JA JA DICKICHT

EP: „Wrong Map“ (Mouthwatering Records)

Ja Ja Dickicht ist ein englisch singender Musiker aus Bern, um das klarzustellen und die Erwartungen in die richtige Richtung zu rücken. Er macht intelligente Popmusik. Mit der falschen Karte, meint er die landkarte die wir täglich brauchen um uns durch das soziale Umfeld und darüber hinaus zu navigieren. Sein Gesang klingt sehr träumerisch, seine Musik, mit viel Elektronik, bringt viele unerwartete Wendungen und Effekte und ist sehr lebendig. Eine spannende Debüt-EP.

Fredi Hallauer

ALAS THE SUN

Album: „You And Your Love“

Das Zürcher Duo dbütiert mit diesem Album zwischen Indie Folk und Dream Pop. Es sind feine Songs von der Frauen- und der Männerstimme oft im Duett gesungen. Schöne Harmonien und feine Gitarrenklänge, mal ruhiger, mal federleicht treibend und immer sehr wohlklingend. Da kommen keine schrillen oder schräge Töne vor. Dies macht diese Musik aber anfällig für Langweiligkeit, was bei Alas the Sun aber nicht passiert, sie streifen durch die raffinierten arrangements immer knapp daran vorbei. Ein Herbstalbum, welches Sonne durch den Nebel scheinen lässt.

Fredi Hallauer

ELIANE

Album: „Eliane“ (Sony Music)

Eliane verblüfft immer wieder mit ihrer schönen Stimme. Das nun schlicht betitelte Album „Eliane“ tönt ebenso schlicht, aber wirkungsvoll. Popmusik mit Klavierbegleitung, dezente Band oder Streichern und oder mehreres davon fliesst schön ins Ohr. Dreampop lässt sich diese Musik auch nennen. neben den ruhigen romantischen Songs wird man ab und zu von einem Schlagzeug wieder in die gegenwart zurückgeholt, oder besser gesagt von Paukenschlägen. Diese Paukenschläge passen sehr gut ins Sounddesign und sind sehr erfrischend. Eliane singt vor allem von der Liebe, Beziehungen und dem Seelenleben, alles auf Englisch. Es ist ein angenehmes Album dabei herausgekommen, geeignet für das Wohnzimmer, ein paar kerzen und etwas zu trinken.

Fredi Hallauer

BLEU ROI

Album: „Dark/Light“ (PlusPlus Records/Irascible)

Die Basler Band befasst sich mit der Dunkelheit und dem Licht. Elektronisch lässt sich das sehr gut ausdrücken, natürlich auch mit den frauenstimmen dazu. Beim Anhören des Albums ist deutlich zu hören wo Dunkelheit und wo das Licht herrscht. Neben der Elektronik spielt ein dumpfes Schlagzeug, sozusagen den Herzschlag. Dreampop ist man genigt zu sagen, denn die Musik eignet sich wirklich zum Träumen und man muss selber entscheiden ob es dunkle oder lichte Träume sind.

Fredi Hallauer

TANYA BARANY

Interview:

Am Zermatt Unplugged sprach Fredi Hallauer mit Tanya Barany, hier zu hören

Album: „Lights Disappear“ (Waterfall Of Colours)

Die junge Walliser Komponistin und Sängerin mit englischen Wurzeln singt die sieben Songs auf Englisch. Ihre warme Alt-Stimme fällt einem sofort angenehm ins Ohr. Es sind ruhige Songs von ihrer Band gespielt mit dezenter Elektronik, schönen Gitarren und sauberem Beat durch Bass und Schlagzeug. Es geht ziemlich romantisch und auch etwas mystisch schwebend zu, manchmal etwas dunkler. Dazwischen kommt die Musik eigenständig zum Zug und kann es richtig gehen lassen mit Jazz Ausflügen. Dieser Dreampop gehört zur angenehmen Art dem es lohnt zuzuhören und nicht zu der langweiligen Sorte.

Fredi Hallauer