SEVEN

Live: Im Bierhübeli am 3. November 2017

Bild Fredi Hallauer

Es war ein wahnsinniges Konzert, das sei schon mal vorweggenommen, und eine toll konzipierte Show. Das Konzert begann mit geschlossenen Augen und ruhig. Seven führte durch die vier Farben, fügte aber immer wieder ältere Songs ein, manchmal auch in noch nicht gehörten Versionen. Dass Seven ein grosser Sänger und Interpret ist, muss nicht mehr geschrieben werden, aber seine Musiker und die Musikerin sind wirklich Spitze im Team und als Solisten. Sie liessen Seven zu richtigen Höhenflügen abheben. Bis zu Purpel war eine riesen Party im Gang. Seven inszenierte sich auf eine sehr sympathische Weise und überzeugte wahrscheinlich alle im ausverkauften Bierhübeli.

Bild Fredi Hallauer

Fredi Hallauer

PATRIC SCOTT

CD: „Paint Me Back“

Unknown-1.jpeg

Der Schweizer Sänger Patric Scott geht mit seinem neuen Album einen weiteren Schritt vorwärts. Schon der erste Song packt einem mit einer schnellen funkigen Nummer, auch HipHop fliesst hinein. Dann gibt es aber auch samtigen Soul der sich in die Gehörgänge schmeichelt oder verführerischer Pop , aber immer wieder Uptempo. Musikalisch werden alle Register gezogen mit Bläsern und tollen Chören und Background SängerInnen. Seine Stimme verursacht buchstäblich Hühnerhaut, weil sie so gut ist und die Songs packen, egal ob schnell oder langsam, funkig oder soulig.

Fredi Hallauer

SEVEN

Interview

Am Gurtenfestival 2017 sprach Fredi Hallauer mit Seven

CD: „4 Colors“ (Sony Music)

Unknown.jpeg

Seven ist mit seinem 10. Album präsent. Genau genommen sind es vier Mini-Alben. Jedes ist nach einer Farbe benannt, welche zu den Songs passt. Begonnen beim traurigen Blue, zum Gelb mit leichtfüssiger Spätsommer Musik, Der groovige, tanzbare Teil Rot und zum Schluss noch Purple welche in die Welt des Funk entführt und als Homage an Prince gedacht ist. Jede Farbe wird mit einem Orchesterteil des Arts Symphonic Orchestra London eingeführt. Das Album ist aufwendig produziert und sehr stimmungsvoll herausgekommen. Seven singt grossartig, seine Stimme kommt mit der gut produzierten Musik gut zur Geltung. Zwei Songs bei verschiedenen Farben sind deutsch gerappt und gesungen, einmal mit Thomas D. und ein andermal mit Kool Savas und Nico Suave, das gibt einen Einschnitt in die Stimmung, in den Fluss des Albums. Um mich richtig zu verstehen, die beiden Songs sind gut, sie bringen einem einfach aus dem Hörkonzept. Dieses Album entwickelt sich bei jedem weiteren Hören.

Fredi Hallauer

 

 

IRA MAY

INTERVIEW: Vor dem Konzert in der Mahogany Hall sprach Fredi Hallauer mit Ira May

LIVE: In der Mahogany Hall Bern am 25.November 2016

20161125_210924.jpg

Die Mahogany Hall war ausverkauft, es musste aber niemand abgewiesen werden. Grund dafür war das erste Konzert von Ira May in der Mahogany Hall. Die Sängerin und die Band freuten sich auf den Auftritt und hatten Spielfreude. So legten sie gleich richtig los. Der Mischer musste beim ersten Stück die Stimme von Ira May in der Lautstärke nach oben korrigieren, da sie zu leise eingestellt war, aber dann ging es los. Ira May sang Songs aus der neuen CD, den einen oder anderen zum ersten Mal und Songs aus dem vorherigen Programm. Ihre Reggae angehauchten Popsongs kamen sehr gut an, aber das Publikum war am begeisterten wenn es soulig wurde oder bei den Balladen. Bei den letzten beiden Stilen kam auch Ira May’s Stimme am Besten zur Geltung. Stark war der Auftritt nach der Pause im Trio und Duo, was einen tollen Kontrast zur ganzen Band ergab und dafür war man nachher wieder bereiter auf den vollen Sound der Band und konnte sich auch dafür wieder begeistern. Es war ein tolles Konzert und ein guter Auftritt von ira May.

Fredi Hallauer

 

CD: „Eye Of The Beholder“ (Universal)

cover;v=mc.jpeg

Die Baselbieterin mit der starken Soulstimme präsentiert nach längerem Unterbruch den Zweitling. Immer noch ist ihre Stimme das Zentrale. Diese warme und volle Stimme zieht die Hörenden in ihren Bann. Die CD zeigt ein breiteres Spektrum.Hier ist nicht nur Soull zu hören sondern Abschweifungen Richtung Pop klingen an oder Ira May geht es auch mal rockiger an. So ist das Album interessant geworden doch mein Herz wird vor allem bei den altmodischeren Soul Songs warm. Ira May wird weiterhin mitsingen bei den Schweizer Sängerinnen.

Fredi Hallauer