FESTIVALS

CHRISTMAS SESSION BIEL 2021

17. November 2021

Bild Fredi Hallauer

Pünktlich um 20 Uhr eröffnete die Ellis Mano Band die Christmas Session und den ersten Abend. Ihr im Blues orientierter Rock fand Anklang. Toller Gitarrist und Tastenmann unterstützten den Sänger in den Stimmungen. Bass znd Schlagzeug sorgten für den Druck. Ein klarer Sound machte das Konzert zum musikalischen Leckerbissen.

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Jamie Cullum übernahm die Bühne und die gute Stimmung. Er startete alleine am Piano ganz leise und langsam kam die siebenköpfige Band dazu. Er verstand es Spannungen aufzubauen und spielte  mal leise mal laut, mal Pop, Rock mal Jazz. Eine alte Jazznummer spielte er, welche sonst nicht mehr im Programm ist, und die er bei seinem ersten Schweizer Konzert spielte. Der Rockmusiker und dazu passende Attitüde kam auch nicht zu kurz mit auf dem Flügel herumrennen, vom Flügel springen und ein Bad im Publikum nehmen. Darauf folgte ein langes Solostück bei dem er den Flügel als Perkussionsinstrument benutzte, dazu Beatboxte, die Saiten im Flügel bearbeitete und dazwischen lange Passagen schönsten Jazz spielte. Einen fulminanten Weihnachtssong aus seiner Feder mit Tanzeinlage der Backgroundsänger*innen brachte den Saal zum kochen. Am Schluss wollte er das Publikum bei der Bühne und machte Party.

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18. November 2021

Der Abend wurde von Shem Thomas und seinen beiden Musikern eröffnet. Er spielte neue Songs, teils mit Drumpad. Dann nahm er die Gitarren zur Hand und spielte einen alten Song als Reggae zum mitgröhlen und dann zum Schluss noch „Crossroad“. Shem Thomas überzeugte mit seiner Vielseitigkeit und seiner souligen Stimme. Wenn sie zu viel wollten und zu laut wurden litt die Soundqualität.

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Auf den Hauptact James Morrison war das Publikum sehr gespannt. Viele junge Frauen waren anwesend. James Morrison kam mit seiner siebenköpfigen Band auf die Bühne und sang alte und brandneue Songs mit seiner souligen Stimme. Hammond und E-Gitarre brachten noch mehr Seele hinein. Die beiden Backgroundsängerinnen waren zu laut und zu schrill eingestellt. Bei den lauten Stücken scheiterte die Band an der Akustik des Kongresshauses Biel. Irgendwann verlor das Konzert seine Spannung und begann dahin zu plätschern. Dann sang James Morrison seine Hits und alle die jungen Frauen kreischten und sangen mit, das brachte die Stimmung zurück.

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19. November 2021

Heute war Musik aus der Schweiz angesagt. Der Abend wurde von Nils Burri eröffnet, da der Sänger der angekündigten Megawatt erkrankt war. Nils Burri sang, spielte Gitarre und ein auf die Füsse reduziertes Schlagzeug, dazu stand noch ein Bassist auf der Bühne. Er hatte einen schweren Stand als Ersatz, gab alles und begeisterte mit seiner Stimme und seiner Dynamik der Songs. Das Publikum konnte er für sich begeistern.

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Die nächsten Schweizerband war Natacha sie trat mit einer jungen Band auf. Der Auftritt hatte Mängel an allen Ecken. Die Band war zu laut zum Gesang, vor allem das Schlagzeug.  Natacha intonierte nicht immer sehr sauber und das Timing stimmte ebenfalls manchmal nicht. Sie sang eher unbekannte Lieder und konnte das Publikum nicht fesseln. Die instrumentalen Parts gehörten in den Dreampop. Mit der Zeit bekamen die Mischer den Sound in den Griff. Nach einer Stunde dann der erste Hit „Nadisna“. Dann noch das letzte Lied das wieder einfach so ein Popsong war. Als Zugabe dann noch „Söli söli nid“. Das Publikum war mässig begeistert. Ich hörte Stimmen wie „Hoffentlich ist George nachher besser“. Pause

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Dann kam George mit seiner Band. Sie rockten das Kongresshaus und das Publikum war bald aus dem Häuschen. Er mischte bekannte Songs mit neueren und brandneuen Liedern. Die Musiker überzeugten ebenfalls. George war authentisch und man glaubte ihm was er erzählte und sang. Das Publikum sang mit und George rettete den Abend für viele im Publikum.

