Album: Vier Duos mit neuer Volksmusik (www.albinbrun.ch)
Hier braucht es ganz viele Erklärungen. Es musizieren Dominik Flückiger & Andrea Küttel (Schwyzerörgeli & Jodel); Albin Brun & Kristina Brunner (Schwyzerörgeli & Schwyzerörgeli, Cello); Evelyn & Kristina Brunner (Schwyzerörgeli, Bass & Schwyzerörgeli, Cello); Albin Brun & Patricia Draeger (Schwyzerörgeli, Sopransax, Toy-Piano, Toys & Akkordeon, Accordina, Toys, Kalimba). In den 50er Jahren wurde im Kongo ein Knochen gefunden mit unter anderem den eingekerbten vier aufeinanderfolgenden Primzahlen 11, 13, 17 und 19. Der Solothurner Christof Born wurde durch diesen Knochen inspiriert, diese Suite anzuregen. Er wählte vier Duos aus, ein Stück aus ihrem Repertoire, und forderte sie auf, diese Komposition mit langen Bögen und Zusätzen zu verlängern, sodass ein 11‑, 13‑, 17‑ und 19‑minütiges Stück entstand. Das sind die Vorbemerkungen. Nun, wie tönt das Ganze? Die Musiker:innen oder Christof Born machen es den Hörer:innen nicht leicht. Es sind sehr ruhige Klanggewebe, die ohne Spannung sich über die verlangte Zeit hinziehen. Wenn man sich diesem Klangnebel hingibt, kommt man zur Ruhe und hört da einiges heraus. Einfach ist es aber nicht, es lohnt sich aber, sich die Zeit zu nehmen.
Fredi Hallauer















