KUMMERBUBEN

Album: „Itz mau Apokalypse“ (Irascible)

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Die Kummerbuben sind mit sechs neuen Songs wieder da. Die Rumpelrocker spannten mit einem 80 köpfigen ad-hoc Orchester aus Bern zusammen. Die schöne Musik balanciert nahe am Abgrund von zusammenfallenden Welten der Protagonisten. Wie immer liegt in den Texten der Kummerbuben viel Zynismus und satirisches versteckt. Auch andere Mundartrocker werden zitiert mit der Zeile „Wär scho gäng gärn e Fischer gsi“. Die Texte haben es in sich und man muss sie sich öfter anhören um die ganze Wirkung zu entdecken, aber ebenso die Musik. Sicher eines der besten Alben des Mundartrocks.

Fredi Hallauer

JAËL

Album: „Orkestra“ (Phonag)

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Jaël steht bei diesem Album mit ziemlich viel mehr MusikerInnen auf der Bühne als sonst, nämlich mit einem Orchester aus  Litauen. Dieses Konzert wurde ienmal gespielt und gleich aufgenommen. Die Songs sind Perlen aus dem 15jährigen Schaffen von Jaël. Die Songs stammen aus der Zusammenarbeit mit der kanadischen Band Delerium, dem Schweizer Künstler Mich Gerber, dem Norweger Pål Angelskar, der Schweizer DJane Tatana, dem deutschen Act Schiller oder solche die Jaël für das Theaterstück 1476 geschrieben hatte. Und natürlich gibt’s auch für Lunik Fans was zu entdecken. Neben 2 Lunik-Hits findet sich ebenfalls das als Hidden Track erschienene „Candle“ auf dem Album. Die Singles „Shuffle The Cards“ und „In Love Again“ von ihrem 2015 erschienenen Solo-Album, begeistern genau so wie die orchestrierte Version von Mani Matters «Warum Syt Dir So Truurig?». Es ist überflüssig zu sagen, dass dies ein wunderschönes Album ist mit der Feenstimme von Jaël und Klavier plus Orchester, wahrscheinlich haben wir im geheimen schon lange auf diese Aufnahmen gewartet.

Fredi Hallauer