SCHÄBYSCHIGG

Album: „Sälbschtversorger“ (Narrenschiff)

Das Quintett aus der Region zwischen Säntis und Pilatus spielt auf ihrem neuen Album frisch auf. Ihre Instrumente sind: Klarinette, Ukulele, 2 Trompeten, Klavier, Basstrompete, Tuba, Akkordeon und Perkussion. Alle fünf Musiker singen. Was gibt jetzt das für Musik? Ist das eine Blaskapelle, ein Chor oder was? Nein, beides ist es nicht, oder doch, es ist beides und noch viel mehr. Die talentierten Musiker schrieben alle ihre Stücke selbst und liessen dazu einheimische Musik auf sich wirken. Die Kompositionen und die Arrangements sind grossartig. Da geht es manchmal erfrischend schräg zu und her, aber mit Stil, da rumpelt es, dort übernimmt das Akkordeon oder es wird geblasen, was die Ohren aushalten. Auf diesem neuen Album werden einige Lieder gesungen, Eigengewächse. Diese Texte und der Gesang sind nicht so stark wie die Instrumentaltitel und -passagen. Vielleicht muss man sich auch einfach noch daran gewöhnen, dass Schäbyschigg auch singt. Ein gelungenes, selbstproduziertes Album, Selbstversorger eben.

Fredi Hallauer

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