PINK PEDRAZZI

EP: „The Island“

Wer kennt ihn nicht, den Schweizer Singer/Songwriter mit dem Hut und einer unverkennbaren Stimme. Er ist zurück mit einer ersten EP, welche bald eine weitere folgen soll. Sein filigranes Spiel auf der akustischen Gitarre ist ein weiteres Markenzeichen und dazu kommt der federnde Sound, welcher er zusammen mit einem Bassisten und Schlagzeuger hat. Dazwischen sind auch einmal weibliche Backgroundstimmen zu hören. Stilmässig gehört er zu den Folk Pop Singer/Songwritern mit Americana und etwas Soul getränkten Klängen. Er singt von der Insel nicht nur als Traum, sondern auch, dass das Paradies dort nicht ist, oder vom Gefangensein in seinem eigenen Körper, aber allles recht easy und sicher nicht romantisch. The Island ist ein schlichtes und berührendes Album.

Fredi Hallauer

VERONICA FUSARO

EP: „Sunkisses“ (Deep Dive Music/Phonag Records)

Ein Jahr ist vorbei und Veronica Fusaro mit der dritten EP auf dem Markt. Sie ist von der Sonne geküsst und glücklich, so kommen auch die Songs daher. Eine Übersetzung aus dem Song „Lie To me“ lautet in etwa so: „Draussen herrscht Kälte, die Welt ist voller Lügen. Bleib doch noch ein bisschen, trink noch eines. Du kannst mir ruhig lauter Märchen auftischen, denn die Welt in unserem Zimmer ist viel zu schön, als dass es drauf ankäme, ob sie wahr sind.“ So ungefähr, aber natürlich viel poetischer und vor allem melodischer beschreibt Fusaro eine Stunde des Glücks. Ihre fünf Songs tönen perfekt in ihrem eigenen, Gitarren orientiertem Pop. Eigentlich gehört sie eher zu den Singer/Songwriterinnen, welche ihre Songs popig verpackt. Sie erzählt von Berg- und Talfahrten oder wie es ist wenn man einen alten Freund, den man sehr gut kannte, wieder einmal trifft. Zuhören ist angesagt, bei der Thunerin mit Zukunft.

Fredi Hallauer