Live: Vollmondkonzert in der La Cappella am 1. Mai 2026
Désirée Del’Amore ist eine begnadete italienische Harfenistin, welche in der Schweiz lebt. Daniel Küffer ist ein ebenso begnadeter Holzbläser und mit Désirée Del’Amore verheiratet. Sie spielten ein spezielles Konzert in der La Cappella zum Vollmond und zum 1. Mai. Désirée Del’Amore spielte nicht nur Harfe, sie sang auch dazwischen mit einer wunderschönen Stimme. Daniel Küffer spielte Sopran-, Tenor- und Baritonsaxophon, Bassklarinette und die Rahmentrommel. Sie hatten sich ein wirklich spezielles Programm überlegt mit Mond, Nacht und Mai. Da gab es Stücke aus dem American Songbook zu hören, ein bisschen Jazz, italienische Canzoni, einen längeren keltischen Teil, Eigenkompositionen, eine von Südafrika beeinflusst, zwei Tangos von Astor Piazzolla gehörten auch ins Repertoire. Dazu erklärte Daniel Küffer: Er habe mit einem argentinischen Bandoneonspieler gespielt und der sagte: Beim Tango muss man einen Fuss im Grab haben und einen auf der Tanzfläche, nur so klinge der Tango richtig. Solche und andere Erklärungen gaben sie immer wieder, die waren sehr interessant und brachten einem die Stücke näher. Désirée Del’Amore erklärte auch die Harfe. Sie spielte eine klassische Harfe und liebt dieses Instrument. Es war unglaublich, was sie alles für Töne und Klänge dem Instrument entlocken konnte, mit welcher Virtuosität sie die Saiten zupfte, wie viel Spielwitz sie zeigte und wie das alles mit den Saxophonen harmonierte. Als zweite Zugabe gab es ein Schlaflied, welches das Publikum mitsingen durfte, um dann mit der Magie dieses Abends in die Nacht zu entgleiten.
Fredi Hallauer