TANJA DANKNER

Album: „Swingness“ (Zytglogge)

Die Schweizer Sängerin nahm dieses Album mit der Swingness Big Band und ihrem leader Pepe Lienhard auf. Neben dem Swing sind alles Coverversionen von Schweizer Liedern zu hören, aus Folk und Pop. Das Resultat ist bescheiden und das Album verunsichert. Was will Tanja Dakner jetzt hier? „Kiosk“, „W.nuss vo Bümpliz“ oder „079“ tönen nach nichts wirklichem. Es ist kein Jazz was sie singt, aber auch kein Chanson, vielleicht Schlager, aber auch das nicht wirklich. Der Stimme fehlt etwas um diese Lieder eigenständig herüber zu bringen. Gelungen ist „Hemmige“ zusammen mit Kunz. Auch die Liedauswahl gibt Fragen auf, neben den erwähnten Titeln sind da „Heidi“ oder ein bisschen Trio Eugster, DJ Bobo Medley, aber tanzbar ist nichts wirklich. Irgendwie Schade, aber das ist ein Album zum Vergessen.

Fredi Hallauer

HEIMWEH

Album: „Gold“ (Hitmill Records)

Heimweh braucht man nicht mehr vorzustellen u nd ihren Stil auch nicht. Auf dem aktuellen Album singen sie ihre Hits und ihre Erfolge. Dazu kommen fünf neue Lieder. Leider ist es im Booklet nicht angegeben, welche Lieder neu sind und man muss es heraustüfteln. Hier sei es verraten, es sind die letzten fünf. Francine Jordi ist der einzige Gast, sonst ist es Heimweh pur. Ob die älteren Lieder neu aufgenommen wurden, oder nicht, erfährt man ebenfalls nicht. Ist ja egal, einfach hören und geniessen. Heimweh ist Heimweh und das bleibt „ärdeschön“.

Fredi Hallauer

BEATRICE EGLI

Album: „Alles was du brauchst“ (Polydor/Universal Music)

Beatrice Egli ist mit einem neuen Album am Start und wie. Sie startete gleich durch und eroberte sofort die Charts auf Höchstplätzen und das verdient. Ja Beatrice Egli singt immer noch Schlager, aber sie wertet den Schlager auf. Da ist nichts billiges dahinter. Sie singt sie mit einer Leichtigkeit und sie schreit sich dabei nicht die Seele aus dem Leib. Auch die Musik ist angenehm und die Melodie wird nicht von Bass und Beats totgeschlagen. Da sind einige echte, tanzbare Schlager dabei, dann hast es aucvh Schlager bei denen der Text sehr wichtig ist. Sie singt von Frauen Empowerment auf eine unverkrampfte Art und Weise, vom so sein dürfen wie man ist. Dann hat es ein Lied, das ans Herz geht „Leise Lieder“ über häusliche Gewalt. Alles ohne Zeigefinger. Beatrice Egli hat in einem Frauenteam das Matterhorn bestiegen und jetzt einen Mundartreggae dazu gemacht, natürlich mit Hilfe von Dodo und ein paar weiteren Musikern. Wenn man ihn so hört ist es ein richtiger Dodo Song, aber luftig und cool gesungen von Beatrice Egli. Dieses Album hat es in sich.

Fredi Hallauer