ŠUMA ČOVJEK

Album: „Fata Morgana“ (Birdrecords)

Šuma Čovjek sind mit ihrem zweiten Album zurück. Sie haben sich durch den Nebel der schwierigen Zeiten gekämpft und sehen jetzt eine Fata Morgana, viel Hoffnung und Schönes. Sie pendeln weiterhin grenzenlos zwischen Balkanpop, Chansons, Balladen, Reggae, auch afrikanische Klänge sind auszumachen und was ihnen gerade in die Quere kommt und zu ihrer von Bläsern dominierten Besetzung passt. Auch sprachlich pendeln sie ohne Grenzen im gleichen Song von französisch zu kroatisch und arabisch. Die beiden Sänger setzen die Geschichte, den Text, die Stimmung einfach in der anderen Sprache fort, ohne genau zu wissen was in der anderen Sprache gesungen wurde. Die Musik ist tanzbar, hoffnungsvoll und die richtige Musik für jede multikulti Party und für jede andere Party übrigens auch. Man darf sich auf den Festivalsommer freuen wenn Šuma Čovjek auf der Bühne stehen.

Fredi Hallauer

SILANCE

EP: „Creature“ (Two Gentlemen)

Die 23 jährige Lausannerin veröffentlicht ihre zweite EP. Diese drei Stücke sind sher vielseitig, zwischen Urban Pop zu bestem französischem Chanson. Silance will musikalisch machen was sie will und sich keine Grenzen setzen, das macht sie auch. Es es in einem Song Rap ist es in einem anderen französisches Chanson, wie wir es aus frühen zeiten aus der Romandie kennen, ein Klavier und viel Text, auch mehr gesprochen als gesungen. Ich bin gespannt auf mehr von Silance.

Fredi Hallauer

BARRIO COLETTE

EP: „Amour De Vivre“ (Cheptel Records/Irascible)

Dieses Trio aus Genf bestehend aus zwei Frauen und einem Mann sind sehr erfrischend. Sie spielen Poprock mit französischem Chanson vermischt oder wie das Label schreibt, es ist wie wenn Françoise Hardy mit Mariah Carey befreundet wäre. Hier sind vier Chansons Rock mit viel Charme, etwas Melancholie, angriffigen Fauenstimmen und von Perkussion getrieben. Dieses Trio hat nicht nur im francophonen Raum Zukunft.

Fredi Hallauer