Black Sea Dahu

EP: „Orbit“ (Mouthwatering Records)

Black Sea Dahu haben eine EP mit vier Songs aufgenommen. Es ist eine EP der Suche. Der Gesamtklang ist eher dunkel wie immer, aber sonst hört man verschiedene mehr oder weniger gelungene Versuche neue Stilmittel zu finden, welche passen. „Orbit“ ist im gwohnten Rahmen, „Le Temp Se fuit“ hat einen französischen Titel, wird aber wie alle Songs englisch gesungen. Dieser Song ist etwas folkiger lebendiger und passt gut zur Band. Bei „Mind Power“ sind sie am weitesten gegangen mit Piano und einem alleine eingespielten Orchester von einêm Cellisten. Aber irgendwie passen Gesang und Musik nicht wirklich zusammen. Bei „My Guitar is to loud“ fällt das scxhöne Gitarrenspiel auf, welches noch etwas mehr in den Vordergrund treten könnte, ansonsten ein sehr schöner Song.

Fredi Hallauer

BLACK SEA DAHU

Album: „I Am My Mother“ (Mouthwatering Records)

Die eingeschworene Band um Janine Cathrein veröffentlichte ihr zweites Album. Es überzeugt durch grosse Musikalität. Der Klang ist orchestral und trotzdem transparent. Es gibt schöne Gitarrenklänge, akustische und elektrische, viel Streicher, Piano und vieles mehr zu hören. Dazwischen schwebt die Stimme von Janine Cathrein, manchmal unterstützt von anderen Stimmen. Das perkussive Schlagzeug lässt den Sound pulsieren. Die Stimmung ist abgetönt mit vielen hellen Stellen. Das ganze ist eine Ode an die Kunst der Musik. Das ist Musik in die man so richtig schön versinken kann, und das muss man tun und kann es nicht beschreiben.

Fredi Hallauer