JEN DALE

Album: „Close Distance“

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Die in der Schweiz aufgewachsene Sängerin mit einem englischen Vater veröffentlicht ihr erstes Album. Sie ist Soulsängerin und macht Musik ganz im Hier und Jetzt. Die Musik ist Elektropop im weitesten Sinne, teils  tanzbare Songs und dann gibt sie sich wieder ganz der Stimmung hin. Ihre grossartige Stimme schlägt einem in ihren Bann, sie kann sanft schmeicheln oder in den höchsten Tönen soulieren, aber auch wieder kräftig zur Sache kommen. „Rain“ ist ein Paradestück des kräftigen und tanzbaren Souls, aber als Empfehlung kann jeder Song genannt werden. Eine Überraschung ist Jen Dale auf alle Fälle.

Fredi Hallauer

KADEBOSTANY

Album: „Monumental“

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Die welschschweizer Elektropop Gruppe bringt wiederum Bewegung in die Elektromusikszene. Sie sind popiger geworden aber nicht billiger sondern das Gegenteil. die Sounds sind zum Teil Monumental, andere wiederum schlicht. Die Sängerin singt umwerfend, manchmal getunt und manchmal auch fast Solo mit einfachen Beats und Klängen dabei. vor allem ist ihre Gesangsart sehr vielseitig. Positiv auffallend ist, dass der Beat nicht nur eins, zwei ist sondern manchmal sogar ziemlich vertrackt und auch Rhythmuswechsel kommen vor. So macht Elektropop echt Spass.

Fredi Hallauer

PABLO NOUVELLE

Album: „Wire“ (Bakara Music)

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Pablo Nouvelle der Schweizer Sound- und Groovetüftler ist wieder mit einem neuen Album am Start. Er setzt nun voll auf Elektronik und lässt songs mit Menschen mit schönen Stimmen singen. herausgekommen ist sicher einAlbum für den Club, dass sich in die Gehörgänge schmeichelt, aber auch einen gewissen Groove hat. Gewisse Stücke sind fast ein bisschen popig und sogar tanzbar, sicher lässt sich zu den Songs immer cool mitwippen. Die Stimmen sind sehr unterschiedlich und erstaunlich wie die Musik sich den Stimmen jeweils anpasst, ja massgeschneidert ist. Entweder waren zuerst die Sound und Pablo Nouvelle suchte die Stimme oder er schrieb den Sängern und Sängerinnen den Song auf den Leib. Das ganze ist clever konstruierte Musik vor allem für den Club.

Fredi Hallauer

DACHS

Album: „Immer Schö lächle“ (Irascible)

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Dachs aus St. Gallen präsentiert 15 neue Lieder auf ihrem Album. nach der EP fahren sie genau dort weiter. Ausgeklügelter Elektropop mit schrägen und subversiven Texten. Die Texte sind absolut verständlich und die Ideen und Geschichten so schön schräg. Nicht immer ganz jugendfrei aber was solls. Clevere Texte mit cleverer Musik gepaart machen dieses spezielle Duo aus. Hoffentlich hört man noch viel vom Dachs.

Fredi Hallauer

GUY MANDON

Album: „Stream“ (Radicalis)

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Elektropop auf Schweizerdeutsch, geht das? Ja meistens. Guy Mandon zieht viele Register des Elektropop, mal mehr Dance dann mehr Pop und dazwischen  sogar  experimentell. Dazu singt er Mundart. Das funktionert sehr gut und fast alles ist tanzbar. Mühe macht es die Texte zu verstehen wenn er es als Prince versucht. Nicht nur das Verstehen der Worte ist schwierig, aber Mundart passt in dieser Form nicht in diese Art zu singen, bis jetzt. Es ist keine tiefschürfende Musik aber man sie durchaus Anhören oder noch besser dazu tanzen.

Fredi Hallauer

CARVEL

EP: „Polarity“ (Radicalis)

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Das Basler Elektropop-Quartet hat aus seinen Singles eine EP zusammengebastelt, so tönt es zumindest. Es sind vier Songs und ein Remix zu hören von einem der Songs. Mich berührt diese Musik und der Gesang nicht wirklich. die Songs sind nett anzuhören, sauber produziert, zum Teil sogar aufwendig. Mir stellt sich die Frage für was braucht das ein Quartett, das könnte auch einer allein.

Fredi Hallauer

WOLFMAN

EP: „Sun Sun“ (Irascible)

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Das Duo Wolfman aus Zürich spielt auf ihrer dritten EP schnörkellosen Elektropop. Diese Musik ist tanzbar und wird nur mit Elektronik und Frauenstimme dargeboten. Die Beats sind gerade, werden aber durch raffinierte elektronische Effekte aufgepeppt. Dies hat diese Musik nötig denn die Frauenstimme klingt eher etwas monoton und so wie man es von landläufigem Elektropop gewöhnt ist. Dies ist Musik zum Tanzen.

Fredi Hallauer