TRUST

EP: „Trust“ (Universal Music)

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Trust ist eine Kooperation von drei bereits bekannten Musikern/in welche etwas Neues machen. Stress, Gabriel Spahni (Bassist bei Pegasus) und Evelynn Trouble die Popsängerin. Auf der EP sind vier Songs welche überzeugen. Sie gehören in die Sparte tanzbarer Pop mit etwas Electro und Rap. Markant ist vor allem die grossartige Stimme von Evelynn Trouble, dazu natürlich das Songwriting ihrer beiden Kollegen. Der Song „Volcanos“ ist von ihnen, vielleicht geht es einigen ähnlich wie mir, der Song gefällt mir, realisierte aber nicht von wem er ist. Voilà.

Fredi Hallauer

FLEUR

CD: „Homeless“

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Die Nidwaldnerin ist mit ihren jungen Jahren in den verschiedensten Räumen der Musik unterwegs. Auf ihrem Album kommen sind die verschiedensten Stile zu hören. Grundsätzlich ist Fleur eine Musikerin und Sängerin. Sie spielt sehr schön Klavier, lässt aber auch die DJane zum Zuge kommen und haut einem heisse Beats in die Beine. Ihre Stimme ist grossartig und jeweils noch grossartiger, wenn sie sich neben bekannte musikalische Pfade begibt.  Der Opener ist Deutsch gesungen, dann gibt es ein Mundartlied, sonst sind es englische Songs, zu Heimatlosigkeit, zur Beziehung zum Vater, zu Liebe und was das leben so bringt. Die Wirkung des Albums ist langsam aber eindrücklich. Plötzlich hört man jazziges und was für guten Jazz, oder etwas Dance und vieles mehr.Es lohnt sich mit dieser schönen Stimme auf Musikentdeckungsreise zu gehen.

Fredi Hallauer

BABA SHRIMPS

CD: „Road To Rome“ (Sony Music)

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Die drei Zürcher Jungs sind auf dem Weg zu Grossem, so kann man den Albumtitel auch interpretieren. Irgendwie sind sie sich treu geblieben und haben sich trotzdem teilweise neu erfunden. Es sind nicht mehr die äusserlichen grossen Popsongs, welche dieses Album ausmachen, sondern das Feine, die Kreativität und die intelligenten Songs. Von der Suche nach den Stadion Hymnen ist nicht mehr viel geblieben, sondern das Ziel sind intelligente Popsongs und da sind sie nahe dran. Musiziert wird von der Wandergitarre bis zu den Synthies, oder mit allem was sie können und was Spass macht. Trotz mehrmaligem Anhören entdecke ich fortwährend wieder neues in diesen Songs, also macht euch auf die Entdeckungsreise.

Fredi Hallauer

PEGASUS

CD: „Beautiful Live“ (Sony Music)

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Pegasus schrumpfte zum Trio, kommt aber immer noch mit den grossen Songs, den Hymnen und Discokrachern daher. Noah Veraguths Stimme ist und bleibt unverkennbar und sie ist auch die halbe Rechnung, der Background der anderen zwei Musiker steigern den schönen expressiven Gesang. auffällig sind auch die Gitarren, vor allem wenn sie akustisch eingesetzt sind.  Neben den grossen Hymnen gibt es Ausnahmen vom Stil, aber mit noch mehr künstlerischem Inhalt. Sehr positiv aufgefallen ist mir „God Knows“, ein sehr schöner Song. Pegasus gehen ihren Erfolgsweg weiter.

Fredi Hallauer

DADA ANTE PORTAS

CD: „When Gravity Fails“ (Universal)

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Die Luzerner Dada Ante Portas sind seit 20 Jahren unterwegs. nach einer längeren Pause rocken sie auf der neuen CD wie eh und je. Die 12 Songs bewegen sich zwischen Pop und Rock, zwischen schnellen rockigen Songs und den typischen Balladen der Band. prägend ist immer noch die Stimme von Pee Wirz. Auf der CD wird der Bandsound untermauert, mal feiner und dann auch etwas dicker von Synthies und Keys und verdrängen die schönen Gitarrenklänge. Da zählt wieder einmal, weniger wäre mehr. ansonsten ist es ein gelungenes Album, das dort weiter fährt wo die Band 2013 aufgehört hat.

Fredi Hallauer

BOB DRILLER

CD: „Sunny Beaches“ (Radicalis)

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Der Kalifornier Bob Driller war viele Jahre unterwegs und lebte unter anderem in Kasachstan und China, bis er schliesslich in der Schweiz hängenblieb. Seine Sounds sind sonnig und können als Frisco Pop bezeichnet werden. Er spielt vor allem mit analogen Keyboards und Drum Machines, was einen Vintage Sound ergibt. Für den Gesang hat er mit Schweizer Küntlerinnen und Künstlern wie Michael von der Heide, Stefania Chiara, Louie Austen, Patrick Bishop und vielen anderen zusammen gearbeitet. Entstanden ist daraus ein Birchermüesli für die Lounge oder Musik für die Clubs vor und nach den Konzerten. Das Ganze wirkt zusammengebaut und ist radiotauglicher Pop, denn in Einzeldosen genossen ist es bekömmlich.

Fredi Hallauer

GION STUMP & THE LIGHTHOUSE PROJECT

CD: „Holy Darkness“ (Igroove)

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Die Ostschweizer Band sollte eigentlich nicht mehr unbekannt sein, spielten sie doch diverse grosse Festivals in der Schweiz, aber auch im Ausland können sie immer wieder tolle Konzerte spielen. Das neue Album wurde an verschiedenen orten auf der Welt aufgenommen und gemastert mit grossen Namen. Das Resultat darf sich hören lassen. neben dem Quintett, welches neben akustischen Instrumenten auch Synthies einsetzt, spielen Streicher, eine Oboe, Perkussion, zusätzliche Vocals und ein Kinderchor mit. Entstanden ist ein eher düsteres aber nicht depressives Album. Diese heilige Dunkelheit erinnert mich an Kurt Martis Büchlein „Heilige Vergangenheit“. Die Texte erzählen vom aktuellen Weltgeschehen, respektive der Stimmung die dadurch ausgelöst wird. Es ist ein sehr schönes Album geworden mit viel Liebe ins musikalische Detail und die Texte sind ausgereift. Ebenso viel Liebe wurde in das Cover aussen und innen und in das Booklet gesteckt. sämtliche Texte können nachgelesen werden und es sieht sehr schön aus. Ein Album das man sich für die Jahresbestenliste vormerken muss.

Fredi Hallauer