FESTIVALS

SEASIDE SPIEZ 2021

3. September 2021

Das Seaside Festival startete mit schönstem Wetter und dank Zertifikat ohne Maske. Den Auftakt machten im Campfire junge Musiker*innen von La Gustav. Die Bands spielten auf hohem Niveau.

Bild Fredi Hallauer

Die Hauptbühne wurde von den Halunke eröffnet. Sie veröffentlichten gleichzeitig ihr neues Album „Flamingo“. Ihr Repertoire beinhaltete Lieder von früher und vom aktuellen Album. Anja übernahm mehr Anteil im Gesang, sogar Soli oder Leadgesang. Der Gitarrist brillierte ebenfalls. Ein tolles Eröffnungskonzert.

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Die Session Bühne wurde von Sina Lark aus Thun eröffnet. Mutig sang sie eigene Lieder zu akustischen Gitarre oder Covers z.B. von Ed Sheran.

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Auf der Hauptbühne folgte Open Season und zum erstenmal ging die Party trotz relativen hohen Temperaturen und Sonnenschein so richtig ab. Die Band war in bester Spiellaune

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Nächster Ort: Session Bühne, Kümstler: Aaron. Der junge Mann performte mit einer Wahnsinnsstimme und begleitete sich auf Gitarre und Klavier. Vergleiche mit Marius Bär liegen auf der Hand.

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Gentleman enterte die Hauptbühne und liess seinen Dub, Dancehall, Reggae beben. Er sprach aber viel zu viel und so konnte er die Spannung der Musik nicht halten. Auch seine Zwischentexte waren eher in Richtung doof. Nicht gerade der Knaller.

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Im Campfire spielten anschliessend Boris Pilleri’s Jammin und wie. Sie brachtwn die Holzhütte zu siebt zum Beben. Spitzenmusik von Spitzenmusikern.

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Die nächstem auf der Hauptbühne und die Stars des Abends waren Patent Ochsner. Sie traten in einer riesigen Besetzung auf mit einem fünfer Bläsersatz. Einen interessanten Klang steuerte die Basstrompete bei. Alle Musiker*innen waren bei bester Laune und es wurde richtig viel musiziert. Lange Soli zwischen Jazz, Rock und Klassik boten die verschiedensten Musiker. Das Repertoire war bunt gemischt von heute bis vorgestern und zurück, Hits neben weiger Bekanntem, schnell neben langsam. Büne Huber machte schöne Ansagen. Schon während dem Konzert wurde es magisch mit dem 10’000 köpfigen Chor und bei der Zugabe mit Scharlachrot gab es Hühnerhaut. Es war einfach nur grossartig.

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4. September

Eröffnung im Campfire mit tollen Musikern von La Gustav. Grossartig was diese jungen Kümstler*innen spielen, zwischen Rock, Pop, Mundartrock mit schlauen Texten und alles mit Leidenschaft und viel Freude gespielt, in den verschiedensten Besetzungen.

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Die Hauptbühne eröffneten The Souls mit ihre heissen Poprock. Sie begesterten das schon zahlreich erschienene Publikum. Klar gewinnen sie auch hier den Preis für die schönsten Frisuren. Der Gitarrist glänzte mit geilen Soli. Ein solides Konzert.

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Sina spielte ein Konzert mit voller Band. Die Gitarrenband, manchmal mit Cello, konnte es auch rocken lassen. Sina trat souverän, wie immer, auf. Sie sang sich durch Lieder ihrer Karriere von heute bis gestern. „Memphis“ von Polo und der Schmetterband passte sie an den Thunersee und das Wallis an. Ihre kurzen Anekdoten erzählte sie amüsant. Ein sonniger fröhlicher Nachmittag mit Mundartrock.

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Auf der Sessionbühne trat May Sheila auf. Sie begleitete sich selber mit Ukulele, Gitarre und Piano. Die Begleitungen waren nicht nur glücklich und passten nicht zu ihrer schönen Stimme. Ihre Ansagen waren ebenfalls eher zuviel des Guten. Ein guter Ansatz ist vorhanden.

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Auf der Sessionbühne glänzte Julia Heart mit angenehm warmer Stimme und schönen Songs. Sie selber spielte Gitarre und wurde von einem Mann an den verschiedenen Saiteninstrumenten begleitet. Viele Leute entdeckten hier eine wichtige junge Künstlerin.

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Auf der Hauptbühne blies Ian Anderson mit Jethro Tull in die Flöte und sie legten druckvoll los. Musik machen kann er immer noch sehr gut und das koboldhafte sieht man immer noch. Leider ist seine Stimme für die höheren Lagen und überhaupt nicht mehr ausreichend. Mit Techmik, liess Audiotune wird das Defizit bearbeitet und dann tönt es absolut schlimm. Schade. Jethro Tull spielte sich durch das alte riesige Repertoire. Gute Musiker machten das Konzert zu einem Genuss.

