M’GHADI

EP: „Take Two“ (Distrokid)

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Die achtköpfige Luzerner Band serviert uns ein erfrischendes Birchermüesli. Inhalt des Müeslis sind Reggae, HipHop, Pianoballaden, Instrumentals, Bläserstücke, englische und Mundartsongs, und das alles in 7 Songs. Ursprünglich eine Coverband sind sie mit eigenen Songs unterwegs. Musikalisch tönt es wunderbar und spannend. Textlich sind diese Sprachwechsel etwas problematisch, man hört nämlich nicht mehr genau hin, vor allem da auch die Musik alleine hörenswert ist und die Rhythmen in die Beine fahren. Die Mundarttexte sollen Gesellschaftskritisch und zynisch sein, ok, aber so formuliert dass sie auch falsch verstanden werden können. So hinterlässt dieses Birchermüesli einen leicht zwiespältigen Nachgeschmack mit Zutaten die man mag und solchen die einem die Freude etwas nehmen.

Fredi Hallauer

PEDESTRIANS

EP: „Flavour“ (Gadget/Phonag)

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Die Pedestrians haben ihre nächste EP oder ein Minialbum mit sieben Songs veröffentlicht. Es geht dort weiter und im selben Stil, wie die letzte EP aufgehört hat. Ihre Partymusik mit modernen Reggae Rhythmen eingeheizt, aber auch relaxt geht ziemlich ab. Es ist kein Reggae zum nach hinten lehnen und geniessen, sondern zum Abtanzen. Die meisten Stücke sind ziemlich schnell. auffallend bei den Pedestrians ist, dass sie es verstehen, den Reggae, von allen Cliches und von Jamaika zu befreien und sie so ihren ganz eigenen Stil gefunden haben.

Fredi Hallauer

NEMO

EP: „Fundbüro“ (Bakara Musik)

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Nemo ist vor seiner Pause nochmals zurück mit fünf neuen Liedern. Textlich drehen sie sich um die Liebe, die Frauen, welche ihm den Kopf verdrehen, die Suche nach sich und den Mensch als Kunstwerk. Musikalisch tönen alle Lieder ziemlich ähnlich. Er hat sich zusammen mit Dodo dafür entschieden diese Lieder mit Reggae Einflüssen zu machen. Nun tönt er sehr nah an Lo & Leduc.

Fredi Hallauer