FLEUR

CD: „Homeless“

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Die Nidwaldnerin ist mit ihren jungen Jahren in den verschiedensten Räumen der Musik unterwegs. Auf ihrem Album kommen sind die verschiedensten Stile zu hören. Grundsätzlich ist Fleur eine Musikerin und Sängerin. Sie spielt sehr schön Klavier, lässt aber auch die DJane zum Zuge kommen und haut einem heisse Beats in die Beine. Ihre Stimme ist grossartig und jeweils noch grossartiger, wenn sie sich neben bekannte musikalische Pfade begibt.  Der Opener ist Deutsch gesungen, dann gibt es ein Mundartlied, sonst sind es englische Songs, zu Heimatlosigkeit, zur Beziehung zum Vater, zu Liebe und was das leben so bringt. Die Wirkung des Albums ist langsam aber eindrücklich. Plötzlich hört man jazziges und was für guten Jazz, oder etwas Dance und vieles mehr.Es lohnt sich mit dieser schönen Stimme auf Musikentdeckungsreise zu gehen.

Fredi Hallauer

LUUMU

Interview: Vor dem Wohnzimmerkonzert am 2. Februar sprach Fredi Hallauer mit der Band

LIVE: In einem Wohnzimmer der Berner Altstadt am 2. Februar 2017

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Das Trio Luumu bot an diesem speziellen Ort ein ganz tolles Konzert. Bei bester Akustik zeigten die drei ihr individuelles Können und das geniale Zusammenspiel. Der Schlagzeuger wirbelte mit viel Gefühl auf seinem Schlagzeug, mal mehr, mal weniger aber immer war es Musik was er machte. Der Bassist zupfte und strich seinen Kontrabass auf die vielseitigsten Weisen. Irgendwie spielte er Cello auf dem Kontrabass, faszinierend. Dazu die Pianistin und Sängerin holte aus ihrem Keyboard ebenfalls die verschiedensten Stimmungen heraus. Sie spielte stellenweise ein sehr jazziges Piano. Ihr Gesang war direkt und sauber und immer brilliant zu hören. Die Musik war lebhafter und jazziger als auf der CD, was dem Konzert sehr gut tat, es ist nämlich interessanter im Konzert nicht einfach ein Abklatsch der CD zu hören. Luumu sind es Wert live hören zu gehen und das für Leute die gerne Musik haben, welche nicht auf ausgetrampelten Pfaden spielt.

Fredi Hallauer

CD: „Projection“ (Aurora)

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Luumu ist eine Band, genauer gesagt ein Trio, aus dem Bereich Jazz, welches den Jazz etwas anders versteht. Der Kopf des Trios ist die Sängerin und Pianistin Adina Friis, dazu kommen der Kontrabassist Simon Iten und der Schlagzeuger Andreas Schelker. Was sich wie ein klassisches Jazztrio anhört ist es nicht. Luumu ist und bleibt geheimnisvoll und schöpft aus dem geheimnissvollen Nordeuropa. Adina Friis ist in Dänemark geboren und in der Schweiz aufgewachsen. Die Musik und der Gesang spiegelt oft die weiten der Landschaften wieder, aber auch das Enge und Schroffe der Fjorden. Was meditativ beginnt kann  auch in einem Klanggewitter enden. Adina Friis hat eine wundervolle Feenstimme, welche mit Leichtigkeit über der Musik schwebt. Bass und Schlagzeug spielen vielseitig und steuern sehr viel zum Klangbild und den Stimmungen bei. nein Luumu ist kein Kopfjazz, Luumu kann durchaus genossen werden, zuhause auf dem Sofa und das Kopfkino einschalten.

Fredi Hallauer