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Peter Maffay war der nächste alternde Star. Man war gespannt, da er eine Rockshow ankündigte, unterdessen aber noch ein Liedermacher Album veröffentlichte. Er startete mit einer riesen Band und einem Gitarrenbrett bestehend aus vier Gitarristen. Es rockte so richtig und das ältere Publikum hob ab. Textlich war nichts zu verstehen. Später wechselte er zu ruhigeren Tönen, aber es gab keine Chance viel zu verstehen. So bot Peter Maffay ein tolles Konzert mit Gitarren, Backgroundsänger*innen, Perkussionistin zu den üblichen Instrumenten einer Band.

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Fredi Hallauer

CHRISTMAS SESSION BIEL

Dienstag 19. November 2019

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An diesem Abend war Shadox and Friends angesagt. Sie starteten mit einer grossen Band, nämlich erweitert mit einem Gitarristen, einem Streichquartett und einem vierköpfigen Chor. Sie spielten souverän und ihr Bluespop wurde zu Stadionrock mit neun stimmigem Refrain. Dann kam die Lady des Mundartrocks auf die Bühne, Natacha. Sie sang drei Lieder, darunter „Nadisna“, und „Söli söli nid“. Sie hat immer noch eine grossartige Stimme und riss das Publikum buchstäblich von den Sitzen.

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Die Shadox entpuppten sich als sehr geeignete Band für Gäste. Es folgte Jasmin welche mit Shaddy ein Duett sang. Später rockte ein Schweizer Rock Urgestein das Kongresszentrum in Biel. Die Rede ist von Schöre Müller. Seine Gitarrensoli und diejenigen des Shadox Gitarristen waren erfrischend. Mit „Louenesee“ liess er einen magischen Moment entstehen.

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Zwischen den Gästen spielten Shadox jeweils drei Songs. Mit dieser grossen Besetzumg wurden alle die Songs zu Hymnen. Der nächste Gast war Florian Ast. Er begeisterte das Publikum vor allem mit „Sex“ und „Ängu“. Es war ein solider Auftritt.

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Es folgten drei weitere Songs der Shadox, und der letzte davon war sozusage das grosse Finale mit Schlagzeugsolo. Alle Musiker durften nochmals solieren. Dann wurde Ken Hensley (Uriah Heep) auf die Bühne gerufen. Er überzeugte mit einem alten und einem brandneuen Song, Keyboardspiel und sehr witzigen und sympathische Ansagen.

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Das Keyboard wurde weggeräumt und gegen eine Gitarre getauscht und alle Musiker auf die Bühne gebeten. So wurde gemeinsam „Lady in Black“ zelebriert. Ein Konzert mit den Shadox und den Gästen welches etwas anders aber trotzdem gut war ging zu Ende

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Mittwoch 20. November 2019

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Am heutigen Abend war die Bühne und das Publikum bereit für Mi Carmen Flamenco, eine grosse Flamencoshow. Fünf MusikerImnen spielten live mit zwei Gitarren, Querflöte, Cachon und einer fulminanten Sängerin. Die klassische Musik wurde eingespielt. Fünf Tänzerinnen und zwei Tänzer plus eine Solo-Tänzerin und zwei Solo-Tänzer übernahmen den temperamentvollen Tanz. Getanzt wurde, wie es der Name der Show sagt, Carmen.

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Der erste Teil war traditionellerer Flamenco, der zweite Teil moderner, auch musikalisch. Neben der Querflöte kam auch das Saxophon zum Einsatz und das recht jazzig. Tänzerisch gab es ebenfalls modernere Flamenco Varianten zu sehen. Das farbenfrohe Spektajel beinhaltete alle Emotionen, von feuriger Liebe zu tödlichem Hass, von riesen Freude zu tiefer Trauer. All das wurde auf hohem Niveau und sehr verständlich dargestellt, ohne Erklärungen oder Programmheft. Dieser Tanzabend passte bestens in das Programm der Christmas Session.

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Donnerstag 21. November 2019

Heute Abend startete Veronica Fusaro, diesmal Solo mit Loopstation. Sie trat sehr konzentriert und selbstsicher auf die Bühne. Am Anfang spielte sie mit der akustischen Gitarre nachher mit der elektrischen. Ihre variantenreiche Stimme kam seh gut zir Geltung und sie schaffte es Hühnerhaut zu erzeugen. Mit ihrer Version von „Hemmige“ gewann sie das Publikum endgültig. Ein Auftritt vor rund 800 begeisterten Leuten den sie verdient hat.

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Nach der Pause gehörte die Bühne dem Hauptact, nämlich Nena und Band. Sie rockte sofort los und holte das Publikum nach vorne. “ Ich will euch spüren“, sagte sie mehr als einmal an diesem Abend. Sie spielte sich quer durch ihr bekanntes Repertoire und liess nichts aus. Der Sound war leider nicht der Beste, zum Glück verstand man die Texte sehr gut, aber der Bass war ser breit, breiig und unpräzis. Nena versprühte eine enorme Energie. Das Publikum ging ihr etwas zuwenig mit, obwohl ein grosser Teil kräftig mitsang. Mit 99 Luftballone ging ein toller Konzertabend zu Ende, auf alle Fälle fast, denn es folgten noch ein paar Zugaben.

