STAHLBERGER

Album „Dini zwei Wänd“ (Irascible)

Der St.Galler kommt aus dem Nichts mit einem neuen Album daher. Diesmal wieder mit Band. Viel Elektronik die sehr gut zu der Stimme von Stahlberger passt. Die Stimme wird nicht zugedeckt und das positive ist auch, Stahlberger tönt wie Stahlberger und wurde nicht durch die Elektronik gedreht. Das wesentliche an diesem Album sind natürlich die Texte und die Art der Interpretation. Also Stahlberger singt emotionlos, monoton, die verrücktesten Geschichten, eine Art Buster Keaton des Gesangs und natürlich in St. Galler Mundart. Seine Geschichten sind wunderbar, düster und verrückt. Zuerst führt er einem auf ein „Iisfäld“ später nach „Schaebikon“ oder zurück in die Schule. Sehr gut gefällt mir „Über Nacht isch en Sturm cho“ er hat alles neu verteilt in der Stadt. Es ist ein Genuss seiner Fabulierkunbst über unseren teils tristen Alltag zu lauschen.

Fredi Hallauer