GINA ETE

EP: „Oak Tree“ (

Gina Eté ist mit eine EP und sieben Liedern wieder da und vor allem sehr deutlich. Die Violaspielerin und Pianisten und ihre drei Musiker an E-Gitarre, Kontrabass und Schlagezeug und alle singen, überzeugen vom ersten bis zum letzten Lied. Stilmässig sit Gina Eté immer noch im Post Punk einzuordnen, vielleicht noch deutlicher als bei der ersten EP. Da wird auch mal richtig Lärm gemacht, aber dann sind es wieder leise aber klare Songs. Ihre Stimme ist warm, mal härter und dann wieder zerbrechlich oder anschmiegsam. Sie singt englisch, deutsch und Mundart. Es gibt Momente da kommt einem ein Vergleich mit Sophie Hunger in den Sinn. Gina Eté spielt sehr eigenständige, intelligente aber auch unterhaltsame Musik zum Zuhören.

Fredi Hallauer

VISIONS IN CLOUDS

Album: „What If There Is No Way Out“ (Icy Cold Records)

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Das Luzerner Trio zelebriert hier ihren Post Punk und Cold Wave. Sie übernehmen die Sounds der 80iger Jahre aus England und peppen ihn mit neueren Sounds auf. Musikalisch passiert da nicht wirklich viel, es ist tanzbarer Sound, aber nicht speziell aufregend. Die Stimme des Sängers hat es in sich oder vielleicht auch die Art wie er singt und wie die Stimme gemischt wurde. Einmal ist sie vorne mit etwas hall und dann tönt sie wie das Echo aus der Tiefe. So wirkt dann der Sound mit Stimme doch noch interessant. Dieses Album passt bestens in den Herbst.

Fredi Hallauer