KINGS ELLIOT

EP: „Bored Of The Circus“ (Universal)

Die Schweizerin mit Wohnsitz in London hat bereits die zweite EP veröffentlicht und sich nochmals deutlcih gesteigert. Es sind intime persönliche Songs, spärlich instrumentiert aber mit grossartigen Chören ausgestattet, welche sie alle selber einsang. Ihre schöne Stimme klingt stark und gleichzeitig auch zerbrechlich und genau diese Mischung geht unter die Haut. Musikalisch ist sie unter Alternativ einzuordnen. Das sind fünf Songs denen man ewig lauschen könnte.

Fredi Hallauer

KATE BIRCH

Album: „The Fool“ (Red Brick Chapel)

Hinter dem Künstlernamen Kate Birch verbirgt sich Laura Schuler. Laura Schuler ist ausgebildete Jazzgeigerin und spielte international in verschiedensten Formationen und Projekten. Nun hat sie genug davon und wechselte zum Pop und tritt als Kate Birch auf. Die Geige und Elektronik ist neben Drums die musikalische Unterstützung ihrer Texte. Die Songs erzählen allesamt von Begegnungen mit Menschen aller Art und Alter, was sehr spannend ist. Musikalisch ist dies Album etwas schwierig. Wenn man die Musik als Indie-Pop anhört entsprechen nur ein Teil der Songs dem Stil. Als Jazz passt doch viel mehr, vor allem als zeitgenössischer offener Jazz. Wenn man diese Klänge mit den guten Texten ohne Genre Vorgabe geniesst, hat man am Meisten davon und da ist das Album eine wirkliche Perle.

Fredi Hallauer

DELIA MESHLIR

Album: „Calling The Unknown“ (Irascible Records)

Die Waadtländerin besingt englisch das unbekannte der Liebe. Fragen wie: Wie ist es in einer festen Beziehung, bin ich da gefangen? Mag ich lieber jemandem vom gleichen Geschlecht. Will ich eine Beziehung überhaupt? und so weiter. Sie singt das sehr schwebend, teils fast träumend. Damit die Sängerin den Boden nicht ganz verliert hat sie eine Band, welche das ganze erdet. Der Sound kann manchmal einen deutlichen Kontrapunkt setzten und richtig rockig abfahren unter der schwebenden Sängerin. -es funktioniert. Andere Songs sind dann wieder sphärisch folkig begleitet. Ein sehr interessantes Album.

Fredi Hallauer