RIO WOLTA

EP: „Blaubart“ (Sihlfeld Produktionen/Irascible)

Der Zürcher Rio Wolta wurde nach Moskau eingeladen um in fünf Wochen ein Stück zu schreiben zu der Geschichte von „Blaubart“ für das Tanzensemble „Provincial Dances“ unter Leitung der Starchoreographin Tatiana Baganova. Das Stück wurde dann im Rahmen des American Dance Festivals gezeigt und demnächst in der New Opera in Moskau. Rio Wolta ohne seinen Gesang, also sozusagen Instrumentalstücke mit irgendwelchen Hintergrundstimmen bei zwei der fünf Titel. Diese Einspielung ist eine Kurzversion mit fünf Titeln und 22 Minuten Dauer. Die Musik ist spannend, manchmal Rhythmus lastig manchmal verträumt. Aber irgendwie fehlt einem doch etwas. Ich habe das Gefühl wenn man den Tanz sieht, wirkt die Musik noch viel besser.

Fredi Hallauer

RIO WOLTA

Album: „Belle Epoque“ (Sihlfeld Produktionen/Irascible)

„Belle Epoque“ ist das dritte Album des Zürchers, welcher sich sowohl in der Musik, dem Film und Theater auskennt. Dies ist ein Konzeptalbum mit textlichen Collagen von Filmsequenzen aus dem Archiv des Schweizer Fernsehens, Musik von Rio Wolta und englischer Lyrik ebenfalls von ihm. Wewnn man erwartet, dass dies eine wirre Sache ergibt, liegt man falsch. Alles kommt aus einem Guss. Die Musik ist sehr elegisch und die Texte werden dafür mehr gesprochen als gesungen. Ja es ist Popmusik, sehr intelligente und faszinierende. Es lohnt sich diese Musik anzuhören, nach hinten zu lehnen und einfach geniessen..

Fredi Hallauer