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20. November 2021

Ira May machte den Anfang. Mit ihrer Band, Gitarre, Keyboard, Bass und Schlagzeug sang sie ihre Songs, darunter zwei neue. Alles war sehr schlicht und da kam die sehr starke Stimme bestens zur Geltung. Der ausgewigene Sound trug zum gelungenen Konzert bei. Ein ehrliches und gutes Konzert.

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Nach der Pause betrat die bezaubernde und umwerfende Joss Stone die Bühne. Mit ihrer achtköpfigen Band zelebrierte sie den modernen Soul und RnB. Ihre Stimme bewegte sich zwischen säuseln, mädchenhaftem Lachen, kreischen und kratzen bis hin zur Gospelstimme. Sie sprach etwas zuviel zwischen den Stücken, aber das brauchte sie zm Tee zu trinken und die Stimme zu erholen. Joss Stone war ein Ohrenschmaus und mit ihrer sympathischen Art umgarnte sie das Publikum und gewann es sofort für sich

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21. September 2021

Roberto Brigante , der Italiener aus Thun eröffnete den heutigen Abend mit seinen herrlichen Canzoni. Er brachte auch Lokalkolorit vom Absatz in Italien mit. Das Publikum ging ganz mit und seine fünf Mitmusiker leisteten tolle Arbeit. Gutes Konzert toller Sound und hervorragende Stimmung.

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Dann kam der sehnsüchtig erwartete Auftritt von Albano und Romina Power . Sie starteten nach einem langen Intro gleich mit zwei Hits. Dann folgte ein italienischer Gast der englisch sang. Langes Palaver dazwischen und Albano Power als Heldentenor füllten das Programm und riss das italienischbstämmige Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Es folgte ein Canzone und dann sang er mit seinen Backgroundsängerinnen zusammen „Azzuro“, das Kongresshaus kochte. Romina übernahm die Bühne. Sie sang englisch, auch ein eher religiöses Lied. Chatanooga Choo Choo, Alexanders Ragtime Band folgten und dann Power To The People mit einer eher impfskeptischen Aussage. Albano sang dann Tschaikowski, gefolgt von Ave Maria, also ein kleiner Tenor Abend. Verdis Gefangenenchor aus Nabucco reihte sich ein. Hatte das Publikum nicht andere Erwartungen? Dann sangen sie noch einen amerikanischen Schmachter zusammen. Es glich einer Seifenoper. Und jetzt endlich stiegen sie in die Hits ein, das Publikum sang stimmkräftig mit. So ging es dann Schlag auf Schlag weiter und das Publikum war versöhnt.

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Die Christmas Sessions 2021 waren grossartig. Gut organisiert, keine Wartezeiten wegen dem Zertifikat, freundliches Personal beim Eingang, Garderobe, Bar und im Saal. Man darf sich auf den 22. bis 27. November 2022 freuen.

Fredi Hallauer

SEASIDE SPIEZ 2021

3. September 2021

Das Seaside Festival startete mit schönstem Wetter und dank Zertifikat ohne Maske. Den Auftakt machten im Campfire junge Musiker*innen von La Gustav. Die Bands spielten auf hohem Niveau.

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Die Hauptbühne wurde von den Halunke eröffnet. Sie veröffentlichten gleichzeitig ihr neues Album „Flamingo“. Ihr Repertoire beinhaltete Lieder von früher und vom aktuellen Album. Anja übernahm mehr Anteil im Gesang, sogar Soli oder Leadgesang. Der Gitarrist brillierte ebenfalls. Ein tolles Eröffnungskonzert.

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Die Session Bühne wurde von Sina Lark aus Thun eröffnet. Mutig sang sie eigene Lieder zu akustischen Gitarre oder Covers z.B. von Ed Sheran.

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Auf der Hauptbühne folgte Open Season und zum erstenmal ging die Party trotz relativen hohen Temperaturen und Sonnenschein so richtig ab. Die Band war in bester Spiellaune

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Nächster Ort: Session Bühne, Kümstler: Aaron. Der junge Mann performte mit einer Wahnsinnsstimme und begleitete sich auf Gitarre und Klavier. Vergleiche mit Marius Bär liegen auf der Hand.

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Gentleman enterte die Hauptbühne und liess seinen Dub, Dancehall, Reggae beben. Er sprach aber viel zu viel und so konnte er die Spannung der Musik nicht halten. Auch seine Zwischentexte waren eher in Richtung doof. Nicht gerade der Knaller.

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Im Campfire spielten anschliessend Boris Pilleri’s Jammin und wie. Sie brachtwn die Holzhütte zu siebt zum Beben. Spitzenmusik von Spitzenmusikern.

