DALAI PUMA

Album: „OK Ciao Kakao (Red Brick Chapel)

Das Zürcher Trio spielt einen Art Indie Pop, aber alles ist so schräg und queer, dass vielleicht ihr Begriff Rhabarber Pop besser passt. Es singen alle drei, mal Deutsch, mal Englisch und andere Sprachen werden auch noch ab und zu eingeflochten. Sie spielen mit den Worten und verdrehen so ziemlich alles und trotzdem versteht man, was sie meinen. Die Texte haben Aussagen, vielleicht nicht gleich erkennbar aber mit ein bisschen Nachdenken, sollten Alle verstehen was gemeint sein könnte. Die Frauenstimme und die zwei Männerstimmen sorgen für viel Abwechslung, da sie auch im Wechselgesang singen und sprechen wie im HipHop. Musikalisch ist das Album schlicht gehalten. Schlagzeug, Bass und Gitarre plus ein paar Gimmicks Töne. Stark ist der Beat vom Schlagzeug und vom Bass und witzig die Gitarre. Mit Dalai Puma taucht eine erfrischende, freche und schräge Band in der Schweizer Musikszene auf.

Fredi Hallauer

SILVER FIRS

EP: „Lake Hypoxia“ (Oh Sister Records)

Silver Firs ist eine siebenköpfige Band aus Bern, welcher nach einer etwas längeren Pause wieder von sich reden macht. Die EP mit fünf Songs und 22 Minuten Spielzeit ist ein Versprechen auf mehr und Live Auftritte. Indie-Pop ist die grossde Schublade wo sie hineinpassen, dazwischen tönt es auch träumerisch, häufig aber sehr verspielt, vor allem rhythmisch. Sieben Leute haben natürlich auch viele Möglichkeiten. Da hört man im Leadgesang, sowohl Frauen- wie Männerstimme. Ein transparanter und klarer Sound mit feinen Gitarrentönen ziehen sich durch die Songs. Nicht vergessen werden darf das Schlagzeug und die Perkussion. Schon alleine was da getrommelt und geklopft wird macht es lohnenswert, die EP anzuhören.

Fredi Hallauer