PANDA LUX

Album: „Fun Fun Fun“ (Irascible)

Die St.Galler Band mit den Deutschen Texten und den schönen Harmonien veröffentlicht ihr zweites Album. Musikalisch verstehen sie es zwischen Elektronik und akustischer Gitarre zu pendeln und dabei schöne Melodien zu kreieren. Die Lieder haben auch Rhythmus und sind tanzbar. Die deutschen Texte handeln kryptisch von Sehnsucht und Lebenswünschen. Sie sind sehr poetisch. Man darf das getrost Kunst nennen und so kommen die Texte auch daher. Mich berühren sie nicht und am wenigstens wenn der Sänger dann die Kopfstimme, sei es wirklich oder elektronisch einsetzt. Dies ist ein Album, bei dem es sich empfiehtl es vorher anzuhören um herauszufinden ob es einem gefällt.

Fredi Hallauer

FABER

Album: „I Fucking Love my Life“ (Faber/Universal Music)

Also Faber singt deutsch und ein Lied sogar in Mundart. Das ganze Album ist so seltsam wie der Titel und das Cover. Die Musik ist spannend und OK. Textlich kommt Faber nicht an die Qualität seines letzten Albums heran. Es dreht sich alles um ihn und die Beziehungen, das Saufen und das Wort Kotzen kommt auch mehrfach vor. Er jammerst sehr viel vor Langeweile, wird von den Frauen verlassen und denkt nur noch an sie. „Das Boot ist voll“ ist der beste Text, zwar sehr provokativ und er könnte sehr wohl falsch verstanden werden. Vielleicht ein mehr Klartext und Position beziehen würde das verhindern. Alles in allem, Faber tut einem Leid, er tönt sehr unzufrieden und suhlt sich in Selbstmitleid. Wer das braucht um zu hören dass es anderen menschen schlechter geht liegt mit diesem Album richtig, die Anderen sollen die Finger davon lassen, auch wenn Faber ein Hype ist.

Fredi Hallauer