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Die nächstem auf der Hauptbühne und die Stars des Abends waren Patent Ochsner. Sie traten in einer riesigen Besetzung auf mit einem fünfer Bläsersatz. Einen interessanten Klang steuerte die Basstrompete bei. Alle Musiker*innen waren bei bester Laune und es wurde richtig viel musiziert. Lange Soli zwischen Jazz, Rock und Klassik boten die verschiedensten Musiker. Das Repertoire war bunt gemischt von heute bis vorgestern und zurück, Hits neben weiger Bekanntem, schnell neben langsam. Büne Huber machte schöne Ansagen. Schon während dem Konzert wurde es magisch mit dem 10’000 köpfigen Chor und bei der Zugabe mit Scharlachrot gab es Hühnerhaut. Es war einfach nur grossartig.

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4. September

Eröffnung im Campfire mit tollen Musikern von La Gustav. Grossartig was diese jungen Kümstler*innen spielen, zwischen Rock, Pop, Mundartrock mit schlauen Texten und alles mit Leidenschaft und viel Freude gespielt, in den verschiedensten Besetzungen.

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Die Hauptbühne eröffneten The Souls mit ihre heissen Poprock. Sie begesterten das schon zahlreich erschienene Publikum. Klar gewinnen sie auch hier den Preis für die schönsten Frisuren. Der Gitarrist glänzte mit geilen Soli. Ein solides Konzert.

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Sina spielte ein Konzert mit voller Band. Die Gitarrenband, manchmal mit Cello, konnte es auch rocken lassen. Sina trat souverän, wie immer, auf. Sie sang sich durch Lieder ihrer Karriere von heute bis gestern. „Memphis“ von Polo und der Schmetterband passte sie an den Thunersee und das Wallis an. Ihre kurzen Anekdoten erzählte sie amüsant. Ein sonniger fröhlicher Nachmittag mit Mundartrock.

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Auf der Sessionbühne trat May Sheila auf. Sie begleitete sich selber mit Ukulele, Gitarre und Piano. Die Begleitungen waren nicht nur glücklich und passten nicht zu ihrer schönen Stimme. Ihre Ansagen waren ebenfalls eher zuviel des Guten. Ein guter Ansatz ist vorhanden.

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Auf der Sessionbühne glänzte Julia Heart mit angenehm warmer Stimme und schönen Songs. Sie selber spielte Gitarre und wurde von einem Mann an den verschiedenen Saiteninstrumenten begleitet. Viele Leute entdeckten hier eine wichtige junge Künstlerin.

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Auf der Hauptbühne blies Ian Anderson mit Jethro Tull in die Flöte und sie legten druckvoll los. Musik machen kann er immer noch sehr gut und das koboldhafte sieht man immer noch. Leider ist seine Stimme für die höheren Lagen und überhaupt nicht mehr ausreichend. Mit Techmik, liess Audiotune wird das Defizit bearbeitet und dann tönt es absolut schlimm. Schade. Jethro Tull spielte sich durch das alte riesige Repertoire. Gute Musiker machten das Konzert zu einem Genuss.

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Peter Maffay war der nächste alternde Star. Man war gespannt, da er eine Rockshow ankündigte, unterdessen aber noch ein Liedermacher Album veröffentlichte. Er startete mit einer riesen Band und einem Gitarrenbrett bestehend aus vier Gitarristen. Es rockte so richtig und das ältere Publikum hob ab. Textlich war nichts zu verstehen. Später wechselte er zu ruhigeren Tönen, aber es gab keine Chance viel zu verstehen. So bot Peter Maffay ein tolles Konzert mit Gitarren, Backgroundsänger*innen, Perkussionistin zu den üblichen Instrumenten einer Band.

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CHRISTMAS SESSION BIEL

Dienstag 19. November 2019

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An diesem Abend war Shadox and Friends angesagt. Sie starteten mit einer grossen Band, nämlich erweitert mit einem Gitarristen, einem Streichquartett und einem vierköpfigen Chor. Sie spielten souverän und ihr Bluespop wurde zu Stadionrock mit neun stimmigem Refrain. Dann kam die Lady des Mundartrocks auf die Bühne, Natacha. Sie sang drei Lieder, darunter „Nadisna“, und „Söli söli nid“. Sie hat immer noch eine grossartige Stimme und riss das Publikum buchstäblich von den Sitzen.

