NOLA

Album: „Lost & Found“

Nola kommt von Basel und ist eine Sängerin, Multiinstrumentalistin, Komponistin und Produzentin. Sie spielte ihr neues Album alleine ein, produzierte es auch alleine. Es sind zehn Songs zu hören. Stilmässig ist es Elektropop, Englisch und Französisch gesungen. Die Musik ist leicht, richtig geeignet für heisse Sommertage. Nola hat eine feine und klare Stimme. Die Lieder handeln von Selbstfindung mit den verschiedensten Facetten. Zu der Musik und der Stimmung passen die französischen Lieder besser, aber auch die englischen Songs sind gut. Der Wiedererkennungswert der einzelnen Lieder ist nicht sehr gross, dank der Sprache fallen einem doch deutliche Unterschiede auf. Ein erfrischendes easy Listening Album.

Fredi Hallauer

CASPAR VON NEBENAN

Album: „Chrottepösche“ (Lauter Musik/Irascible)

Diese Band ist ein Quintett aus Zürich. Fünf junge Musiker:innen taten sich zusammen, mit Geige, Akkordeon, Schlagzeug und zwei Bässen plus Gesang. Entstanden ist eine vielfältige Musik aus Indie Folk, vielen virtuosen Soli und einem Hauch Klezmer. Gesungen wird Mundart und Deutsch, mal alleine, dann wieder im Doppel. Es singen meistens Frauen, aber Männerstimmen sind auch zu vernehmen. Inhaltlich bewegen sich die Texte zwischen belanglos, jugendlicher Liebe oder gesellschaftskritischen Themen. Schöne Klänge, schöne Stimmen und Musik, wie man sie nicht alle Tage hört. Hörenswert.

Fredi Hallauer

MARC ROSSIER RO’S BLUE

Album: „When A Soul Is Gone“ (www.marcrossier.com)

Der Gitarrist und Sänger Marc Rossier hat zusammen mit Peter Enderli am Bass und Christof Jaussi am Schlagzeug und Backing Gesang, ein wunderbares Album aufgenommen. Bei zwei Songs spielt Andreas „Chnuffi“ Michel Orgel und E-Piano. Marc Rossier setzt bei diesem Album sehr viele seiner Saiteninstrumente ein, nämlich elektrische und akustische Gitarren, Dobro, Coral Sitar und Ambient Gitarren. Zu den Gitarrensounds versteht es Peter Enderli passende Basslinien und Rhythmen zu spielen. Christof Jaussi gibt den nötigen Rhythmus an. Marc Rossier besingt die verschiedensten Themen wie Fernbeziehung, sich selbst zu feiern, oder die schönen Erinnerungen, welche bleiben, wenn jemand verstorben ist. Die Musik bewegt sich zwischen Americana, Singer/Songwriter, Blues und Rock. Im Zentrum der Songs steht die Gitarre, und die versteht Marc Rossier sehr kreativ und melodiös zu spielen. Es ist einfach ein Genuss, diesem Album zu lauschen und dazwischen in den eigenen Träumen zu versinken.

Die Videos sind etwas älter und live, die Songs sind aber auf dem Album und in dieser Besetzung gespielt.

Fredi Hallauer

LOS SEREJ

Album: „Biuder“

Los Serej, das sind Serej, der Rapper von Wurzel 5 und Chlyklass, zusammen mit dem Bassisten Jürg Schmidhauser und dem Schlagzeuger Andreas Knecht. Serej spielt das Klavier. Andreas Knecht ist noch für die Texte mitverantwortlich. Serej hat vor ein paar Jahren ein Album mit seinen berndeutschen Liedern gemacht. Nun hat er einen Teil der Lieder mit dieser Band eingespielt und neue Lieder dazu geschrieben. Es sind Betrachtungen des Alltags. Es wird philosophiert in der Art eines Mani Matters. Zu diesen von Mani Matter beeinflussten Liedern gehören „Anyway“, „Beides“ und „Meh“, aber auch in anderen Liedern kommt der Stil zum Ausdruck. „Für Di“ stammt noch aus der Wurzel 5 Zeit, aber mit dieser Band und Schmidi Schmidhauser am Tres tönt es frisch. Das wichtigste Lied für mich ist „Langsam pressiere“ eine gut getroffene Beobachtung zu unserem Verhalten betreffend Klimaschutz. Los Serej haben einen eigenen Stil entwickelt, zwischen Liedern und Rap. Platz für Entwicklung gibt es noch in der Melodie, es tönen melodisch alle Lieder etwas ähnlich, was natürlich das Chanson auch in sich hat. Die Texte sind da wichtiger.

