FLECHE LOVE

Album: „Naga (Part 1)“ (Musikvertrieb)

Die Schweizer Sängerin, Komponistin und Produzentin Amina Cadelli ist Flèche Love. Sie überzeugt vom ersten Ton an mit ihrem eigenständigen Sound, bestehend aus Elektronik mit tollen Beats und Effekten. Pop für Anspruchsvolle mit viel Soul, R’n’B und HipHop. Flèche Love ist zugleich kühl und doch erwärmend, hart und doch zerbrechlich. Sie singt in der höheren Tonlage und spricht tiefer, das Schlagzeug hat viele höhere Töne und dazu Klänge die an ein Cello erinnern und warm sind. Sie singt Englisch, Französisch und Spanisch. Dies ist ein faszinierendes Album und man darf sich auf Part 2 freuen.

Fredi Hallauer

FIJI

Album: „Bizarre“ (Irascible)

Das Duo mit Simon Schüttel dem Soundcreator und der Stimme von Simone de Lorenzi legt mit ihrem fünften Album einen Meilenstein dazu. Was sie hier machen ist nicht mehr nur Disco oder Elektropop, nein es ist alles zusammen und das sehr clever gemacht. Die Klänge sind teils wirklich bizarr und teils gehen sie tanzbar los. Der Gesang von Simone de Lorenzi bewegt sich von warm und düster-romantisch bis zu erotisch oder auch mal schrill. sie singt englisch, französisch und italienisch. Die beiden spielen hier ältere Sachen in alternativen Takes und ganz Neues. Fiji ist sicher eine Band zu der man an der nächsten party tanzen sollte.

Fredi Hallauer

ANNA AARON

Album: „Pallas Dreams“ (Radicalis)

Die Baslerin Anna Aaron hat nach vielen Ausflügen in verschiedene musikalische Gefilde sich nun an ihre Eigenständigkeit erinnert und ihren Stil gesucht und gefunden. aufgenommen hat sie mit ihrem Bruder und Musikern, welche sie auf der letzten Tour begleiteten. Nun ist es da, eine traumhafte, intelligente Popmusik, geprägt von Anna Aarons Stimme. Diese Stimme wird unterstützt durch interesannten und gewitzten Einsatz der Instrumente. Auffallend ist hier der Rhythmus durch Schlagzeug und Elektronik, aber auch Keyboards und Synthies. Mal sind die Tieftöner ziemlich präsent und geben dem ganzen eine gesunde Bodenhaftung, dann wieder darf die Stimme über spannenden Rhythmen davon fliegen. Um es richtig zu verstehen, auch wenn der Albumtitel Pallas Dreams heisst, um Dreampop geht es hier nicht, sondern das ist zur Sache gehende gute Musik mit einer aussergewöhnlichen Frauenstimme.

Fredi Hallauer