PYRIT

Album: „Control“ (Bookmaker Records/Irascible)

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Der St. Galler Thomas Kuratli steht hinter dem Namen Pyrit. Er hat sich ganz der Elektronik verschrieben und macht oft schwebende, sphärische Popmusik. Bei einigen Stücken zerhackt er das schwebende wieder, manchmal setzt er die Welt neu zusammen oder versucht es zumindest. Oft sind die Stücke sehr repetitiv ohne Veränderungen in der Art der Minimalmusik. Das ganze Album ist durchzogen, wenn man es als ganzes anhört, einige Stücke gefallen sehr gut machen mehr Mühe. ein Album für die puren Elektrofreaks.

Fredi Hallauer

TANZTRAUM THUN 2018 vom dap

Vorschau:

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Am 28. April, 4. und 5. Mai findet wiederum ein Tanztraum Thun statt. Diese alle paar Jahre stattfindende Show der Tanzschule dap hat diesmal das Thema Digital. Daztu wird von den Schülerinnen und Schülern von den verschiedensten Stilen und Klassen getanzt. Die Showgruppen zeigen ebenfalls was sie können und die Tanzlehrerinnen und Tanzlehrer treten noch auf. Mehr Informationen und Tickets gibt es hier.

Sobald mehr bekannt ist wird es hier stehen und die Vorschau wird nach dem 4. Mai hier durch einen Bericht der Veranstaltung ersetzt.

Fredi Hallauer

TOBEY LUCAS

Album: „Little Steps And A Dream“ (iGroove)

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Tobey Lucas und seine Band bestehend aus zwei Gitarren, Bass, Drums und Keyboard, der Zürcher spielt die akustische Gitarre und singt, spielen Rock mit Popeinflüssen, welcher gute Laune macht. Der Sound ist stark und der fünfköpfige Backgroundchor macht ihn noch einzigartiger. Die Stimme von Tobey Lucas gehört zu den angenehmen Ausnahmestimmen, welche auch romantischer singen können, ohne süss zu tönen. Für die Schweiz gehört Tobey Lucas zu einer der bemerkenswertesten Bands der letzten Jahre mit Musik für die Ü40 Generation.

Fredi Hallauer

 

RETO BURRELL

Album: „Shampoo Or Gasoline“ (Tourbo Music)

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Reto Burrell und seine vierköpfige Band veröffentlichen ihr zehntes Studioalbum und rocken frisch und frech als wäre ihr erstes Album und sie alle noch Jungspunde. Der Singer/Songwriter nimmt es diesmal mit der rockigen Schiene, ja es hat auch ruhigere Nummern dazwischen. spannend sind aber wirklich da wo sie loslegen und die Gitarren kreischen lassen, da hört man, dass Reto Burrell eigentlich Fan von Hardrock Bands ist, er kann es aber auch sehr gut. „Shout It Out“ erinnert am Anfang sogar an die 60iger, nämlich an T-Rex. Bei den ruhigen Nummern wie „Carried Away“ ist es folkiger Americana welcher dem Song zugrunde liegt. Ein rundherum gelungenes Album und ein riesen Gewinn für die Schweizer Musikszene, dieser Reto Burrell.

Fredi Hallauer

ANOTHER ME

Album: „A Second“

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Das Folkpop Quartett, bestehend aus zwei Geschwister Paaren, drei Frauen und ein Mann sind mit ihrem zweiten Album da. Sie sind sich grundsätzlich treu geblieben, schöne Melodien, folkigen Sound, oft zweistimmiger Gesang mit schönen Frauenstimmen. Auf diesem Album sind sie etwas popiger geworden, das Schlagzeug und der Bass sind präsenter und prägen neben Gitarre oder Keyboard den Sound. Es ist ein wundersames Album mit sanften Klängen und trotzdem bewegt. Die Band hat ein gutes Songwriting, die einzelnen Titel haben Wiedererkennungswert. Also aufgepasst auf Another Me.

Fredi Hallauer

DUO SYBE

Album: „Silky Dance“ (Narrenschiff)

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Das Duo Sybe sind Sylvia Manoian mit Gitarre, Tambura, Oktavgitarre und Gesang; und Betty Otter mit Kontrabass, Tambura, Fussperkussion und Gesang. die beiden Frauen kommen aus Zürich. Die Tambura ist eine Langhalslaute von Rumänien und Bulgarien. Sie spielen traditionelle Musik aus Bulgarien, Eigenkompositionen und extra für sie komponierte Stücke von Valeri Dimchev aus Bulgarien, dazu noch rumänische Volksmusik von Bela Bartok arrangiert, ein Stück aus Venezuela, eines aus der Schweiz, eine Zigeunerweise und ein Klezmer Stück. Diese Musik ist echte und gute Worldmusik oder Folk der etwas anderen Art, interessant, spannend und ein Hörerlebnis.

Musik hören

Fredi Hallauer

PABLO NOUVELLE

Album: „Wire“ (Bakara Music)

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Pablo Nouvelle der Schweizer Sound- und Groovetüftler ist wieder mit einem neuen Album am Start. Er setzt nun voll auf Elektronik und lässt songs mit Menschen mit schönen Stimmen singen. herausgekommen ist sicher einAlbum für den Club, dass sich in die Gehörgänge schmeichelt, aber auch einen gewissen Groove hat. Gewisse Stücke sind fast ein bisschen popig und sogar tanzbar, sicher lässt sich zu den Songs immer cool mitwippen. Die Stimmen sind sehr unterschiedlich und erstaunlich wie die Musik sich den Stimmen jeweils anpasst, ja massgeschneidert ist. Entweder waren zuerst die Sound und Pablo Nouvelle suchte die Stimme oder er schrieb den Sängern und Sängerinnen den Song auf den Leib. Das ganze ist clever konstruierte Musik vor allem für den Club.

Fredi Hallauer