Fredi Hallauer

PHILIPP FANKHAUSER

Live: „Ain’t That Something“ Tour im Casino Theater Burgdorf am 3. Mai 2025

Bild Kathrin Hallauer

Pünktlich stand die ganze sechsköpfige Band (mit Philipp Fankhauser) auf der Bühne und legte los. Sie spielten Blues um Blues aus den Klassikern von Philipp Fankhauser. Nahtlos gingen die Songs ineinander über. Erst nach längerer Zeit begrüsste Philipp Fankhauser das Publikum und erklärte, was noch zu erwarten ist. Nach einem weiteren früheren Song spielten sie dann einen Song vom neuen Album und dann gab es eine Pause.

Bild Kathrin Hallauer

Nach der Pause eröffnete Philipp Fankhauser das zweite Set mit „L’Italiano* aus dem neuen Album. Er erklärte auch, wie das Album entstand und hängte dann gleich das Cajun/Zydeco Stück „Monsieur Thibodeaux“ an. Der Saxophonist übernahm das Frottoire (Waschbrett) und der Tastenmann spielte das Akkordeon.

Bild Kathrin Hallauer

Da sie schon mal musikalisch in New Orleans und Umgebung waren, kamen gleich noch zwei Songs dazu. Einer war „Iko Iko“ wo der Tastenmann einen grossen Teil des Gesangs übernahm, mit einer Stimme, welche sehr an Dr. John erinnerte. Weiter ging es dann mit zwei Countrysongs, „Chasch mers gloube“ von Hannery Ammann wurde ebenfalls gesungen. „In The Ghetto“ durfte natürlich auch nicht fehlen. Mit ein paar weiteren Soul und Blues-Songs fand das Konzert nach gut zwei Stunden (plus Pause) sein Ende. Es war ein hervorragendes Konzert. Die Band, in der Standardformation, bildet wirklich eine eingeschworene Gemeinschaft und die Musik sitzt. Die auf der Bühne hatten an diesem Abend eben so Freude wie diejenigen im Saal. Philipp Fankhauser und seine Band sind einfach ein Genuss.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer

BLISS

Live: „Kater“ im Stadttheater Olten am 2. Mai 2025

Bild Kathrin Hallauer

Die A Cappella Comedy-Gruppe ist mit ihrem neuen Programm unterwegs. Das Programm heisst Kater. Die fünf Männer starteten mit Gesang, Begrüssung und dann erzählten sie mit den Liedern und dazwischen, wie das bei ihnen heute so zugeht, hinter der Bühne vor und nach der Show. Die einzelnen Sänger wurden vorgestellt und was sie so machen. Dazwischen gab es einen etwas längeren Teil mit Text. Publikumbefragung gehörte ebenfalls dazu, alles mit 26, da Bliss dieses Jahr ihr 26. jähriges Jubiläum feiert.

Bild Kathrin Hallauer

Wieder der eine und andere Song und dann kam der Schwachpunkt des Abends. In einem sehr langen Teil erzählten sie die 26 Jahre. Aber nicht nur was Bliss gemacht haben, sondern auch die einzelnen Mitglieder inkl. Vater werden und wieder Vater werden, wer wann eine Frau kennenlernte und wieder verliess. Es hatte lustige Dias dazwischen und ein paar coole Sprüche, aber zu viele Informationen und nicht durch Lieder aufgelockert. Vor der Pause sangen sie dann noch einmal ein paar Lieder. Nach der Pause wurde mehr gesungen und die einzelnen Sänger wurden mit ihren speziellen Fähigkeiten präsentiert. Der eine spielte E-Gitarre im Metal Stil, der andere Steeldrum.

