JOHNNY NABU

EP: „Liebe Grüsse“

Johnny Nabu ist ein Zürcher Duo, welches Urbanen Mundart Sound macht, so zwischen HipHop, Rap und Pop. Die beiden besingen vor allem Zürich, das Leben der jungen Erwachsenen, das Gehetze, die Pausen und auch das Fernweh um dieser Stadt zu entkommen. Die Beats beigesteuert und produziert hat Gabriel Spahni von Pegasus und Stress. Die beiden Freunde und Lehrer haben als Gemeinsamkeit auch die Musik. Da und dort sind Frauenstimmen zu hören, so erklingt ein abwechslungsreicher Sound. Johnny Nabu ist eine moderne Pop EP mit sechs Liedern gelungen, welche Chancen hat im Radio gespielt zu werden.

Fredi Hallauer

M’GHADI

Album: „M’Ghadi“

Das Luzerner Oktett lässt die Schweiz tanzen, wenn das wieder möglich ist. Mit ihrem Drive fahren sie direkt in die Beine. Von Balkan Brass Beat über Reggae, Ska bis HipHop gibt es vieles zu hören. Die beiden Bläser plus die Rhythmussektion sorgen für die dauernde Unruhe. Wenn es mal etwas ruhiger zugehen soll, lässt das Piano die Töne perlen. Am Gesangsmikrofon teilen sich verschiedene Bandmitglieder plus eine Sängerin den Platz. Die Texte sind Mundart mit einer Ausnahme, welche englisch ist. M’Ghadi erzählen Geschichten von Geschehnissen oder von Personen wie dem Luerner „Tüechlimaa“. Sie sprechen damit auch gesellschaftsrelevante Themen an. M’Ghadi ist sicher eine Enteckung für das Jahr 2021.

Fredi Hallauer

FlexFab & Ziller Bas

EP: „Mugogo Part 2“ (NSKMusic)

Das Duo mit dem Genfer Musikproduzenten FlexFab und dem kenianischen Rapper Ziller Bas sind bereits mit ihrer zweiten EP auf den Plattentellern vertreten. Es gibt vier Songs welche voll in die Beine fahren. Die Trap Nummer „Haya Wee“ und drei weitere Songs mit kräftigem Dance Beat. Sim Citizen und Branco Branks sind je bei einem Titel die Gäste. Das tanzfreudige Publikum darf sich auf diesen Drive und den Power dieser Musik freuen.

Fredi Hallauer

ABSTRAL COMPOST & PASCAL LOPINAT

Album: „Hazard Crumbs“ (Irascible)

Die beiden Musiker aus der Westschweiz, der eine aus Lausanne, der andere aus Delemont, der eine düsterer Rapper, der andere rhythmischer Musikproduzent trafen aufeinander. Diese Zusammenarbeit war sehr fruchtbar, zum einen ist da englischsprachiger Rap der nicht alltäglich ist und zum anderen sind da Musikproduktionen, welche sehr interessant sind und durch die Raps richtig zu leben beginnen. Ein zeitgemässes Album mit Musik welche neue Wege geht, aber nie so experimentell ist, dass es unhörbar wird, nein diese Musik trifft das Herz und den Puls der Zeit.

Fredi Hallauer