ESKIMO

EP: „Polaroid“ (Musikvertrieb)

Das Berner Duo besingt in ihren Mundartpop Liedern den Alltag. Da geht es um unser Hamsterrad in dem wir im Alltag gefangen sind, um zerbrochene Liebe, um das Leben von Jugendlichen aus der Agglo oder um das Leben von Geburt bis zum Tod. Es sind vier Lieder zu hören und gleich vier Treffer. Der Sound ist für Mundartpop einzigartig. Tanzbarer Pop, aber nicht im Discobeat. Eine grossartige EP.

Fredi Hallauer

HALUNKE

EP: „Ponyhof“ (Der Letzte Schrei Records)

Die Halunke sind wieder los. In sechs Liedern und einem Intro präsentieren sie uns feinen Mundartpop. Die Band wird immer besser und die ausgefeilten Arrangements stechen positiv hervor. Beim Titellied singt QC von Troubas Kater mit, er passt gut in dieses Lied. Die Halunke sind auch eigenständiger geworden, und man kann nicht mehr sagen sie tönen wie .. . Inhaltlich geht es um witzige Geschichten, welche nur entfernt aus dem direkten Alltag gegriffen sind und darum leicht daher kommen. „Ponyhof“ ist ein schönes, leichtes und erfrischendes Album mit Mundartpop.

Fredi Hallauer

LES TOURISTES

EP: „Tanzi halt elei“ (Gadget)

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Die fünf Basler haben vier Lieder aufgenommen. Musikalisch ist es tanzbarer Pop. sie erzählen aber aus dem Leben. Die Texte sind intelligent und selbstironisch. Das erste Lied ist Deutsch mit sehr viel Autotune, nicht typisch Les Touristes. Beim zweiten Lied ist es schon besser. Super ist der Titeltrack „Tanzi halt elei“, da ist auch viel Selbstironie drin und ein toller Beat. Von der früheren Frische ist irgendwo etwas verloren gegangen und ihre frechen Texte sind auch auf der Strecke geblieben. So muss man Les Touristes neu entdecken und sich ihnen wieder annähern.

Fredi Hallauer

HÄRZ

Album: „Härz“ (Hitmill)

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Die Gruppe Härz sind sechs Frauen, Ehefrauen und Müttern aus der ganzen Schweiz. Dahinter stehen die gleichen Leute wie hinter Heimweh, nämlich Georg Schlunegger und Roman Camenzind oder eben Hitmill. Aber Achtung! Härz sind nicht die weiblichen Heimweh, sondern sechs Powefrauen mit Mundartpop. Musikalisch ist es Pop, Reggae und Ballade. Die Texte erzählen von der Liebe, dem Loslassen und dem Leben. Es ist süffige Musik, da und dort hat man das Gefühl, dieses Lied kenne ich doch. Härz ist nett, lieb und führt einem beschwingt durch den Alltag.

Fredi Hallauer