Bild Kathrin Hallauer

Sie erzählten von ihren Kindern und sangen entsprechende Lieder. Ein längerer Song befasste sich mit der Gesundheit und Fitness jedes einzelnen, auf eine lustige und realistische Art. Der zweite Teil überzeugte und endete in einem Art Medley mit vielen bekannten Hits aus der Schweiz und international. Witze und Sprüche waren lustig und der Gesang perfekt. Bliss war nie überspannt und auch die Sprüche unter der Gürtellinie gab es nicht mehr, oder höchstens andeutungsweise. Das Publikum war begeistert, wir ebenfalls. Dieses Programm darf sich sehen und vor allem hören lassen.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer

POLAR KLUB

Album: „Picturesque“ (Irascible)

Die jungen Musiker der Berner Band sind wütend über vieles, was im Moment auf der Welt vor sich geht. Sie versuchen aber, ihre Wut in Kreativität umzuwandeln. Das Resultat ist ihre Art Postpunk und Shoegaze. Nicht immer ist es gelungen, gelassen und sanftmütig zu sein, das Lächeln hört man oft zwischen den Zeilen. Es ist ein schönes Stück Rockmusik. Die Songs gleichen sich etwas stark, oder der Wiedererkennungswert der einzelnen Songs ist nicht vorhanden. Im Songwriting gibt es also noch Verbesserungsmöglichkeiten.

Fredi Hallauer

IRMA KREBS

Album: „I Bi Nümm Elei“ (Der gesunde Menschenversand)

Das Berner Mundartquartett ist wieder mit einem neuen Album am Start. Sie sind vier Männer und spielen Mundartpoprock in ihrem eigenen Stil. Die Musik ist ausgeklügelt und auf ihre Art einfach, nichts ist überladen. Da rumpelt das Schlagzeug, dort legt der Bass den Teppich aus, die Gitarre spielt Rhythmus und wunderschöne Melodie- und Gegenmelodielinien. Dazu kommt als Gast bei einigen Liedern die Keyboarderin Sibill Urweider, mit schöner Hammond Unterstützung oder schwebenden Synthieklängen. Die Texte sind ebenfalls reduziert. Sie erzählen vom Alltag und von der Liebe, aber meistens aus einem ungewohnten Blickwinkel, aber sehr treffend. Das Zusammenleben mit allen Problemen kommt zur Sprache in „Mir sägenem Liebi“, im „Outopilot* wird genau diese Technik etwas anders betrachtet. „König vom Dessär“ oder „Du chasch mi mau“ sprechen für sich. Diese spezielle Musik, mit diesem eigenen Textstil, macht Irma Krebs aus.

Fredi Hallauer

MARC ROSSIER RO’S BLUE

Live: Albumtaufe „When A Soul Is Gone“ in der La Cappella am 26. April 2025

Bild Kathrin Hallauer

In der sehr gut besetzten La Cappella taufte Marc Rossier mit Ro’s Blue sein neues Album. Ro’s Blue sind neben Marc Rossier (Gesang und Gitarren) noch Peter Enderli (E-Bass) und Christoph Jaussi (Schlagzeug). Die drei starteten den Abend mit Musik zwischen Americana, Blues, Rock und Folk. Es waren hauptsächlich Songs mit wunderbarem Gitarrenspiel.

Bild Kathrin Hallauer

Marc Rossier liess manchmal seine Finger sanft über die Saiten gleiten, um beim nächsten Stück mit den Fingern auf den Saiten zu tanzen. Es war auch eine Freude, Peter Enderli zuzuschauen und zuzuhören. Was er mit seinem Bass alles für Zwischentöne spielte, welche wichtig waren in dem Klanggefüge, war unglaublich. Nach einer gewissen Zeit trat als Gast Meira Loom auf die Bühne und sie sang mit Marc Rossier einen Song mit akustischer Gitarre und den beiden Stimmen.

