BUSCHI & ANNI

Album: „Pequod“

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Die vier Nidwaldner sind mit ihrem zweiten Album am Start. Grundsätzlich blieben sie ihrem Stil treu, sie nennen ihn Gin-Folk, allgemein wird diese Musik Indie Folk genannt. Die irischen Einflüsse sind unverkennbar zumindest bei den englischen Songs, dann gibt es noch französische Chansons und Mundartlieder. Sprachlich und musikalisch ist es eine riesen Mischung, also für alle etwas dabei, was es nicht unbedingt einfacher macht das Album durchzuhören. Es ist wie Radio, gutes Radio muss man sagen und sehr unterhaltend. Die Produktion ist etwas geschliffen, etwas mehr Ecken und Kanten hätten nichts geschadet.

Fredi Hallauer

MONOTALES

Album: „Kiss The Money And Run“ (Irascible)

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Das Quintett hat ihr viertes Album aufgenommen. Es tönt frisch und sehr eingängig. Einfache Harmonien, teils im Chor gesungen mit schöner Musik zwischen Folkrock und Americana. Es rumpelt über die Strassen in der Musik, immer mit zwinkernden Augen zwischen ein bisschen Traurigkeit, dem Blues und Zuversicht. Titel wie „Summer’s Almost Gone“; oder „The Night Roy Orbison Died“ sind zwei Beispiele dafür. Darum bleibt einem nichts anderes übrig als das Geld zu küssen und mit den Monotales und dieser tollen Musik mitzurennen.

Fredi Hallauer

STEINER & MADLEINA

Album: „Cheers“ (Glitterhouse/Irascible)

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Das Frauen-Duo überrascht auf ihrem Debüt-Album mit Frische und Elan. Nora Steiner und Madleina Pollina singen beide und spielen angenehmen Indie-Folk mit Schwung. Die Texte strotzen von Selbstbewusstsein und das nicht nur in der fröhlichen Art. Ihre grossen Fähigkeiten Texte zu schreiben bringen auch wenig angenehme Themen aus der Zwischenmenschlichkeit in eine Form, dass einem nicht gerade der laden runtergeht. Sie singen vor allem auf Deutsch, dazwischen auch Englisch. Ganz ohne sind die Texte nicht und das Gesamtpaket Text und Musik sowieso nicht. Anwärter für Album des Jahres.

Fredi Hallauer

THE CAVERS

Interview:

Fredi Hallauer sprach am Gurtenfestival mit den beiden Sängern und Gitarristen.

EP: „Down A Mountain“ (Irascible)

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Die Berner Indie-Folker musizieren so richtig drauflos. Zweimal akustische Gitarren und Gesang, dazu Schlagzeug und Backing Vocals und eine Bassistin und ebenfalls Backing Vocals. Es sind diese Vocals, welche an die Everly Brothers erinnern oder auch mal an Crosby, Still and Nash. Sechs Songs gibt es auf dieser EP zu hören. Sie wollen einfach Musik machen und tun dies auch und bringen ein bisschen gute Laune in den Alltag.

Fredi Hallauer

LOLASISTER

Album: „Morfin“ (Irascible)

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Es ist noch nicht so lange her, da erschien die EP dieser Berner Band. Nun sind die Songs der EP mit neuen Songs zu einem Album verschmolzen. Geblieben ist eigentlich alles, zwei Frauenstimmen und dazu drei Männer an Keyboard, E-Bass und Schlagzeug. Eine der Sängerinnen spielt die Gitarre. Musikalisch ist es Indie Folk, verträumte Melodien mit abgrundtiefen Texten. Ohne auf die Texte zu achten ist dies sehr romantische und liebliche Musik. Vielleicht müsste in unseren Breitengraden besser darauf hingewiesen werden, dass dies nicht nur nette Songs sind, oder die Musik müsste etwas Folk Noir beinhalten.

Fredi Hallauer

THE GARDENER AND THE TREE

Interview:

Am Gurtenfestival sprach Fredi Hallauer mit The Gardener And The Tree

Album: „69591 Laxa“ (Universal)

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Diese Schweizer Indie Folk Band macht genau dort weiter wo sie mit der EP Mossbo gestartet sind. Ihr DebütAlbum vervollständigt die Adresse und führt die Musik weiter in diese Landschaft und diese Stimmungen, welche sie erzeugen. Umwerfend ist die Stimme des Sängers und das Schlagwerk setzt deutliche und gute Zeichen, ohne einem Discobeat zu verfallen. Die anderen Instrumente geben diesem Sound den Drive oder unterstützen die Stimmung. Es ist sehr eigenständige aber eingängige Musik. The Gardener And The Tree haben ein verblüffend gutes Songwriting und lassen es auch zünftig krachen. Man muss sie wirklich gehört haben.

Musik hören

Fredi Hallauer