BITCH QUEENS

Album: „City Of Class“ (LuxNoise)

Die Basler Punkrock Band musste in der Kulturstadt, welche von vielen Kunstmäzenen bevölkert wird, wegen einem Familienquartier Bau ihr Probelokal räumen. Es wurde plattgewalzt. Darum sind sie jetzt wütend und lassen das deutlich hören. Diese Wut führte auch zur Selbstreflexion und so nehmen sie sich selber auf die Schippe, genauer ihr leben als Mittelklasse Boys. Themen wie Sexismus und Klassismus ergeben sich natürlich aus den oben genannten Gründen. Das ganze gibt ein tolles Punkrockalbum mit viel Power, mehrstimmigem Gesang, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug. Die Post geht ab, die Party kann fahren, aber mit Niveau. Gut gemacht Boys.

Fredi Hallauer

BAD MOJOS

Album: „I Hope You OD“ (Voodoo Rhythm Records)

Bad Mojos haben ihr erstes Album eingespielt. Die Berner Punkrock Band spielt alles im Punk. Auch das Album hat mit zehn Songs eine Länge von 15 Minuten, also alle Songs zwischen einer und zwei Minuten. Musikalisch ist es rauher, ungeschliffener Punkrock mit wildem Gesang, oft mehrstimmig in Punk Manier. Wer Punk mag, wird hier richtig gut bedient. Die Aufnahmen tönen ebenfalls wie es sich gehört, dreckig, teils übersteuert, punkig eben. Ich bleibe hier dem Punk treu und halte auch meine Review kurz.

Fredi Hallauer