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Die Shadox entpuppten sich als sehr geeignete Band für Gäste. Es folgte Jasmin welche mit Shaddy ein Duett sang. Später rockte ein Schweizer Rock Urgestein das Kongresszentrum in Biel. Die Rede ist von Schöre Müller. Seine Gitarrensoli und diejenigen des Shadox Gitarristen waren erfrischend. Mit „Louenesee“ liess er einen magischen Moment entstehen.

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Zwischen den Gästen spielten Shadox jeweils drei Songs. Mit dieser grossen Besetzumg wurden alle die Songs zu Hymnen. Der nächste Gast war Florian Ast. Er begeisterte das Publikum vor allem mit „Sex“ und „Ängu“. Es war ein solider Auftritt.

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Es folgten drei weitere Songs der Shadox, und der letzte davon war sozusage das grosse Finale mit Schlagzeugsolo. Alle Musiker durften nochmals solieren. Dann wurde Ken Hensley (Uriah Heep) auf die Bühne gerufen. Er überzeugte mit einem alten und einem brandneuen Song, Keyboardspiel und sehr witzigen und sympathische Ansagen.

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Das Keyboard wurde weggeräumt und gegen eine Gitarre getauscht und alle Musiker auf die Bühne gebeten. So wurde gemeinsam „Lady in Black“ zelebriert. Ein Konzert mit den Shadox und den Gästen welches etwas anders aber trotzdem gut war ging zu Ende

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Mittwoch 20. November 2019

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Am heutigen Abend war die Bühne und das Publikum bereit für Mi Carmen Flamenco, eine grosse Flamencoshow. Fünf MusikerImnen spielten live mit zwei Gitarren, Querflöte, Cachon und einer fulminanten Sängerin. Die klassische Musik wurde eingespielt. Fünf Tänzerinnen und zwei Tänzer plus eine Solo-Tänzerin und zwei Solo-Tänzer übernahmen den temperamentvollen Tanz. Getanzt wurde, wie es der Name der Show sagt, Carmen.

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Der erste Teil war traditionellerer Flamenco, der zweite Teil moderner, auch musikalisch. Neben der Querflöte kam auch das Saxophon zum Einsatz und das recht jazzig. Tänzerisch gab es ebenfalls modernere Flamenco Varianten zu sehen. Das farbenfrohe Spektajel beinhaltete alle Emotionen, von feuriger Liebe zu tödlichem Hass, von riesen Freude zu tiefer Trauer. All das wurde auf hohem Niveau und sehr verständlich dargestellt, ohne Erklärungen oder Programmheft. Dieser Tanzabend passte bestens in das Programm der Christmas Session.

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Donnerstag 21. November 2019

Heute Abend startete Veronica Fusaro, diesmal Solo mit Loopstation. Sie trat sehr konzentriert und selbstsicher auf die Bühne. Am Anfang spielte sie mit der akustischen Gitarre nachher mit der elektrischen. Ihre variantenreiche Stimme kam seh gut zir Geltung und sie schaffte es Hühnerhaut zu erzeugen. Mit ihrer Version von „Hemmige“ gewann sie das Publikum endgültig. Ein Auftritt vor rund 800 begeisterten Leuten den sie verdient hat.

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Nach der Pause gehörte die Bühne dem Hauptact, nämlich Nena und Band. Sie rockte sofort los und holte das Publikum nach vorne. “ Ich will euch spüren“, sagte sie mehr als einmal an diesem Abend. Sie spielte sich quer durch ihr bekanntes Repertoire und liess nichts aus. Der Sound war leider nicht der Beste, zum Glück verstand man die Texte sehr gut, aber der Bass war ser breit, breiig und unpräzis. Nena versprühte eine enorme Energie. Das Publikum ging ihr etwas zuwenig mit, obwohl ein grosser Teil kräftig mitsang. Mit 99 Luftballone ging ein toller Konzertabend zu Ende, auf alle Fälle fast, denn es folgten noch ein paar Zugaben.

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Freitag 22. November 2019

Heute startete Nicole Bernegger und ihre Band. Neben Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard gab es auch zwei Backgroundsängerinnen, welche die tiefen Lagen ebenso beherrschten wie die hohen. Nicole Bernegger sang neue und ältere Songs. Ihre Soulstimme floss in die Ohren wie warmes Öl. Zuerst sang sie Songs mit mehr Pop Einschlag um dann endgpltig die Soulröhre auszupacken. Als sie dann noch zum Gospel kam gab es nur noch Hühnerhaut und offene Münder. Nicole Bernegger und ihre Band sowie die Soundkeute zeigten, dass im Kongresshaus Biel auch ein guter Sound möglich ist.

