SACHA LOVE

Album: „819 Valence Street“ (Vitesse Records/Irascible)

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Sacha Love aus Fribourg hat schon mit vielen Grössen der Schweizer Musikszene gespielt. Nun ist er Solo, bzw mit seiner Band zu hören. Dieses Album widmet er New Orleans und den Begegnungen die er dort gemacht hat. Der Südstaatenrock mit Psychedelic Einflüssen und gewürzt mit New Orleans Elementen geht richtig los. Es ist ein dreckiger Rock und Bluesrock und immer wieder diese Second Line Bläser und Schlagzeugeinsätze. Er nahm hier in der Schweiz verschiedene Stimmen auf, u.a. auch die von Stress für den Song „Cross“ und baute dann seine Musik darum herum. Ein vielseitiges, nicht alltägliches Album.

Fredi Hallauer

ANDREA BIGNASCA

Album: „Murder“ (Radicalis)

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Der Schweizer Musiker wandelte sich deutlich vom Singer/Songwriter zum Rockmusiker.  Bereits der Auftakt zum ersten Song zeigt wo es langgeht. Das Schlagzeug und die Gitarrenriffs lassen es rocken, bevor der kräftige Gesang beginnt. Aber das ist kein Hau drauf Rock, dazwischen stimmt Andrea Bignasca auch melodischere und leisere Töne an um kurz darauf sich wieder seinen wilden Gefühlsausbrüchen zu widmen. manchmal geschieht das sogar im gleichen Lied. Diese Rockmusik ist sehr abwechslungsreich und clever gemacht, also ein sehr gutes Songwriting.

Fredi Hallauer

REDWOOD

Album: „Redwho…?“ (Phonag Records)

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Diese Frage scheint berechtigt, wer ist Redwood?. Seit 5 Jahren war es still um sie, nun ist das Power Quartett wieder zurück mit einem Album und bald auch auf den Bühnen. Redwood spielen zeitgemässen Rock mit Popeinflüssen. Die Sängerin mit ihrer hohen klaren und kräftigen Stimme, bildet einen schönen Kontrast zu den Gitarren und dem Bass. Sie versucht nie die Rockröhre zu sein, nein sie singt und die anderen rocken. Wohltuend sind die popigeren Songs, oder wenn sogar mal der HipHop und Rap durchschlägt, ohne sich mit diesem Genre anzubiedern. Ein vielseitiges Album das gute Stimmung verbreitet.

Fredi Hallauer

TIN SHELTER CREW

EP: „Tin Shelter Crew“ (Coldkings)

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Das junge Quartett aus Luzern hat sich dem Rock verschrieben. Sie spielen gerade heraus und schnörkellos. Der Blues ist die Basis für die klassische Band mit zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug. Manchmal kommt die Lapsteel Gitarre zum Einsatz. Das spezielle bei dieser Band ist, dass drei der vier Männer singen und somit auch die Funktion des Frontmannes übernehmen, bzw dass sie keinen eigentlichen Frontmann haben und so wirklich als Band daher kommen. Das macht die Musik sehr vielseitig. Diese fünf Songs machen Lust auf mehr.

Fredi Hallauer

ME + MARIE

Album: „Double Purpose“ (Radicalis)

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Dies ist das zweite Album des schweizerischen – italienischen Duos. Sie machen es uns nicht einfach wenn wir sie versuchen einzuordnen. mal ist der Sound pathetisch, dann wieder grungig, er rockt ab oder wird nachdenklich. Mit Gitarre, Synthie und Schlagzeug erschaffen sie eine Welt in welcher sie und er singen und dabei auch irgendwie die Rollen tauschen. Oft ist er der sanftere als sie. Das Titelstück bei dem sie sozusagen ein Duett singen geht wunderbar ins Herz. Sie singen von Entscheidungen, von seltsamen Situationen in denen man sich manchmal selbst antrifft, von Geld und denen die es nicht haben. Dieses Album ist eine Entdeckung wert.

Fredi Hallauer

LUKE GASSER

Album: „The Judas Tree“ (Blue Rose/Musikvertrieb)

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Luke Gasser, der Tausendsassa aus der Innerschweiz ist schon wieder mit einem tollen Rockalbum da. Der Workaholic nimmt nicht einfach beliebige Rocksongs auf, sondern es ist immer anders. Diesmal lässt er es krachen, obwohl das meiste akustische Instrumente sind. Er spielt im Trio und neben den Krachern sind auch ruhigere songs zu hören. Es ist ein Doppelalbum geworden mit songs in denen er wichtige Geschichten erzählt. Auf seiner Homepage sind die Songs auf deutsch nachzulesen . Da sind Liebesgeschichten, Lebensgeschichten,  Wünsche, Schicksale und viel Gesellschaftsrelevanz zu hören. Wenn man das ganze Album am Stück durchhört ist man ein wenig erschlagen, darum vielleicht in zwei Portionen hören wie ein Doppelalbum.

Fredi Hallauer

BABY GENIUS

Album: „10“ (Little Jig Records)

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Der Luzerner Baby Genius wagte ein Experiment. Er nahm sein Debütalbum, welches vor 10 Jahren erschien nochmals auf mit den gleichen Musikern und den gleichen Instrumenten. Tönt es jetzt gleich oder nicht? Schwierig zu sagen. sicher ist die Musikert sind zehn Jahre älter geworden, mehr Dynamik ist sicher da und gute Musik ist es immer noch. Die Wertung soll bei den HörerInnen bleiben. Hier gibt es gute Rockmusik mit Ohrwurmcharakter zu hören, tolle Songs, gut gesungen und gespielt. Unbedingt anhören.

Fredi Hallauer