TRAUFFER

Album: „Pallanza Deluxe Edition“ (Universal)

image002.jpg

ja es stimmt, das ist ein altes Album, genau gesagt 10 Jahre alt. Es ist Trauffer’s erstes Soloalbum nach der Auflösung von Airbäg. Nun sind aber zu den 11 Originaltiteln 2 neue und 5 akustische Versionen dazu gekommen. Trauffer in dieser Phase war ein interessanter Mundartrock Musiker. Da ist nichts von Alpentainer und auch nichts mehr vom Blödeln aus der Airbäg Zeit. Es sind Mundartrocksongs welche vom Leben erzählen mit den verschiedensten Facetten. Viel dreht sich natürlich um das Zusammenkommen und Auseinadergehen, um Wunschträume und Wirklichkeit. Die beiden neuen Songs entstanden wohl in der gleichen Zeit und ergänzen die elf original Lieder. „Honigmond“ und „Wiit ewäg“ heissen sie. „Pallanza“ ist ein Album das heute, auch musikalisch, noch seine Gültigkeit hat.

Fredi Hallauer

TRAUFFER

Interview:

Am Seaside Festival Spiez 2017 sprach Fredi Hallauer mit Marc Trauffer

Album: „Schnupf, Schnaps & Edelwyss“ (Sony Music)

Unknown.jpeg

Trauffer ist zurück und das von A bis Z sehr üppig. Die CD ist in einem Büchlein mit vielen Farbotos vom Justistal und dem Leben dort und Trauffer immer wieder mittendrin mit Kühen und Geissen, Scherrenschnitte sind abgebildet und einen gibt es sogar als Druck separat. Das Album dauert eine knappe Stunde und der Mitwirkenden sind deren sehr viele mit Jodelchor und Powerbläser. Diese Üppigkeit ist noch nicht genug, es tönt dann von Lied eins bis Lied 15 ebenfalls so. Kreativ war Trauffer musikalisch und textlich nicht gerade. Das Album beginnt bereits ähnlich wie das letzte, diesmal nicht mit Treichler sondern mit Alpaufzug. Dann ist musikalisch ebenfalls alles ähnlich, uiemlich volles Rohr und immer dieser Pseudojodel in jedem Lied. Textlich war Trauffer schon witziger, und „Geissepeter“ sollte vielleicht witzig sein, aber dieser Text ist in der heutigen Zeit ziemlich daneben und gegenüber Frauen nicht respektvoll. Diese Klänge sind vom „volksdümlichen“ Schlager nicht weit entfernt. Eigentlich schade, denn mit dieser Band und den ZusatzmuskerInnen gäbe es tolle Musik zu machen und nächstes mal etwas abgespeckt und nicht immer alle auf einmal. Danke.

Fredi Hallauer