Live im Yehudi Menuhin Forum in Bern am 29. Oktober 2026

Zuerst traten die vier Musiker der Kruger Brothers auf die Bühne. Ja es sind jetzt vier Musiker. Zu den beiden Krüger Brüdern und Joel, der seit 37 Jahren dabei, ist der junge Mandolinist festes Mitglied der Band.

Sie starteten in dieser Formation. Als erstes spielten sie eine Suite wo jeder der vier zum Zuge kam. Das Spiel des Mandolinisten erinnerte stark an das Mandolinenspiel von David Grisman.

Der Start war ziemlich vom Jazz angehaucht und so langsam kamen sie im typischen Kruger Brothers Sound an.

Als Nächstes kam das Kaleidoscop String Quartet auf die Bühne und spielte eine fulminante Komposition des Bratschisten.

Dann begann das geniale Zusammenspiel der beiden Formationen. Sie nahmen sich vorwiegend den Suiten von den Kruger Brothers an. Im ersten Teil waren es Teile aus Appalachian Concerto, welche für die Kruger Brothers und Streichquartett geschrieben wurden.

Den zweiten Teil eröffneten Sie mit einem Wettstreit zwischen dem Streichquartett und den Kruger Brothers, nämlich zwischen schnellem Bluegrass und schneller Klassik, witzig und fantastisch. Es folgten verschiedene Stücke und dann einiges aus der Moonshine Sonata, über die illegalen Schnapsbrenner.

Das war ein fantastisches Konzert in neuer Zusammensetzung mit acht brillanten und vielseitigen Musikern. Wahrscheinlich gibt es nie mehr Töne zu hören, als an einem Kruger Brothers Konzert.

Fredi Hallauer























