HANK SHIZZOE

Album: „Steady As We Go“ (Blue Rose Records/Musikvertrieb)

Hank Shizzoe hat mit „Steady As We Go“ ein wunderschönes Album aufgenommen. Zusammen mit Tom Etter (Gitarre), Michel POffet (Kontrabass), Simon Baumann (Schlagzeug) und einigen Gastmusikern wie Tinu Heiniger an der Klarinette, Hendrix Ackle am Piano, Michael Flury an der Posaune, Jürg Zurmühle an der Shakuhachi und Rhani Krija an der Perkussion, spielt er wunderbare, erfrischende Americana Musik. Diese Gastmusiker helfen bei einzelnen Songs mit, sonst sind die Stücke minimal aber sehr effektvoll instrumentiert. Drei der elf Songs stammen aus der Feder von Hank Shizzoe, drei sind Traditionals und die anderen Songs kommen von Robert Clifford Brown (1941), Randy Newman (1998), Bob Nolan (1936), Billy Sheril und Tammy Wynette (1968) und Tom Petty (1996). Der geneigte Leser und leserin, merkt sofort, hier gibt es viel alte Musik und das aber sehr erfrischend Interpretiert. Hank Shizzoe spielt seine pedal Steel Gitarre, seine Lap Steel, die anderen Gitarren, Bouzouki und Banjo traditionell und doch eigenständig und sehr gekonnt. Hier zeigen Meister ihres Fachs, dass bestehende Musik sehr gut interpretiert und ungekünstelt das Ohr und das Herz immer noch sehr verwöhnen können.

Fredi Hallauer

TINU HEINIGER & HANK SHIZZOE

Live: „Heiniger Abend“ in der La Cappella am 26. Dezember 2018

Bild Fredi Hallauer


Wie alle Jahre war Tinu Heiniger in der Weihnachtszeit mit einem anderen Musiker unterwegs und er zelebrierte seinen Heiniger Abend. Diesmal spielte er mit dem Gitarristen und Banjospieler Hank Shizzoe. Die zwei passten musikalisch sehr gut zueinander. Hank Shizzoe unterstützte die Stimmungen der Lieder von Tinu Heiniger mit viel Einfühlungsvermögen und grossem Können. Diesmal war es eigentlich vorwiegend das programm von Tinu Heiniger, nur zwei Songs kamen von Hank Shizzoe, wo Heiniger dann mit seiner Klarinette Töne beisteuerte und zeigte dass er ein begnadeter Klarinettist ist. Das Programm war ziemlich Retrospektiv, Heiniger erzählte aus seiner Jugendzeit und sprang in die heutige Zeit. Die Lieder waren besinnlicher, manchmal etwas bedrückt und die politische Zeit fehlte ganz. Die heutigen Lieder sind musikalisch hervorragend, inhaltlich aber etwas sehr banal und mit unzähligen Wiederholungen in die Länge gezogen. Es war ein schöner Heiniger Abend, nach dem man sich aber etwas bedrückt auf den Heimweg machte.Bild Fredi Hallauer

Fredi Hallauer