GÖLÄ & TRAUFFER

Album: „Büetzer Buebe“ (Sony Music)

Diesmal haben sie sich zusammengetan die beiden Volksrocker unter ihrem Produzenten T.J.Gyger. Herausgekommen ist nichts überraschendes, aber toller und guter Mundartrock der alten Schule. Die Musiker rocken was das Zeugs hält und die beiden Sänger shouten ihre Mundarttexte aus vollem Hals und es packt einem. Thematisch sind sie absolut korrekt, weder politisch noch sexistisch daneben. Themen wie Arbeit, Freizeit, Liebe, Frauen, Autos, Traktoren, Mann sein und Sensibilität werden besungen. Das Akkordeon rockt da und dort mit. Die Lieder sind klar entweder von Gölä oder Trauffer geprägt. Wer den einen oder anderen oder gar beide mag liegt mit diesem Album richtig. wer sie nicht mag soll die Finger davon lassen aber sicher nicht schlecht machen, denn das ist es sicher nicht. Man darf ruhig vom besten Album beider Herren sprechen.

Fredi Hallauer

SPRUCHRIF

Live: Im ONO Bern am 11. Januar 2019

Bild Fredi Hallauer


Die Baselbieter Band gastierte mit ihrem Mundartrock im ONO in Bern, das Erstemal soweit von zuhause weg. Leider hatte es nur knapp mehr Leute im Publikum als auf der Bühne. Die drei Männer und eine Frau liessen sich aber nicht erschüttern und zogen das Konzert ganz durch. Der Sound war sehr gut und dadurch auch die akustische Verständlichkeit der Texte. Der Schlagzeuger spielte auch die Keyboards und bediente allerhand akustische Effekte. Der Sänger und Gitarrist entpuppte sich ein weiteres mal als eigentlicher Gitarrist, welcher auch singt. Die Frau übernahm die zweite Stimme oder flocht sonst einmal etwas ein. Sie hatte eine sehr schöne Stimme und es würde das Programm bereichern, wenn sie da und dort den Lead übernehmen würde. Spruchrif spielte sich durch ihr gesamtes Repertoire plus ein paar neue Lieder und ein uraltes, welches sie zum Erstenmal live spielten. Im zweiten Teil des Konzertes lies beim Sänger und Gitarristen die Konzentration etwas nach und da litten ein paar Lieder, vor allem ging „Dr Rhy durab“ buchstäblich „dr Bach ab“. Es war ein schönes Konzert, welches doch ein paar Leute mehr verdient hätte.Bild Fredi Hallauer

Fredi Hallauer