MAKEL & FRIENDS

Album: „Mister Moon“ (Makel Music/CeDe.ch)

Makel veröffentlichte sein viertes Album in sechs Jahren. Der Musiker, Sänger und Singer/Songwriter versucht, Hoffnung und Leichtigkeit in die schwierigen Zeiten zu bringen. Dies schafft er, obwohl auch er manchmal seine Zweifel hat, wie man hört. Musikalisch zieht er viele Register. Da ist etwas Pop dabei, Singer/Songwriter, Liedermacher, Folk und Indie Folk plus ein Schuss Americana. Seine Freunde sind sehr vielseitig und spielen auf den üblichen Popinstrumenten, sind Bläser und spielen Cello und singen. Immer wieder ist eine Frauenstimme zu hören im Lead, Duett und Backing. Er singt viel auf Englisch, drei Lieder in Mundart und einmal Spanisch. Die Texte auf Mundart sind nicht alle wirklich geglückt, mit Ausnahme von „Der Himmu gits doch“. Insgesamt ist es ein gut gelungenes Album mit starker Musik und wunderschönen Arrangements.

Fredi Hallauer

MAKEL & FRIENDS

Album: „Milk On The Rocks“ (Makel Music)

Makel & Friends kommen aus dem Berner Seeland und spielen handgemchte Musik. Makel ist der Texter, Komponist und Sänger, spielt auch noch Gitarre. Auf dem Album gibt es zehn Songs zu hören, zwei davon in Mundart. Jesse Rich und T.J. Gyger haben das Album aufgenommen und Jesse Rich steuert auch seine Stimme bei. Sonst sind die üblichen Instrumente plus Cello zu hören und noch Frauengesang. Stilmässig passt es in die grosse Schublade von Liedermacher und Singer/Songwriter Pop. Eigentlich alles wunderbar, aber beim Hören fehlt einem etwas Unbekanntes. Es ist wie bei einem fein zubereiteten Gericht, wo ein Kräutlein, ein Gewürz fehlt. Das macht es bei diesem Album so schwierig. Die Musik ist sauber gespielt, sauber gesungen, gut produziert, aber etwas stimmt nicht ganz. Wahrscheinlich ist das einfach so, dass Makel den Sound so will.

Fredi Hallauer