OBSIGÄNT

Album: „Schwyzerörgeli trifft Kirchenorgel“ (Narrenschiff)

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Obsigänt das sind der Schwyzerörgeler Thomas Aeschbacher und der Organist Rainer Walker. Mit dabei sind Madlaina Küng am Kontrabass, Eva Wey an der Geige und David Märki am Hackbrett. Entstanden ist eine wunderbare vielseitige Musik. Die Stücke gehen von Filmmusik von Nino Rotta, zu Eigenkompositionen, traditionellen Stücken aus dem Tessin und Welschland bis zu einer Komposition von Markus Hafner, dem Geiger der Gruppe Jeremias oder dem Urörgeler G.A. Langenegger. Da wird improvisiert und dort geht es geradeaus. Die Kirchenorgel tönt mal nach Chilbiorgel, dann wieder als Improvisationsinstrument.  Dieses Album hat immer wieder Passagen wo das Hackbrett oder die Geige dominiert. Bei dieser Musik finden sicher alle ein Stück zum Verweilen.

Fredi Hallauer

STALLDRANG

Album: „Roots“ (Zytglogge)

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Nein das ist keine neue Mundartrockband und gesungen wird sowieso nicht. Stalldrang wurde dieses Jahr gegründet und besteht aus Brunner – Pfändler – Brunner. Ja die zweimal Brunner das sind Evelyn Brunner am Kontrabass und Kristina Brunner am Cello und Schwyzerörgeli. Pfändler ist Chris Pfändler am Hackbrett. Sie spielen neue Volksmusik oder einfach eine sehr gemütliche, kreative und „gmögige“ Musik. Die Kompositionen stammen alle von Chris Pfändler, die Arrangements von Stalldrang. Das Hackbrett dominiert den Klang klar, wie es das Instrument immer tut, aber aufgepasst da gibt es einen kreativen Bass der sogar mal Melodie spielt, das Cello übernimmt plötzlich die Melodieführung und übergibt dem Hackbrett den Rhythmus. Ab und zu kommt das Schwyzerögeli zum Einsatz. Die Grundrhythmen sind meist traditionell aber man könnte doch da und dort bei einem Schottisch oder einer Mazurka ins Stolpern geraten, wenn die Synkopen auftauchen. Dieses Album ist ein schönes Stück Schweizer Instrumentalmusik.

Fredi Hallauer

EVELYN & KRISTINA BRUNNER

Live: Album Tour im ONO Bern am 19. Mai 2018

Bild Fredi Hallauer

Im ausverkauften ONO in Bern spielten die beiden Schwestern ihr letztes Konzert der Album Tour. So stammten den auch die meisten Stücke von ihrem Debütalbum „Elementar“. Sie spielten im Duo ohne jegliche Elektronik oder Loopstation und füllten den musikalischen Raum hervorragend. Sie erklärten die Stücke so konnte man sich gut in die Musik hineinfühlen. „Frau und Herr Fröhlich“ widmeten sie einer Freundin welche Herrn Fröhlich heiratete. „Doktor Romang“ ist die Vertonung der Geschichte von Pedro Lenz “ I bi nid numme eine“. Dazu kamen viele Stücke zur Natur wie „Frühling 2018“ oder „Birkentanz“; Volksmusik wie ein Stück von Hanneli Christen oder eigener Polka fehlten auch nicht. Wunderbar war auch der Ratschlag ihrer Grossmutter bei Problemen „Ach was“ der in einem lustigen Stück zum Ausdruck kam. Sie spielten Schwyzerörgeli – Kontrabass; Cello – Kontrabass oder Cello – Schwyzerörgeli. Ein wunderschönes einzigartiges Konzert geleitete zum Pfingstsonntag.

Bild Fredi Hallauer

Fredi Hallauer

Album: „Elementar“

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Die beiden Schwestern Evelyn und Kristina Brunner aus Thun haben nun ihr Erstlingsalbum veröffentlicht. Kristina Brunner spielt Schwyzerörgeli und Cello, Evelyn Brunner Kontrabass und Schwyzerörgeli. Bei den 15 Eigenkompositionen werden diese Instrumente in allen Varianten zueinander eingesetzt. Schwyzerörgeli ist bei den beiden jungen Frauen nicht gleichzusetzen mit Ländlermusik. Nein sie spielen Folk, oder akustische Instrumental Musik mit den verschiedensten Einflüssen. Es ist sehr erstaunlich was die Beiden aus ihren Instrumenten herausholen, da tönt es fast wie ein Bandoneon, dann wieder mehr französische Einflüsse, aber auch der Orient und der Norden Europas hat sie beeinflusst. Evelyn und Kristina Brunner gehören zu den Musikerinnen und Musikern, welche neue Volksmusik schaffen. Ein wunderschönes Album zum Zurücklehnen und Geniessen.

Fredi Hallauer