COLOUR OF RICE

CD: „Fly“

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Colour Of Rice ist eine junge Frau aus der Ostschweiz mit asiatischen Wurzeln, welche aber häufig auch in der französischen Schweiz oder in Frankreich wohnt. Man trifft sie auf den Strassen und in kleinen Clubs. Colour of Rice hat eine faszinierende Stimme die einem sogleich fesselt. Auf der CD „Fly“ welche bereits 2014 aufgenommen wurde, singt sie wie live, nämlich pur Stimme und Gitarre. neben der Stimme ist auch ihr ruhiges aber nie langweiliges Gitarrenspiel faszinierend. Die Singersongwriterin versteht es dazu gut, schöne und packende Lieder zu schreiben. Sie singt von ihren Erfahrungen auf Reisen und im Leben. Mitten im Treiben auf der Strasse bleiben die Leute stehen, sind ruhig und lauschen ihr, das ist etwas magisches das von ihr ausgeht. Wer etwas von ihr sehen möchte kann das auf www.youtube.com/colourofrice tun.

Fredi Hallauer

GION STUMP & THE LIGHTHOUSE PROJECT

CD: „Holy Darkness“ (Igroove)

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Die Ostschweizer Band sollte eigentlich nicht mehr unbekannt sein, spielten sie doch diverse grosse Festivals in der Schweiz, aber auch im Ausland können sie immer wieder tolle Konzerte spielen. Das neue Album wurde an verschiedenen orten auf der Welt aufgenommen und gemastert mit grossen Namen. Das Resultat darf sich hören lassen. neben dem Quintett, welches neben akustischen Instrumenten auch Synthies einsetzt, spielen Streicher, eine Oboe, Perkussion, zusätzliche Vocals und ein Kinderchor mit. Entstanden ist ein eher düsteres aber nicht depressives Album. Diese heilige Dunkelheit erinnert mich an Kurt Martis Büchlein „Heilige Vergangenheit“. Die Texte erzählen vom aktuellen Weltgeschehen, respektive der Stimmung die dadurch ausgelöst wird. Es ist ein sehr schönes Album geworden mit viel Liebe ins musikalische Detail und die Texte sind ausgereift. Ebenso viel Liebe wurde in das Cover aussen und innen und in das Booklet gesteckt. sämtliche Texte können nachgelesen werden und es sieht sehr schön aus. Ein Album das man sich für die Jahresbestenliste vormerken muss.

Fredi Hallauer

DAMIAN LYNN

LIVE: Zermatt Unplugged 20171000293

 

Die schönste Bühne der Welt gehörte heute Damian Lynn  (Interview)und seinem Schlagzeuger und dem Loopgerät. Er spielte sich durch seine beiden Alben mit dem Matterhorn als Hintergrund, was gibt es schöneres. Das Publikum sang kräftig mit was bei dem Sonnenschein und blauem Himmel keine Kunst war. Spannend war Damian Lynns Version von „Dock Of A Bay“. Damian Lynn meisterte das Konzert bravourös über die volle Länge trotz seiner Erkältung. Als Zugabe gab es seine Version eines DJ Bobo Songs. Damian Lynn hinterliess ein begeistertes Publikum.

Interview:

Am Zermatt Unplugged gab Damian Lynn auf 2600 M.ü.M. nach drei Konzerten in drei Tagen Fredi Hallauer ein Interview

CD: „Truth Be Told“ (Phonag Records)

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Der junge Schweizer Singer Songwriter veröffentlicht sein zweites Album und was für eines. Da ist internationale Popmusik zu hören. Seine Melodien sind ausgereifter, obwohl sie schon immer sehr gut waren und die Musik bleibt einfach und doch ist das Album noch musikalischer noch schöner geworden. In den Texten erzählt er vom Ausbrechen, der Liebe oder auch an die Erinnerungen was die Mutter gesagt hat. Die Songs sind bewegt, zügig und fliessen schön. Bei diesem Album bleibt nur etwas zu sagen: Anhören.

Fredi Hallauer

HEINRICH MÜLLER

CD: „As Long As I Can Sing“ (Mondstein Records)

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Heinrich Müller hat sein fünftes Album am Start. Es ist ein wunderschönes Album geworden. Wer Heinrich Müller als purer Countrymusiker vermutet, liegt falsch. Was er hier macht ist zeitgenössischer Country der viel besser unter Singer/Songwriter einzuordnen ist. Die Songs und die Musik sind für das Herz gemacht und dabei meine ich nicht romantisch, sondern diese Musik und die Texte berühren. Es geht durchwegs bewegt zu und her, musikalisch, und die Texte erzählen schöne Geschichten. Was Heinrich Müller gelungen ist, verdient viel Beachtung, nicht nur von den Medien sondern vom Publikum. Hoffentlich kann er noch lange singen.

