EMILIE ZOE

Interview:

Am Stars of Sounds in Murten sprach Fredi Hallauer mit Emilie Zoé. Hier zum Anhören.

Album: „The Very Start“ (Hummus Records)

Emilie Zoé kommt aus Neuchatel. Sie versteht es eigene Wege zu gehen und die Hörgewohnheiten des Publikums auf sanfte Art zu verändern. Sie erzählt gerne Geschichten, egal ob mit Worten, der Gitarre, der Stimme und mit dem Loop klingen dann die Geschichten in einer Umgebung. Mit dabei ist noch ein Schlagzeuger und Elektroniker. Das Album wurde gleich direkt eingespielt, also alles auf einmal und nicht später zusammengbaut, dies tut dieser Musik sehr gut, sie lebt. Emilie Zoé kann ganz sanft klingen, aber dazwischen lässt sie die Gitarre auf unangenehme Art lärmen um einem aufzurütteln und natürlich auch ein bisschen zu nerven, es geht aber vorbei. Im gesamten ist dies ein sehr hörenswertes Album, für Mensche, welche bereit sind, ein bisschen anders zuzuhören.

Fredi Hallauer

YOKKO

EP: „Soliva“ (Musikvertrieb)

Die erfolgreiche Indie-Band der Schweiz ist, nach einer kurzen Pause, mit einer EP und vier Songs zurück. Es sind grosse Songs, richtige Hymnen. Die Musik ist kräftig und bietet eine Bühne für den Gesang. Schlagzeug und Keyboardteppiche dominieren den Sound. Der Gesang ist mal laut und in höheren Tönen, dann wieder ruhiger und tiefer. Meistens steigert er sich im Laufe des Songs zu Höhepunkten. Toll Yokko ist in bester Form zurück.

Fredi Hallauer