Live: „C’est moi?“ in der La Cappella am 14. März 2026
Die 16 Sängerinnen des Vokalensembles aus Bern und ihre Leiterin Yaira Yonne-Konishi traten alle einheitlich, inklusive der gleichen Perücke, auf die Bühne und fragten sich: „Wer bin ich?“. So war dann auch das erste Lied: „Du fragsch mi“. Nach jedem Lied veränderten ein paar Frauen etwas an ihrem Outfir und wurden bis zum Ende des ersten Teils, ein Stück weit individuell. Die Lieder dazu halfen, das waren zum Beispiel „Wes rägnet“ ein ins Berndeutsche übertragener Song von Carole King, oder „And so it goes“ von Billy Joel. „True Colors“ von Cindy Lauper und „Leon“ von Faber waren die letzten beiden Lieder des ersten Teils. Die Arrangements und die Choreographien waren hervorragend und wunderschön. die Frauen sangen als Amateurensemble klar und präzise in Intonation und Aussprache. So durfte man auf den zweiten Teil gespannt sein.
Nun kamen die Frauen in schönen, prachtvollen und teils glitzernden Kleidern auf die Bühne. Sie haten ihre identität gefunden. Als erstes Lied sangen sie eine genial arrangierte Version von „The Code“ von Nemo mit teils in die Mundart übertragene Textteile und dem Rap. Den Kreisel deuteten sie mit ihrer Körperhaltung an und sie bewegten sich. Einfach genial und dieses Lied bekam einen sehr starken Applaus. Sie sangen dann Lieder von Queen, aus Hair und aus Fame bis zu „I am what I am“ aus La cage aux folles. Dieser Teil war noch beeindruckender. die Arrangements und Choreographien und die Qualität des Gesangs überzeugten das Publikum, dass es noch zwei Zugaben bekam. Vor den Zugaben erhielten die Sängerinnen sehr verdient gemeinsam einen grossen Strauss Rosen, für jede eine. Les sirènes überzeugten total.
Fredi Hallauer























