FLEUR

CD: „Homeless“

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Die Nidwaldnerin ist mit ihren jungen Jahren in den verschiedensten Räumen der Musik unterwegs. Auf ihrem Album kommen sind die verschiedensten Stile zu hören. Grundsätzlich ist Fleur eine Musikerin und Sängerin. Sie spielt sehr schön Klavier, lässt aber auch die DJane zum Zuge kommen und haut einem heisse Beats in die Beine. Ihre Stimme ist grossartig und jeweils noch grossartiger, wenn sie sich neben bekannte musikalische Pfade begibt.  Der Opener ist Deutsch gesungen, dann gibt es ein Mundartlied, sonst sind es englische Songs, zu Heimatlosigkeit, zur Beziehung zum Vater, zu Liebe und was das leben so bringt. Die Wirkung des Albums ist langsam aber eindrücklich. Plötzlich hört man jazziges und was für guten Jazz, oder etwas Dance und vieles mehr.Es lohnt sich mit dieser schönen Stimme auf Musikentdeckungsreise zu gehen.

Fredi Hallauer

LEA LU

EP: „Rabbit“ (Irascible)

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Alles was man bisher weiss von Lea Lu sofort vergessen, ausser der Stimme. Lea Lu geht neue Wege, hat sich neu erfunden. Sie hat sich auf ihre Stimme konzentriert und eine sehr schöne CD aufgenommen. wichtig ist nur die Stimme, welche sie auch gedoppelt hat und mit sich selber singt, Begleiten tut sie sich selber mit der Gitarre und das sehr spärlich. Es sind Popsongs auf eine ganz eigene und wundervolle Art. Die ruhigen und etwas sphärischen Lieder sind ein Hörgenuss.

Fredi Hallauer

THE SHAMANICS

CD: „Shamanic“ (Cassata Records/Irascible)

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Elektropop trifft Songwriting, oder konkret der Schweizer Elektropop Künstler Xewin trifft den britischen Singer/Songwriter Mark Kelly und gleich hat es gefunkt, gezischt und gebrummt. Das Ganze ist eine gekonnte Sache. Beide lassen einander Raum und die Stimme von Mark Kelly passt sehr gut zu den Sounds von Xewin oder umgekehrt. Mark Kelly versteht es mit brüchigem Gesang, aber auch wieder emotionalem Gesang einem in den Bann zu ziehen. Plötzlich stellt man fest, dass die Beats das ihrige dazu beitragen. Zwingend anhören.

Fredi Hallauer