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Freitag 22. November 2019

Heute startete Nicole Bernegger und ihre Band. Neben Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard gab es auch zwei Backgroundsängerinnen, welche die tiefen Lagen ebenso beherrschten wie die hohen. Nicole Bernegger sang neue und ältere Songs. Ihre Soulstimme floss in die Ohren wie warmes Öl. Zuerst sang sie Songs mit mehr Pop Einschlag um dann endgpltig die Soulröhre auszupacken. Als sie dann noch zum Gospel kam gab es nur noch Hühnerhaut und offene Münder. Nicole Bernegger und ihre Band sowie die Soundkeute zeigten, dass im Kongresshaus Biel auch ein guter Sound möglich ist.

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Gotthard sind weiterhin defrosted unterwegs und standen bzw sassen so auf der Bühne. Verstärkt wurden sie lediglich von Andi Pupato an der Perkussion und zwei Sängerunnen mit Hammerstimmen. Ihr Repertoire war das übliche dieser Tour von welcher an diesem Abend das letzte Konzert gespielt wurde. Nik Mäder, der Sänger, wurde vor acht Jahren und zwei Tagen das Erstemal vorgestellt. Ihm wurde ein Happy Birthday gesungen. Dann ging es weiter Schlag auf Schlag mit den Hits. Die Balladen spielten sie etwas schneller und auch sonst waren die Arrangements teilweise leicht verändert. Gotthard waren grossartig. Sie unterliessen auch die Insiderwitze und gerade dadurch boten sie gutes Entertainement. Der Sound war klar. Das Publikum stand die meiste Zeit und machte mit. Wiederum ein toller Abend.

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Samstag 24. November 2019

Special Guest war Edita. Sie trat zusamnen mit einem Gitarristen und einem Schlagzeuger auf. Ihr Gesang war überzeugend und sehr differenziert. Ihre Ansagen dagegen waren das Gegenteil nämlich sehr unbedarft und teils ein bisschen despektierlich anderen Künstlerinnen gegenüber. Diese Fehltritte konnte sie mit der Musik nicht wieder gut machen, das Publikum blieb sehr zurückhaltend.

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Nach der Pause ging es auf einem anderen Niveau weiter mit Patricia Kaas der französischen Sängerin zwischen Jazz, Chanson und Pop. Ihre Band überzeugte ebenfalls mit einem perkussivenSchlagzeuger, einem Gitarristen, einem Bassisten, einem Keyboarder und einem Hammondorgelspieler, der auch die E-Gitarre beherrschte. Patricia Kaas begann mit sehr ruhigen Liedern und steigerte dann langsam das Tempo und den Power ihrer Stimme. Die Band brillierte in ausgiebigen Soli. Langsam löste Patricia Kaas die Handbremse und schaffte so eine unheimliche Spannung zu erzeugen. Spätestens bei „Mademoiselle chante le Blues“ hielt nichts mehr das Publikum auf den Sitzen. Die Lautstärke wurde mehr und damit der Sound schlechter. Es war ein Spitzenkonzert mit sehr hoher Intensität und nicht einfach nur Party. Patricia Kaas zeigte, dass sie noch immer zu den besten Sängerinnen und Entertainerinnen gehört.

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Sonntag 25. November 2019

Am Sonntag ist traditionell der Italien Tag. Als Spezialgast startete Vittorio de Scalzi. Er kommt aus Genua, ist Multiinstrumentalist und gründete die Band New Trolls. Vittorio de Scalzi trat mit einem hervorragenden Gitarristen auf. Neben seinen eigenen Liedern sang er viele Canzoni von Fabrizio Andre. Sein Auftritt war herzlich und leidenschaftlich und man merkte seinen eigenen Liedern die Prog Rock Vergangenheit an. Er spielte dann Fusionen von Klassik und Rock. Er übernahm das Piano und die Gitarre das Orchester.Das war ein spannender Auftritt.

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Als letzter Künstler der Christmas Session 2019 betrat NEK die Bühne, zuerst alleine mit akustischer Gitarre. Während dem zweiten Song kam die vierköpfige Band dazu. Langsam begannen sie Gas zu geben und bald stand das Publikum, sang klatschte und hüpfte. NEK spielte immer wieder ruhigere Stücke um die Spannung zu erhalten. Seine Musiker waren sehr stark und er ein guter Entertainer ohne allzulange Reden zu halten. Er sang sich mit Inbrunst durch seine Lieder und begeisterte. Plötzlich spielten alle MusikerImnen mit Elektronik und NEK setzte zum Discodance an. Nach ein paar solchen Songs rockte er wieder. Plötzlich erklang „Laura non che“ ohne Ankündigung und das Publikum geriet vollends aus dem Häuschen. Aber fertig war das sehr abwechslunsreiche Konzert noch nicht. Nein NEK rockte weiter, spazierte bei einem ruhigen Song durchs Publikum und rockte weitere seiner Hits mit singendem Publikum. Es war grosssartig. Nach zwei Stunden verliess er und seine Band die Bühne, das Saallicht ging an, das Publikum klatschte und da stand er wieder alleine auf der Bühne und spielte ein wunderschönes letztes Lied für den Heimweg.

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Fredi Hallauer