THE NEXT MOVEMENTS

EP: „City Light“

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Das Trio um JJ Flück ist eigentlich als Backingband von Nicole Bernegger, Greis und Steff la Cheffe bekannt. Nun haben sie ein eigenes Projekt realisiert. Sechs Songs zwischen Pop, R’n’B und Funk. Der auftakt ist sehr gut gelungen, die ersten beiden Songs haben den Rhythmus und die Musik in sich. Bei „Miss Mellow“ wollte man es ruhiger angehen, aber die Musik hängt, es passiert zuwenig und ist trotzdem kein Chill Out. Bei „Time Will Tell“ gibt es schöne jazzige Parts, aber auch da ist noch Luft nach oben. Der letzte Song ist wieder OK. Die Stimme von JJ Flück ist nicht die beste für diese Musik. Ein nettes Projekt mit viel Entwicklungspotential.

Fredi Hallauer

PATRIC SCOTT

CD: „Paint Me Back“

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Der Schweizer Sänger Patric Scott geht mit seinem neuen Album einen weiteren Schritt vorwärts. Schon der erste Song packt einem mit einer schnellen funkigen Nummer, auch HipHop fliesst hinein. Dann gibt es aber auch samtigen Soul der sich in die Gehörgänge schmeichelt oder verführerischer Pop , aber immer wieder Uptempo. Musikalisch werden alle Register gezogen mit Bläsern und tollen Chören und Background SängerInnen. Seine Stimme verursacht buchstäblich Hühnerhaut, weil sie so gut ist und die Songs packen, egal ob schnell oder langsam, funkig oder soulig.

Fredi Hallauer

SEVEN

Interview

Am Gurtenfestival 2017 sprach Fredi Hallauer mit Seven

CD: „4 Colors“ (Sony Music)

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Seven ist mit seinem 10. Album präsent. Genau genommen sind es vier Mini-Alben. Jedes ist nach einer Farbe benannt, welche zu den Songs passt. Begonnen beim traurigen Blue, zum Gelb mit leichtfüssiger Spätsommer Musik, Der groovige, tanzbare Teil Rot und zum Schluss noch Purple welche in die Welt des Funk entführt und als Homage an Prince gedacht ist. Jede Farbe wird mit einem Orchesterteil des Arts Symphonic Orchestra London eingeführt. Das Album ist aufwendig produziert und sehr stimmungsvoll herausgekommen. Seven singt grossartig, seine Stimme kommt mit der gut produzierten Musik gut zur Geltung. Zwei Songs bei verschiedenen Farben sind deutsch gerappt und gesungen, einmal mit Thomas D. und ein andermal mit Kool Savas und Nico Suave, das gibt einen Einschnitt in die Stimmung, in den Fluss des Albums. Um mich richtig zu verstehen, die beiden Songs sind gut, sie bringen einem einfach aus dem Hörkonzept. Dieses Album entwickelt sich bei jedem weiteren Hören.

Fredi Hallauer