Bild Kathrin Hallauer

Sie sangen dann noch mehr, zusammen mit der ganzen Band. Meira Loom überzeugte mit ihrem Gesang und ihrer starken, positiven Ausstrahlung. Kurz vor der Pause setzte sich noch Andreas Chnufi Michel an das Keyboard und legte so richtig los.

Bild Kathrin Hallauer

Nach der Pause waren dann alle Musiker:innen auf der Bühne und es wurde richtig gerockt, aber auch den melancholischen Blues gefeiert. Das Repertoire dieser Band war sehr abwechslungsreich, und alle auf der Bühne spielten ein schönes und starkes Konzert.

Bild Kathrin Hallauer

Fredi Hallauer

IRMA KREBS

Live: „I bi nümm elei“ in der Turnhalle Progr am 25. April 2025

Bild Fredi Hallauer

Das Quartett spielte im ersten Set des Konzertes ausschliesslich Lieder des neuen Albums. Die waren etwas ruhiger und schwebender als die bisherigen Lieder. Um das zu unterstreichen spielte Sibylle Urweider noch mit ihrem Synthesizer mit. Das war nicht zwingend nötig, da der Gitarrist die Lieder mit seinem Spiel bereits schweben liess.

Bild Fredi Hallauer

Bei einem Lied setzte sich der Gitarrist an den Flügel. Die Texte des neuen Albums sind so verspielt und versponnen wie früher. Nach der Pause spielten sie dann die alten Lieder. Sie legten ziemlich rockig los damit das Publikum sich etwas mehr bewegen konnte. Aber auch da kamen wieder ruhigere Lieder zum Zuge. Die ruhigen Lieder stehen Irma Krebs gut, denn so kommen die Texte besser zur Geltung. Jetzt spielte der Gitarrist einen Synthesizer, aber nicht zum schweben sondern mehr als Rhythmus. Der Sänger setzte sich für „Schwarze Rose“ an den Flügel. Alle Bandmitglieder überzeugten durch ihr Können. Als Zugabe spielten sie „Mulwurf“ mit Gesang und die anderen drei Musiker hantierten zu dritt an einer elektronischen Drumstation.

Bild Fredi Hallauer

Fredi Hallauer

ZIRKA

Album: „Alles ausser Stille“ (DMB Records)

Zirka ist eine Punkrockband, welche Deutsch singt. Ihre Musik geht herrlich los, nach echter Punkrock-Art. Sie kommen aus dem Kanton Bern. Wichtig sind die Texte. Sie nehmen sich viele aktuellen Themen an, wie der Klimaerwärmung oder dem Rechtsrutsch in der Politik auf der Welt. Persönliche Geschichten finden ebenfalls Platz in den Liedern, wie der Tod eines Bandmitglieds oder die Depressionen des Sängers. Sehr stark ist der Text bei „Nicht alles verändert sich“, oder „Roter Pfeil“. Kurz geschrieben gibt es hier sehr viele gute Texte, die wir nötig haben, und alles mit einer gesunden Portion Wut vorgetragen, die ebenfalls guttut. Zirka, macht weiter so.

