ECHO VOM BÄRÄAUG

Album: „E haarigi Sach“ (Phonoplay)

Da spielt eine bemerkenswerte Volksmusikanten Gruppe auf. Das Trio, drei junge Männer zwischen 23 und 29 jährig mögen den runden, rassigen urchigen Illgauerstil zu spielen. Zwei der Musiker wurden durch ihre Väter den Zugang zur Volksmusik erhalten, der eine davon (Bass) zusätzlich von seinem Grossvater, Dominik „Sity“ Marty (Bass), oder kurz vom Sity Domini. Die beiden Örgeler und der Bassist legen sich richtig ins Zeug und örgelen dass es eine Freude ist. Auch „bödelet“ wird dazwischen. Die Kompositionen sind von bekannten Volksmusik Komponisten. Diese junge Formation, sie spielen seit fünf Jahren zusammen, macht richtig Spass und Freude. Dieses Album zeigt, dass die urchige Volksmusik lebt.

Fredi Hallauer

URCHIG

Album: „Die beschtä Schwiizer Mundart Hits“ (Wild und Edel/Phonag Records)

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Letztes Jahr sang Gölä mit Jodelunterstützung seine Hits. Nun sind andere Hits an der Reihe mit verschiedenen Mundarsängern und den verschiedensten Jodelclubs und Gruppen. Es ist ein reines A-Capella Album, also Instrumente sind keine zu hören. Den Auftakt macht der Jodelklub Lauenen mit, wie könnte es anders sein, dem „Louenesee“ mit Schöre Müller, es folgen „Heiterefahne“ mit Trauffer, „Campari Soda“ mit Jesse Rich“, „Sternenträumer“ mit Andrea Berg und Gölä, „Heimweh“ mit Michael Lukas, „Füür u Flamme“ mit Schibä und zwei weiteren Sängern, „Scharlachrot“ mit Jesse Rich, „D’Strass dürab“ mit Gölä und Sandra und Barbara Moser, „Seebergsee hymne“ mit Melanie Oesch. „Hie bini deheim“ singt der Jodlerklub lyssach selber sowie ein paar andere Lieder werden von den Jodelklubs gesungen. Das ganze ist etwas gewöhnungsbedürftig, da die Jodelhintergründe manchmal sehr ähnlich sind und nicht wirklich gut passen, andere Arrangements sind dafür wieder genial. produziert haben Gölä und TC. Polo Hofer regte sich beim letzten Interview das ich mit ihm machte, darüber auf, dass man jetzt Rockmusik jodelt, ganz so eng darf man es nicht sehen. Dies ist ein Projekt das gut gelungen ist, aber nicht zu häufig wiederholt werden darf.

Fredi Hallauer