Fredi Hallauer

TAWARA

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Live: Am Zermatt Unplugged

Tawara ist eine fünfköpfige Band aus Chur. Der lüpfige, leichte und manchmal verträumte Singer/Songwriter Pop passte bestens zum Sonnenuntergang. Speziell war der Einsatz eines Trompeters dazu kamen zwei akustische Gitarren, E-Bass und E-Piano. Wenige elektronische Sounds verfeinerten den schönen Sound der auch oft vom herrlichen Harmoniegesang geprägt wurde. Ebenfalls eine Entdeckung.

Interview:

Am Zermatt Unplugged sprach Fredi Hallauer mit Tawara.

CD: „Slip Back“

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Der Bündner Singer/ Songwriter Florian Trepp macht mit seinem Debüt Album als Tawara auf sich aufmerksam. Seine Musik ist handgemacht und es sind einige MusikerInnen zu hören. Der Sound ist Indie Folk, locker, leicht, flockig und sehr bekömmlich. Darüber singt Tawara mit seiner schönen Stimme eher ruhige Melodien. Alles ist erholsam und unaufgeregt. Die Inhalte der Lieder gehen um sich zu finden, zur Ruhe kommen und eher um die Sonnenseite im Leben. Diese CD schenkt einem schöne Momente.

Fredi Hallauer

Live am Zermatt Unplugged 2017

RETO BURRELL

Interview:

Am 16. Februar 2017 trafen sich Reto Burrell und Fredi Hallauer. Was sie gesprochen haben gibt es hier zu hören.

CD: „Side A & B“ (Turbo Music)

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Reto Burrell ist seit 20 Jahren unter seinem Namen als Musiker unterwegs. Nun liegt sein zehntes Album vor. Reto Burrell ist ein vielseitiger Singer/Songwriter. Er spielt auf der CD mit sechs Musikern und drei Backing Vokalisten. Es sind selten alle gleichzeitig im Einatz. Die Musik ist da mal sehr folkig, dort wieder ziemlich rockig, auf dieser Seite von Country beeinflusst und auf der anderen Seite hinterlässt Americana seine Spuren. Seine prägnante Stimme gibt den Songs viel persönliches. Die Texte handeln vom Alltag, der Liebe, dem Geld und Dies und Das. Reto Burrell ist wiederum ein schönes altbackenes und doch modernes Album gelungen.

Fredi Hallauer

GUS MACGREGOR

LIVE

Vor dem Konzert im La Cappella am 5. Februar 2017 stand Gus MacGregor Fredi Hallauer Red und Antwort.

CD: „Dead Horse“ (Sophie Records)

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Was hier vorliegt ist eine Solo CD von Gus MacGregor unterstützt von ein paar alten und neuen Freunden, welche dezent diese Songs würzen und noch genussvoller machen. Es sind einfach songs die aus dem Leben erzählen, mal lustiger mal romantischer. Einzelne Songs herauszuheben wäre schade, es sind alle gut. Die warme Stimme, der englische Humor und die schöne Musik zwingen einem einfach hinzusitzen und zuzuhören.

Fredi Hallauer

LIVE: Im La Cappella am 5. Februar 2012

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Der Engländer, welcher einige Jahre in Bern wohnte und nun zurück in seiner Heimat ist, tourte wieder einmal in der Schweiz. Diesmal trat er Solo auf, ohne Begleitmusiker oder Gäste. er tat das sehr souverän und in der Art eines Singer/Songwriters mit Format. Sein Gitarrenspiel lies sich hören, der Gesang und die Texte sowieso. Gus MacGregor sang vom Leben und der Liebe, eine Ode an seine Frau, genauer ein Geburtstagslied zu ihrem 40. Geburtstag, welches nicht gerade charmant meint, dass sie noch gut im Schuss ist. Aber das ist Gus MacGregor mit viel englischem Humor. Die meist eher romantischen Songs haben einen Touch Country Klang bekommen. Als Zugabe bekamen das La Cappella Publikum ein Lied zu hören, dass er erst am Nachmittag in einem Cafe in Bern schrieb, „Line Number 9“ und darin erzählt er was es auf der Linie 9 alles zu erleben und zu sehen gibt. Es war ein wunderbares Konzert.

Fredi Hallauer