Fredi Hallauer

TIM & PUMA MIMI

Album: „More Or Less Tim & Puma Mimi“ (A Tree In A Fielod Records)

Sie sind nach längerer Abwesenheit zurück und das in alter Frische. Sie waren in der Abwesenheit mit Kindererziehung beschäftigt und dem schreiben und machen des neuen Albums. Tim ist Schweizer und Puma Mimi ist Japanerin. Sie machen Elektropop der wilderen und teils unkonventionellen Art, mit Einflüssen von TripHop. Auf diesem Album sind immer wieder ungenannte Freunde dabei. Puma Mimi singt japanisch, englisch und gelegentlich Deutsch. Alles ziemlich aufregend und chaotisch zusammengebaut. Der zweite Teil des Albums ist etwas dunkler geraten und hat mehr TripHop Anteile. Die Musik hat dieses Mal mehr traditionelle japanische Einflüsse, sei es von den Instrumenten her, oder von den Melodien. Diese Musik macht Spass und ohne abzutanzen, kann man diese Musik kaum hören. Ein ungewöhnliches Album, das trotzdem melodiös ist und sehr eingängig und erfrischend.

Fredi Hallauer

JMO

Album: „In Ia Yelle“ (Jangalega@brinkmanship.ch)

JMO ist ein internationales Trio mit Jan Galega Brönnimann (Bassklarinette, Sopransaxophon, Ney, Kass Kass und Perkussion); Moussa Cissokho (Kora, Gesang und Talking Drum) und Omri Hason (Perkussion, Hang und Wood Pack). Die drei Musiker spielen Weltmusik vom Feinsten. Die Kora und die Bassklarinette oder Sopransaxophon spielen die Melodien oder verzieren sie. Die Perkussion gibt den Drive und dazu natürlich der westafrikanische Gesang. Am Anfang ist das Album noch etwas ruhiger aufgebaut. Im Verlaufe der acht Songs nimmt alles immer mehr Fahrt auf, was zu einem herrlichen Fest der Töne führt. Eigentlich gibt es da nicht viel zu schreiben, diese Musik muss man hören und geniessen. Es ist Worldmusic how it has to be.

Fredi Hallauer

MAJA TAUBE & JAN GALEGA BRÖNNIMANN

Album: „Live aus dem Kohlenhof“ (maja@majataube.de/jangalega@brinkmanship.ch)

Für dieses Album sind zwei Musiker:innen zu einem sehr kreativen Duo geworden. Maja Taube aus Deutschland spielt die elektroakustische Harfe und Jan Galega Brönnimann aus der Schweiz spielt die Bassklarinette, das Sopransaxophon, die Ney und Zurnaduduk. Da treffen also zwei verschiedene kreative Menschen aufeinander, mit Instrumenten, welche man so nicht zusammenfügen würde, und das Resultat ist grossartig. Es verbiegt sich niemand für diese Musik, sie passt einfach zusammen. Stilmässig ist es schwierig zu schubladisieren, vielleicht Kammerjazz oder zeitgenössische Kammermusik, einfach wundervolle Musik. Beide Instrumente übernehmen immer wieder die Führung, die Melodie und beide können auch in der Begleitung bleiben. Die Stücke haben fantasievolle Namen wie Kohlenhof (Ort des Konzertes), Sisters, Abschied, Feuerorgel, Choral oder Störfeld. Es ist ein Genuss, dieser feinen, leisen und filigranen Musik zu lauschen.

Fredi Hallauer

HVCK FINN

Interview

Fredi und Kathrin Hallauer sprachen am Zermatt Unplugged 2025 mit zwei der Musiker

Album: „View On The Ocean“

Dieses Album erschien im Jahre 2024, kam aber erst jetzt in meine Hände und Ohren im Rahmen von Zermatt Unplugged. Das ist eine grossartige Rockband, welche auf diesem Album mit E-Gitarren und Synthesizern spielt. Die Musik ist sehr detailverliebt, wer also genau hinhört, kann da ganz viel heraushören. Wichtig sind hier nicht nur die Musik, sondern die ehrlichen und authentischen Texte, welche aus dem Leben erzählen. Wenn sie nicht zu fest auf die Pauke hauen und die Stimmen nicht verzerren, hört man einen tollen Sänger, von welchen es nicht viele gibt, mit einer charismatischen und eindrücklichen Stimme. Diese Stimme und diese Musik gehen direkt ins Herz. Dies ist ein ehrliches und grossartiges Album, welches mehr Beachtung verdient.

Fredi Hallauer