PLUTOPOWER2000

EP: „EP01“

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Das Schweizer Pop Duo präsentiert ihre EP mit analoger elektronischer Musik. Es wurden nur analoge Synthies verwendet und keine Computer und Samples. Herausgekommen ist Elektropop mit Rockeinflüssen. Die tiefe Stimme des Sängers bringt ein Schuss Romantik in die Songs. Die fünf Songs sind in der Ecke Entschleunigung anzuordnen, aber nicht nur. Die Tracks sind einfach durchnummeriert. Eine Musik die man sich gut anhören kann und für gute Vibes sorgt.

Fredi Hallauer

IKAN HYU

EP: „Zebra“ (Gadget)

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Ikan Hyu, das Elastic Plastic Power Pop Duo haben einen eigenständigen, beeindruckenden Stil gefunden. Von Rap zu Rock und Pop zu Electronica gibt es alles und manchmal alles miteinander. eine der beiden Frauen rappt in Hochgeschwindigkeit, die andere singt mit einer Powerstimme. Überhaupt sind fast alle Songs sehr Energie geladen, mit Ausnahme der beiden Balladen. Ikan Hyu muss man gehört haben und werden wir hoffentlich noch oft hören.

Fredi Hallauer

JAMIE WONG-LI

Album: „Morphine“ (Equipe Music)

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Die Hongkong Schweizerin hat nach längerer Pause wieder ein Album aufgenommen. Musikalisch machte sie eine 180 Grad Wende und geht von jazzigen Klängen zurück zu ihrem Elektrosound. Die Musik ist Elektro mit gut tanzbaren Beats, da etwas popiger, dort etwas mehr Underground. Der eher dunkle Sound wird von der vielseitigen Stimme von Jamie Wong-Li überstrahlt. Der Gesang holt sich viel aus der Blackmusic, mit rhythmisch gesungenen Teilen und viel warmen Soul. Jamie Wong-Li ist zurück und wie. Mit diesem Album sollte sie den Durchbruch schaffen.

Fredi Hallauer

PYRIT

Album: „Control“ (Bookmaker Records/Irascible)

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Der St. Galler Thomas Kuratli steht hinter dem Namen Pyrit. Er hat sich ganz der Elektronik verschrieben und macht oft schwebende, sphärische Popmusik. Bei einigen Stücken zerhackt er das schwebende wieder, manchmal setzt er die Welt neu zusammen oder versucht es zumindest. Oft sind die Stücke sehr repetitiv ohne Veränderungen in der Art der Minimalmusik. Das ganze Album ist durchzogen, wenn man es als ganzes anhört, einige Stücke gefallen sehr gut machen mehr Mühe. ein Album für die puren Elektrofreaks.

Fredi Hallauer

AUDIO DOPE

Album: „Audio Dope“ (Radicalis)

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Der Basler Soundbastler präsentiert sein erstes Album. Er hat hier sein Handwerk eingesetzt, Sounds und Beats und Gesangsfragmente zusammen zu bauen. Meistens legt er sehr viel übereinander und einen Schlagzeugbeat darunter. Das Resultat hält sich aber irgendwie in Grenzen. Herausgekommen ist eine seelenlose Midtempo Musik die sich eignet irgendwo in einer Lounge gespielt zu werden.

Fredi Hallauer

BOMBERS

Album: „M/W“ (Vitesse Records/Irascible)

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Das Duo Bombers aus Lausanne und Genf, verstärkte sich mit einem Schlagzeuger. Die Musik basiert vorwiegend auf Vintage Synthesizer und dem herrlich treibenden Schlagzeug. Die Bombers ziehen musikalisch ziemlich viele Register, da sind herrliche ProgRock Titel zu hören, aber auch schöne Popsongs, wer es lieber aus der Techno Ecke hat, kommt ebenfalls in den Genuss. Eine Musik mit der man sich in weiten Teilen sehr rasch anfreundet, andere Stücke sind vielleicht nicht so schnell zugängig, aber viele Leute werden da etwas hören was sie mögen.

Fredi Hallauer