HEIMWEH

Album: „Zämehäbe“ (Hitmill)

Die zwölf Sänger aus der ganzen Schweiz mit ihren unterschiedlichen Dialekten, waren sehr aktiv und nahmen ein weiteres Album auf. Es ist eine sehr schöne und perfekte Produktion, die Stimmen, ob einzeln oder im Chor kommen sehr gut zur Geltung. Begleitet werden Heimweh von verschiedenen Musikern an Gitarre, Akkordeon, Bass , Schlagzeug und weiteren Instrumenten. Diese Instrumente dominieren nie und sind dezent hinter den Gesang gesetzt. Die Lieder sind wiederum von Georg Schlunegger geschrieben, diesmal teilweise etwas dunkler. Der Coronavirus prägt einzelne Lieder, vor allem auch das Titellied „Zämehäbe“, oder „Verruckti Wält“. Die Liebe spielt in einigen Liedern eine wichtige Rolle und auch die Heimat wird wiederum thematisiert. Wer genau hinhört findet da und dort Melodien und Textpassagen welche an bekannte Lieder erinnern und auch erinnern sollen. Sehr deutlich ist das bei „Gletscheraugä“ das nahe mit „Alperose“ von Polo verwandt ist, textlich wie musikalisch. Georg Schlunegger versteht es eingängige Melodien zu schreiben und weiss was die Menschen gerne hören und so ist ihm wiederum ein eingängiges, schönes Album gelungen.

Fredi Hallauer

HEIMWEH

Album: „Ärdeschön“ (HitMill/Phonag)

Alle Jahre wieder und der Erfolg geht weiter mit dem Männerchor der Schweiz. Die zwölf Männer, Amateursänger, singen gewohnt, heimatverbunden schön, neue Lieder aus der Feder von Georg Schlunegger. Mit dabei sind je bei einem Lied, der Hackbrettspieler Nicolas Senn und die Sängerinnen Francine Jordi, Daria Occhini und Lisa Stoll. Die Lieder werden von einer Band unterstützt, was den Chor den Pop Groove gibt mit den Heimatharmonien. Die Melodien sind sehr eingängig und kommen einem manchmal vor als ob man sie schon irgendwo gehört hätte. Die Inhalte befassen sich mit Alpabfahrt, nach Hause kommen, dem Zuhause sein im Bauernhaus, Erinnerungen und Bergbauernleben. Da es doch noch ein paar Bauern und ein Schafhirte dabei hat, kommen die Lieder glaubwürdig daher.

Fredi Hallauer