Live: Vollmondkonzert in der La Cappella am 3. März 2026
Sie kam ganz alleine auf die Bühne und blieb es auch den ganzen Abend. Veronica Fusaro war umgeben von zwei Gitarren, einem Loopgerät und vielen Effektgeräten und Fusstasten. Gleich mit dem ersten Song verstand sie es, mit ihrem Temperament das Publikum mitzureissen. Obwohl es Dienstag war, war das Publikum sehr zahlreich erschienen und das La Cappella sehr gut gefüllt. Schon bald erklärte Veronica Fusaro ihr Loopgerät und führte es gleich praktisch vor, indem sie einen Song aufbaute. So sang sie sich durch ein Repertoire von 2016 (einer ihrer ersten Songs) bis zum neuen Album vom letzten Oktober. Den ESC Song durfte sie noch nicht singen, wie sie erklärte, er erscheint am 10. März. Das Publikum wurde von Veronica Fusaro zum Mitklatschen und vor allem zum Mitsingen aufgefordert, was das Publikum nach ein paar Anfangsschwierigkeiten dann auch kräftig tat. Die Musikerin und Songschreiberin spielte, sang und tanzte, obwohl sie immer wieder ihre Fussknöpfe bedienen musste und durch die Gitarre an der langen Leine war. Sie entpuppte sich als gute Entertainerin, und das verbunden mit guter Musik. Veronica Fusaro ist ein sicherer Wert, ob Solo oder mit Band, An diesem Abend zeigte sie sich mit viel Energie Solo.
Fredi Hallauer