kitschig. Man darf gespannt sein auf Ea’s erstes Album.

Fredi Hallauer

GROOM

CD: „4 Songs“ (mx3)

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Groom, eine junge französisch Walliserin, singt vier wunderschöne, englische Songs. Einfache, ruhige Songs, mit Gitarre und bisschen Stimmverdoppelung. Groom hat eine wunderschöne Stimme und versteht es mit ihren Liedern und melodien das Herz zu berühren. ein eigentliches Album hat sie nicht, aber auf mx3 darf man ihre vier Lieder gratis herunterladen. Eine Entdeckung.

Fredi Hallauer

 

 

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Live: Zermatt Unplugged 2017

Groom  begann im Taste Village mit einem sehr ruhigen und feinen Konzert vor einem aufmerksamen Publikum. Die junge Sängerin hat eine schöne wunderbare Stimme und ihre beiden Gitarristen verfeinerten die schönen Melodien. Die Bühnenpräsenz hat noch Entwicklungspotential.

Interview:

Am Zermatt Unplugged sprach Fredi Hallauer mit Groom

LARRY BANG BANG

CD: „I, Import-Export Mariachi“ (Irascible)

757347fa-4639-4e45-900a-ccd941b0897e.jpgDie Band mit dem seltsamen Namen und dem noch seltsameren Albumtitel kommt aus Zürich, den USA, Australien und Indonesien und hat 14 Gastmusiker. Die Songs sind so skuril und schräg wie eigentlich alles an dieser Band. Die ganze Angelegenheit ist erfrischend mit viel Folk, Country, R’n’B, Rock’n’Roll und was es noch alles gibt. Wunderschön sind auch die schrägen Texte. Ein kleines Beispiel sei erwähnt, es ist die Geschichte vom Mann mit dem hohlen Zahn, die sicher die meisten aus der Kindheit kennen. diese Geschichte wird ad absurdum wiederholt und verändert bis sie wieder bei der alten Geschichte ist. Olifr M. Guz aus Schaffhausen hat produziert und spielt auch mit. Die erfrischendste CD 2017.

Fredi Hallauer