ODD BEHOLDER

Album: „All Reality Is Virtual“ (Sinnbus/Mouthwatering Records)

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Nach zwei EP’s veröffentlicht Odd Beholder ihr erstes Album. Die in Zürich wohnende Daniela Weinmann geht ihren eingeschlagenen musikalischen  Weg, weiter. Mit speziellen elektronischen Klängen untermalt sie ihren romantischen Pop. Die elektronischen Klänge sind sehr filigran und oft sehr stark im Hintergrund. Der Beat basiert nicht auf Basstönen sondern aus dem Zusammenspiel der einzelnen Töne. Ihr Gesang ist elfenhaftig, leicht verhallt und sicher romantisch. Dieses Album hat mich bis jetzt nicht wirklich berührt.

Fredi Hallauer

DJ BOBO

Album: „KaleidoLuna“ (YesMusic/Sony)

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Ja DJ Bobo gibt es noch, macht noch Musik und das neue Album ist richtig farbig, wie wahrscheinlich die Show. DJ Bobo hat sich weiterentwickelt und es ist nicht mehr der 80iger Jahre Eurodisco, es ist Musik zum Tanzen von 2018. Genau das ist es lebendige, tolle Tanzmusik für gute Laune und einfach unbekümmert abgehen. Die Farben kommen durch das einbeziehen verschiedenster Einflüsse von Afrika bis Lateinamerika zustande. Die Crew singt toll und zündet zusammen mit DJ Bobo ein tolles Feuerwerk. Zum Schluss gibt es dann noch 15 seiner Hits als Megamix in mehr als 20 Minuten Dauer. Keep On Dancing.

Fredi Hallauer

MARIUS BEAR

EP: „Sanity“

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Marius Bear hat seinen Namen ins englische übersetzt, vormals hiess er Marius Bär und sorgte bereits an verschiedenen Festivals mit seiner Stimme für Aufregung. Nun zog er nach London und macht von dort aus seine Musik. Um seine Stimme kommt niemand herum, es ist eine der grossen Ausnahmen auch International. Seine sechs Songs sind abwechslungsreich, im Bereich Pop anzusiedeln und sicher Radio tauglich. Sehr gefällt der etwas lebhaftere Song „Roots“. Begleitet wird er durch Synthies und Klavier und etwas Backgroundgesang. Eine schöne EP und man darf auf sein erstes Album gespannt sein.

Fredi Hallauer

CYRIL CYRIL

Album: „Certain Ruines“ (Bongo Joe/Born Bad Records/Irascible)

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Der Name des Genfer Duos kommt wirklich von ihren Namen, es sind zwei Cyril welche hier musizieren. Einer spielte bei Mama Rosin, der ander bei La Tène. Das Instrumentarium ist einfach dank der heutigen Technik, denn dank Effektpedalen beim Banjo kann das auch sehr osteuropäisch tönen. Das Schlagzeug wurde mit Rasseln und anderen Rhythmusinstrumenten modifiziert, dazu noch ein bisschen Akkordeon oder Tasten dazu plus Gesang, meist französisch ergibt einen herrlichen Sound. Diese Musik zwischen Folk, World und Pop klingt angenehm, lässt immer wieder neue Entdeckungen zu und ist eigenständig. Es macht Spass dieses Album zu hören.

Fredi Hallauer

PALE MALE

Album: „Pale Male“ (Radicalis)

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Hinter dem Pseudonym Pale Male steht der Genfer Fantin Moreno. Er nahm im Alleingang viele Instrumente auf und sang den Grossteil ein, dann gesellten sich Hörner und Streicher, Gitarristen und auch die Sängerin Emilie Zoe dazu. Enstanden sind grosse Popsongs mit den verschiedensten Stilen. „Simple Man“ ist ein Stadionkracher, „The Sound It Makes“ eher ein Folk Song im Americana Stil und bei „Moving Houses“ geht es eher um eine Rockballade. So geht es weiter. Es gibt also viel zu entdecken und vor allem die grossartige ja grosse Stimme von Pale Male.

Fredi Hallauer

SOPHIE HUNGER

Album: „Molecules“ (Supermoon/Caroline International/Universal)

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Sophie Hunger meldet sich mit einem neuen Album zurück, diesmal aus Berlin wo sie hingezogen ist. Ihre Vielsprachigkeit hat sie bei diesem Album aufgegeben, die elf Songs singt sie in Englisch. Musikalisch hat sie sich auch von den Instrumenten getrennt und ihre ganze musikalische Begleitung ist elektronisch. Wer sich da nun etwas eintöniges oder mainstreamiges vorstellt liegt falsch. Diese Musik ist sehr interessant und spannend, wenn man mit dem Hören des Albums beginnt sogar aufregend. Sophie Hungers Stimme klingt sehr schön und die Lieder sind melodiös und schmeicheln sich richtig in die Gehörgänge. Dieses Zusammenwirken des schönen Gesangs mit der interessanten Elektronik ist das Geheimnis dieses Albums, warum es nicht tönt wie andere. Zugegeben, am Anfang ist wie mit einer Fahrt auf dem Rummelplatz mit einer wilden Bahn, es kribbelt so herrlich in der Magengegend, je länger die Fahrt geht, je mehr nimmt das kribbeln ab.

Fredi Hallauer

FOUGUE

Album: „A Primo“ (Soulfood/Musikvertrieb)

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Der am Greyerzersee aufgewachsene Musiker überzeugt mit einer grossartigen Stimme auf seinem ersten Album. Er singt englisch und ab und zu französisch. Seine Popsongs zeigen seine Fähigkeiten im Songwriting. Seine Stimme ist sehr vielfältig und voller Wärme aber auch mit viel Temperament geladen. In den Songs in denen er vom Leben erzählt ist der grossartige Sound sehr wichtig und er unterstütz diese umwerfende Stimme. Unbedingt anhören.

Fredi Hallauer