HEIMWEH

Album: „Zämehäbe“ (Hitmill)

Die zwölf Sänger aus der ganzen Schweiz mit ihren unterschiedlichen Dialekten, waren sehr aktiv und nahmen ein weiteres Album auf. Es ist eine sehr schöne und perfekte Produktion, die Stimmen, ob einzeln oder im Chor kommen sehr gut zur Geltung. Begleitet werden Heimweh von verschiedenen Musikern an Gitarre, Akkordeon, Bass , Schlagzeug und weiteren Instrumenten. Diese Instrumente dominieren nie und sind dezent hinter den Gesang gesetzt. Die Lieder sind wiederum von Georg Schlunegger geschrieben, diesmal teilweise etwas dunkler. Der Coronavirus prägt einzelne Lieder, vor allem auch das Titellied „Zämehäbe“, oder „Verruckti Wält“. Die Liebe spielt in einigen Liedern eine wichtige Rolle und auch die Heimat wird wiederum thematisiert. Wer genau hinhört findet da und dort Melodien und Textpassagen welche an bekannte Lieder erinnern und auch erinnern sollen. Sehr deutlich ist das bei „Gletscheraugä“ das nahe mit „Alperose“ von Polo verwandt ist, textlich wie musikalisch. Georg Schlunegger versteht es eingängige Melodien zu schreiben und weiss was die Menschen gerne hören und so ist ihm wiederum ein eingängiges, schönes Album gelungen.

Fredi Hallauer