TRUE

Live: Albumtaufe „Made Of Glass“ im Be-Flat Turnhalle Bern am 11. Dezember 2019

Bild Fredi Hallauer

Das Duo Daniela Sarda und Rico Baumann, zusammen True, wurden live von einer Bassistin, einem Gitarristen und einem Keyboarder unterstützt. Alle bedienten noch Elektronik und auch Backgroundgesang. Das Konzert begann eher mystisch und träumerisch, wallte dann im ersten Song bereits auf mit Soundmauern und Rhythmus um wieder im träumerischen zu Enden. Die Songs wurden dann immer popiger und dazwischen drehte sich auch die Discokugeln. Ein zentraler Song war das Lied, welches die Sängerin Daniela Sarda als Therapie braucht und weiter empfiehlt, nämlich dass man für Andere da ist, so lässt sich eigenes Leid verarbeiten. Dieser Song wurde nicht nur eindrücklich gespielt, sondern auch schön visualisiert. Die ganze Band spielte einzigartig. Es war nicht einfach öder Elektropop, da handgespielte Instrumente eine wichtige Rolle in der Musik spielten. Die Bassistin schaffte trickreiche Bassläufe und Rhythmen mit ihrem trockenen, satten Bass, der Gitarrist setzte viele Sounds ein und brillierte ohne zu solieren und auch der Keyboarder überzeugte. Rico Baumann am Schlagzeug verband elektronische Pad mit dem analogen Schlagzeug und mit seinem trickreichen Schlagzeugspiel entstand spannende Musik. Es war auch eine Freude ihm zuzusehen und zuzuhören. Die kleine Sängerin Daniela Sarda liess ihre Stimme in den höchsten Tönen jubeln, dann mit Effekten zu einem ganzen Chor werden oder sehr fein, aber präsent die Trommelfelle zu kitzeln. Es war ein grossartiges Konzert.

Fredi Hallauer

TRUE

Album: „Made Of Glass“ (Mouthwatering Records)

Das spezielle Duo bestehend aus Daniela Sarda und Rico Baumann begeistern mit ihren Songs, welche im intelligenten Elektropop eingeordnet werden können. Sie singen über schwierige Situationen im Leben, welche die meisten kennen, tun das aber bejahend. Das Album dient der Band selber als Therapie um das Leben lebenswert zu machen. Sie machen das auch für uns mit ihrer rhythmischen Elektronik und einer zarten Stimme Frauenstimme, welche aber dazwischen auch etwas lauter werden kann. Ein neuzeitliches Album das eigentlichen vielen Leuten gefallen muss, welche nicht unbedingt auf Mainstream stehen.

Fredi Hallauer