STEFANIA KAYE

Album: „Traces“ (Sound Service)

Stefania Kaye. die Berner Musikerin ist mit einem neuen Album zurück. Sie hat die neun Songs selber geschrieben in Zusammenarbeit mit Thomas Fessler und David Campbell Jr. Auf dem Album spielen grossartige Musiker mit, wie Thomas Fessler, Jean-Pierre von Dach, Mario Capitanio, Michael Chilewsky, Simon Kistler und ein paar mehr. So eintstand ein luftig, lockerer Poprock Sound, der sehr gut zu den Songs passt. Stefania Kaye ist etwas popiger geworden, aber auch unbeschwerter. Dieses Album passt bestens in die Sommerzeit, kann aber auch im Herbst den Nebel vertreiben.

Fredi Hallauer

YRU

Album: „New Beginning“

Die Berner Band YRU starten neu und frisch. die Besetzung hat sich geändert, die Musik bliebt interessant. Dieses Quintett ist schwierig einzuordnen. Pop Rock mit Hang zu Rock, aber alles auf der gemässigten Seite. Die Hammond gibt dem ganzen immer noch den psychedelischen Touch und die eine Gitarre führt wunderschön durch den Traumpop. Die Musik ist immer wieder verändert, oft im gleichen Song, was es spannend macht. Die Gesangsstimme tönt ein bisschen gelangweilt und ausdrucksschwach. Ein Album mit Stärken und Schwächen.

Fredi Hallauer

PATENT OCHSNER

Album: „Cut Up“ (Universal)

Patent Ochsner sind zurück. Es ist ja immer schwierig, die Erwartungen an eine so legendäre Band und was man zu hören bekommt, miteinander abzustimmen. Aber aufgepasst, Patent Ochsner erfüllen einerseits die Erwartungen mit den Hymnen, andererseits haben sie sich auch verändert und bringen neues. Gastsängerin Shirley Grimes bringt eine Frauenstimme und die englische Sprache in die Ochsner Familie bei einem Lied und noch viel mehr passiert. Büne Huber verpasst textlich den ewigen Gackern eine Breitseite im „Hüehnerhof“, singt aber auch eine Ode an Polo Hofer und an andere liebe Menschen welche von uns gegangen sind im Lied „Kreis“. Einflüsse von Chanson und Jazz sind zu hören und auch Reggae. Die Texte bringen die Geschichten mehr auf den Punkt und die Sprache ist nicht mehr so blumig wie früher, das ist aber schon seit einiger Zeit der Trend gewesen. Die Musik ist vielseitig, geht ins Herz und bietet aber auch wunderschöne Passagen und Qualität. Ob diese drei Teile mit englischen Text nötig sind, welcher einem der Standort der Reise erklären will ist fraglich. Aber die sind nur kurz und somit darf man ruhig sagen „Cut Up“ ist ein gelungenes Album.

Fredi Hallauer

CHRISTIAN TSCHANZ

Album: „Glendora“ (H2U GmbH/Phonag Records)

Der Berner Weltenbummler hat dieses, sein 5. Album in den USA geschrieben und aufgenommen. Er lebt im Moment dort mit seiner Frau und seinen acht Kindern. Die Lieder sind zur Hälfte Mundart und zur anderen Hälfte Französisch. Musikalisch pendelt er zwischen Poprock und Folk, Chanson ist bei den französischen Liedern auch auszumachen. Inhaltlich handeln die Lieder vom Leben, vom realen Leben, der Liebe, dem Fernweh und der Sehnsucht und was alles dazu gehört. Es sind schöne Piano und Gitarrenklänge zu hören, vor allem der akustischen Gitarre. Die Sandpapierstimme von Christian Tschanz passt sehr gut zu den Liedern und Chansons. Dieses Album gehört zu den sonnigen, leicht romatischen Alben.

Fredi Hallauer

UNSHAKEABLES

EP: „Planets“ (CeDe.ch)

Ein Engländer und drei Aargauer brachte der Zufall oder das Glück zusammen. allesamt sind es gute Musiker, Produzenten und haben eigene Studios. So kam viel Manpower und Erfahrung zusammen. Man hort dies an den fünf schönen Rockpop Songs. Die Sandpapier Stimme des Sängers Jamie R. Hawkins trifft voll ins Herz und das Songwriting ist exzellen. Die einzelnen Songs kann man sehr gut voneinander unterscheiden. Man darf auf diese neue Band auf unseren Bühnen gespannt sein.

Fredi Hallauer

LIGHT FOOD

Album: „Party Approved“ (Irascible)

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Das Quartett aus Grenchen, macht genau das, was der Albumtitel verspricht, feine Partymusik. Nein kein Gestampfe und Gegröhle, sondern Rock, Poprock, ein bisschen Reggae oder auch ein Schuss Latin sind zu hören. Die guten Musiker. Sie spielen den Sound ohne Keyboard, manchmal ein Akkordeon und als Gäste haben sie Bläser und Streicher. light Food ist eine Gitarrenband, welche das Handwerk versteht. Der Gesang ist stark und präsent. ein gelungenes Album für gute Laune.

Fredi Hallauer