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Gotthard sind weiterhin defrosted unterwegs und standen bzw sassen so auf der Bühne. Verstärkt wurden sie lediglich von Andi Pupato an der Perkussion und zwei Sängerunnen mit Hammerstimmen. Ihr Repertoire war das übliche dieser Tour von welcher an diesem Abend das letzte Konzert gespielt wurde. Nik Mäder, der Sänger, wurde vor acht Jahren und zwei Tagen das Erstemal vorgestellt. Ihm wurde ein Happy Birthday gesungen. Dann ging es weiter Schlag auf Schlag mit den Hits. Die Balladen spielten sie etwas schneller und auch sonst waren die Arrangements teilweise leicht verändert. Gotthard waren grossartig. Sie unterliessen auch die Insiderwitze und gerade dadurch boten sie gutes Entertainement. Der Sound war klar. Das Publikum stand die meiste Zeit und machte mit. Wiederum ein toller Abend.

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Samstag 24. November 2019

Special Guest war Edita. Sie trat zusamnen mit einem Gitarristen und einem Schlagzeuger auf. Ihr Gesang war überzeugend und sehr differenziert. Ihre Ansagen dagegen waren das Gegenteil nämlich sehr unbedarft und teils ein bisschen despektierlich anderen Künstlerinnen gegenüber. Diese Fehltritte konnte sie mit der Musik nicht wieder gut machen, das Publikum blieb sehr zurückhaltend.

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Nach der Pause ging es auf einem anderen Niveau weiter mit Patricia Kaas der französischen Sängerin zwischen Jazz, Chanson und Pop. Ihre Band überzeugte ebenfalls mit einem perkussivenSchlagzeuger, einem Gitarristen, einem Bassisten, einem Keyboarder und einem Hammondorgelspieler, der auch die E-Gitarre beherrschte. Patricia Kaas begann mit sehr ruhigen Liedern und steigerte dann langsam das Tempo und den Power ihrer Stimme. Die Band brillierte in ausgiebigen Soli. Langsam löste Patricia Kaas die Handbremse und schaffte so eine unheimliche Spannung zu erzeugen. Spätestens bei „Mademoiselle chante le Blues“ hielt nichts mehr das Publikum auf den Sitzen. Die Lautstärke wurde mehr und damit der Sound schlechter. Es war ein Spitzenkonzert mit sehr hoher Intensität und nicht einfach nur Party. Patricia Kaas zeigte, dass sie noch immer zu den besten Sängerinnen und Entertainerinnen gehört.

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Sonntag 25. November 2019

Am Sonntag ist traditionell der Italien Tag. Als Spezialgast startete Vittorio de Scalzi. Er kommt aus Genua, ist Multiinstrumentalist und gründete die Band New Trolls. Vittorio de Scalzi trat mit einem hervorragenden Gitarristen auf. Neben seinen eigenen Liedern sang er viele Canzoni von Fabrizio Andre. Sein Auftritt war herzlich und leidenschaftlich und man merkte seinen eigenen Liedern die Prog Rock Vergangenheit an. Er spielte dann Fusionen von Klassik und Rock. Er übernahm das Piano und die Gitarre das Orchester.Das war ein spannender Auftritt.

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Als letzter Künstler der Christmas Session 2019 betrat NEK die Bühne, zuerst alleine mit akustischer Gitarre. Während dem zweiten Song kam die vierköpfige Band dazu. Langsam begannen sie Gas zu geben und bald stand das Publikum, sang klatschte und hüpfte. NEK spielte immer wieder ruhigere Stücke um die Spannung zu erhalten. Seine Musiker waren sehr stark und er ein guter Entertainer ohne allzulange Reden zu halten. Er sang sich mit Inbrunst durch seine Lieder und begeisterte. Plötzlich spielten alle MusikerImnen mit Elektronik und NEK setzte zum Discodance an. Nach ein paar solchen Songs rockte er wieder. Plötzlich erklang „Laura non che“ ohne Ankündigung und das Publikum geriet vollends aus dem Häuschen. Aber fertig war das sehr abwechslunsreiche Konzert noch nicht. Nein NEK rockte weiter, spazierte bei einem ruhigen Song durchs Publikum und rockte weitere seiner Hits mit singendem Publikum. Es war grosssartig. Nach zwei Stunden verliess er und seine Band die Bühne, das Saallicht ging an, das Publikum klatschte und da stand er wieder alleine auf der Bühne und spielte ein wunderschönes letztes Lied für den Heimweg.

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Fredi Hallauer