PATRIC SCOTT

Album: „Paint Me Back – Colourful Edition“ (Na Klar/Sony Music)

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Der Rheintaler Sänger gab bereits im Sommer vor einem Jahr das Album Paint Me Back heraus. Nun kommt die Colourful Edition davon heraus. Es sind eigentlich die gleichen Songs, ergänzt mit zusätzlichen Features mit Gästen, u.a. von Tower Of Power und zwei Aufnahmen von Live Sessions. Da hört man, dass Patric Scott auch live etwas zu bieten hat. Seine Soulstimme berührt einem und die Band, wie auch er, haben genügend Drive. Das ist wirklich ein Versprechen was es hier zu hören gibt, bester Soul made in Switzerland.

Fredi Hallauer

JEN DALE

Album: „Close Distance“

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Die in der Schweiz aufgewachsene Sängerin mit einem englischen Vater veröffentlicht ihr erstes Album. Sie ist Soulsängerin und macht Musik ganz im Hier und Jetzt. Die Musik ist Elektropop im weitesten Sinne, teils  tanzbare Songs und dann gibt sie sich wieder ganz der Stimmung hin. Ihre grossartige Stimme schlägt einem in ihren Bann, sie kann sanft schmeicheln oder in den höchsten Tönen soulieren, aber auch wieder kräftig zur Sache kommen. „Rain“ ist ein Paradestück des kräftigen und tanzbaren Souls, aber als Empfehlung kann jeder Song genannt werden. Eine Überraschung ist Jen Dale auf alle Fälle.

Fredi Hallauer

TURN

EP: „Unstoppable“

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Turn, eine Band aus Burgdorf hat sich ganz dem weissen Soul verschrieben. Sie strotzen von Selbstvertrauen und das zu recht, so singen sie dann auch „I’m unstoppable“. Sie wollen hoch hinaus und werden es auch schaffen, wenn sie so weiter machen. Die Musik hat den richtigen Groove, der Gesang auch. Es sind schöne Songs die es hier zu hören gibt. Der Schwachpunkt ist das Songwriting und die Arrangements, sie ähneln sich etwas zu stark, oder anders gesagt, die Wiedererkennung der einzelnen Songs ist etwas gering.

Fredi Hallauer

LILLY MARTIN

Live: In der Alti Moschti Mühlethurnen am 3. März 2018

Bild Fredi Hallauer

In dem gemütlichen Lokal spielte Lilly Martin mit ihrer Band ein herrliches Konzert mit viel Emotionen und musikalischem Können. Die Alti Moschti war sehr gut besucht aber es war immer noch sehr gemütlich und man konnte diesen souligen Bluesabend geniessen. Lilly Martin stellte schnell den Kontakt zum Publikum her und sie sang sich dann durch das neue Album mit einigen Songs aus früheren Alben. Auch hier galt, Eigenkompositionen und Covers waren beide etwa zur Hälfte vertreten. Lilly martin gab ihren Musikern sehr viel Raum und so war es wirklich eine Band im Ganzen und nicht nur Begleitband. Der Gitarrist Oliver Keller begeisterte das Publikum bei den verschiedensten ausgedehnten Soli, ebenfalls Michael Dolmetsch mit seinen Hammond Einlagen, Markus Fritzsche bekam auch für ein wunderschönes Bass-Solo Platz und Tom Beck legte mit dem Schlagzeug einen soliden Rhythmusteppich. Lilly Martin sang sich souverän durch alle Stile, vom Shuffle, zum Blues bis zum Soul, mal Uptempo dann wieder ruhig. Es war ein Konzert das in Erinnerung bleibt.

Fredi Hallauer

Album: „Minetta“ (H2U/Phonag)

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Lilly Martin hat ein weiteres feines Album eingespielt. Die Musik bewegt sich zwischen Blues und Soul oder souligem Blues. Mit ihrer klaren, warmen Stimme singt sie von ihrer alten Heimat wo sie aufwuchs, der Minetta Street in New York. Die Hälfte der Songs stammen aus ihrer Feder und der des Piano/Orgelmannes Michael Dolmetsch, die anderen fünf von u.a. Elvin Bishop, Dayna Kuntz oder Allen Toussaint. Diese Songs kommen abwechslungsreich daher, mal kräftig und lauter und dann wieder sanft, leise ja fast intim mit Stimme und Hammond, oder sanft und lauter mit der ganzen Band. Dieses Album reiht sich in die Reihe guter Blues und Soul Alben.

Musik hören

Fredi Hallauer

EDITA

Interview:

Vor dem Konzert im Schlosshof Köniz sprach Fredi Hallauer mit Edita

LINK ZUR Albumbesprechung

Live: Tourstart im Kulturhof Köniz am 2. März 2018

Bild Fredi Hallauer

Edita ist nicht nur auf CD zurück sondern meldete sich an diesem Abend sehr stark und präsent auf der Bühne zurück. Zusammen mit Musikern aus Deutschland und Daniel Durrer aus der Schweiz startete sie ihre Tournee. Gleich von Anfang an wurde klar, hier geht es kräftig zur Sache, da wird kein 0815 Pop gespielt. Nein das war Poprock mit viel Soul und Rock was Edita hier sang. Ihre Stimme war umwerfend, einerseits eine richtig grosse laute Röhre und dann wieder sehr differenziert und berührend und das alles im gleichen Song. Sie sang vor allem die Songs aus ihrem neuen Album plus ein paar Songs zu denen sie stehen kann, wie sie erklärte aus ihrem ersten Album. Also aufgepasst, wenn Edita in der Nähe ist, hingehen.

Fredi Hallauer

THE NEXT MOVEMENT

Album: „Loud“ (Soul Vision Production)

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Hinter dem Namen stehen drei Musiker, welche als Bandmitglieder von Nicole Bernegger, Greis, William White, Steff La Cheffe und einigen mehr, bewährt haben. Nun haben sie ihr erstes eigenes Album veröffentlicht. Mit Schlagzeug, Bass und Gitarre und Keyboards und Synthesizer grooven sie sich durch eigene Songs mit viel Soul und Funk. Der Schlagzeuger singt und dazu bläst noch eine Hornsektion. Die Stärke des Albums liegt in den Grooves, welche stark und tanzbar daherkommen. Der Gesang ist nicht die Stärke der Band und nimmt ihm auch etwas vom Feeling der Musik. Ein Album zum Grooven und Abtanzen.

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Fredi Hallauer

SEVEN

Live: Im Bierhübeli am 3. November 2017

Bild Fredi Hallauer

Es war ein wahnsinniges Konzert, das sei schon mal vorweggenommen, und eine toll konzipierte Show. Das Konzert begann mit geschlossenen Augen und ruhig. Seven führte durch die vier Farben, fügte aber immer wieder ältere Songs ein, manchmal auch in noch nicht gehörten Versionen. Dass Seven ein grosser Sänger und Interpret ist, muss nicht mehr geschrieben werden, aber seine Musiker und die Musikerin sind wirklich Spitze im Team und als Solisten. Sie liessen Seven zu richtigen Höhenflügen abheben. Bis zu Purpel war eine riesen Party im Gang. Seven inszenierte sich auf eine sehr sympathische Weise und überzeugte wahrscheinlich alle im ausverkauften Bierhübeli.

Bild Fredi Hallauer

Fredi Hallauer