CYRIL CYRIL

Album: „Certain Ruines“ (Bongo Joe/Born Bad Records/Irascible)

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Der Name des Genfer Duos kommt wirklich von ihren Namen, es sind zwei Cyril welche hier musizieren. Einer spielte bei Mama Rosin, der ander bei La Tène. Das Instrumentarium ist einfach dank der heutigen Technik, denn dank Effektpedalen beim Banjo kann das auch sehr osteuropäisch tönen. Das Schlagzeug wurde mit Rasseln und anderen Rhythmusinstrumenten modifiziert, dazu noch ein bisschen Akkordeon oder Tasten dazu plus Gesang, meist französisch ergibt einen herrlichen Sound. Diese Musik zwischen Folk, World und Pop klingt angenehm, lässt immer wieder neue Entdeckungen zu und ist eigenständig. Es macht Spass dieses Album zu hören.

Fredi Hallauer

VERONIKA’S NDIIGO

Album: „Fly“ (Veronika Stalder/Irascible)

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Diese Musik bringt einem irgendwo auf eine Wiese, Sonnenschein und mit vielen Schmetterlingen. Die Band Veronika’s Ndiigo besteht aus Veronika Stalder (Gesang, Gitarre, Geige), Prince Moussa Cossokho (Kora, Gesang), Oli Hartung (Gitarre), Antonio Schiavano (Bass) und Samuel Bauer (Perkussion, Gesang). Da trifft Folk, World und Jazz aufeinander. Die schöne Stimme von Veronika Stalder passt gut zu den Tönen der Kora, auch sonst setzt sie die Stimme häufig als weiteres Instrument ein. Die Musiker spielen einen unverkennbaren Stil mit vielen Verzierungen, Schlenkern und Rhythmuskapriolen und doch ist alles schlicht und nichts überladen. Musik die einem verzaubert.

Fredi Hallauer

FISCHERMANNS ORCHESTRA

 

Album: „Tiefenrausch“ (Unit Records)

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Das elfköpfige Orchester tourt seit vielen Jahren in ganz Europa. Nun sind sie wieder mit einem neuen Album da. Die Musik welche sie spielen ist teils ziemlich eingängig und teils ziemlich sperrig und schwierig. Sie bewegen sich zwischen Jazz, Worldmusik und frei improvisierter Musik. Sieben der Musiker haben Kompositionen dazu beigetragen. Alle Stücke sind Instrumental. Bei den eingängigen Stücken liegt es am Schlagwerk, welches einen groovigen Beat unter die Bläser, das Keyboard und die Gitarre legt. Die sperrigen Stücke sind durch die Bläser verursacht, welche da frei improvisieren mit recht viel Freejazz Attitüden, gequietsche und Saxophonklappen geklapper. Die Musik ist immer spannend und bei mehrmaligem Hören schlüpfen auch die sperrigen Teile in den Gehörgang. Wer Jazz mag, kommt sicher auf die Rechnung, alle anderen hört euch das Fischermanns Orchestra doch mal an, vielleicht macht es sogar süchtig.

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Fredi Hallauer