SUMA COVJEK

Live: Am Zermatt Unplugged 2018

10201861717184027.jpg

Es folgten Suma Covjek mit 10 Mann auf der Bühne. Sie beigesterten das Publikum bis zum Tanzen. Ihre Musik zwischen Rap, Balkan, belgischem Walzer und vielem mehr ist wirklich eine Entdeckung. Man muss sie erlebt haben.

Interview:

Fredi Halauer sprach am Zermatt Unplugged mit drei Mitgliedern der Band.

Album: „No Man’s Land“ (www.sumacovjek.ch)

16194089_1_50.jpg

Diese Band macht ganz spezielle Musik. Es ist oder war eine Balkanband mit neun Musikern und die legen musikalisch so richtig los. Klarinette, Trompete, Tenorsaxophon, Posaune und dazu Gitarre, Keyboards, Akkordeon, Kontrabass, Schlagzeug und Perkussion. Zwei Sänger aus den verschiedensten Kulturen, nämlich einer aus Bosnien und der Schweiz, der andere mit belgischen Wurzeln, in Algerien aufgewachsen dann in Deutschland und jetzt in der Schweiz singen und rappen dazu. Die Songs sind oft in mehreren Sprachen geschrieben und natürlich interpretiert und so zeigt sich das Land ohne Nationalität. Die Musik ist tanzbar, meist Uptempo dazwischen einmal ruhiger und sogar richtig französisch gemütlich. Im Booklet sind alle Texte in der Original Sprache und der englischen Übersetzung gedruckt. Suma Covjek ist eine Band die Spass macht und dazu noch etwas zu sagen hat. Die Entdeckung.

Fredi Hallauer

BRANDHÄRD

Album: „1997“ (Radicalis)

Unknown-2.jpeg

Die Basler Rapper haben ihr Jubiläum verschlafen, darum ein Jahr später. Die Brandhärd gibt es nämlich nun 21 Jahre. Auf dem Album sind die Single „Mit Links“ ein neues Stück, und elf alte Tracks, die wichtigsten für die Band in ihrer Geschichte. alle diese Tracks wurden neu eingespielt zusammen mit der Band mit welcher sie oft Live unterwegs sind. Die tollen Titel wie „Nochbrand“ oder „Blackbox“ aber auch „Träne in de Auge“ leben hier neu auf. Nichts neues, aber neu verpackt und immer wieder gern gehört. Danke Brandhärd.

Fredi Hallauer

MUTHONI DRUMMER QUEEN

Album: „She“ (Mouthwatering Records)

0ddbbe84-6d11-48a9-b0e2-c2876ec0880d

Die Sängerin und Schlagzeugerin kommt aus Nairobi/Kenia und die Produzenten GR! und Hook aus der Schweiz, produziert wird in der Schweiz. Mit ihrem dritten Album, dem zweiten mit diesem Produzenten Team macht Muthoni Drummer Queen hörbar was Frauenpower ist. Ihr Popmusik ist ein neuzeitlicher Motown Sound mit HipHop und Funk gewürzt und am Schluss mit Elektro abgeschmeckt. Das neuzeitliche Afrika ist selbstverständlich ebenfalls immer wieder zu hören, im Gesang und den Harmonien, aber auch in den Schlagzeug und Trommelrhythmen. Da geht wirklich die Post ab und die Frau groovt herrlich. Die Songs sind alles Geschichten von Frauen aus Filmen, also auch inhaltlich Frauenpower. Dieses Album ist ein Muss für die Jungen und alle die es geblieben sind.

Fredi Hallauer