AL PRIDE

EP: „Spruce“ (Radicalis)

Die Badener Band ist auf acht MusikerInnen angewachsen. Der Sound ist trotzdem soweit minimiert wie es geht um genau die Musik in den Vordergrund zu stellen, welche sie wollen. Viel Groove mit sattem Bass, Schlagzeug und Perkussion ist zu hören, natürlich hilft auch die Rhythmusgitarre oder das Keyboard mit. Lead- und Backgroundgesang sind wichtig, ebenso die sphärische Leadgitarre und die Al Pride Bläsersektion. „Another Vibe“ lässt einem beschwingt abtanzen, die anderen Stücke sind eher langsamer und etwas grau eingefärbt, man könnte auch sagen melancholischer, aber trotzdem groovig. Ein gutes und vielseitiges Songwriting prägt diese EP ebenfalls. Ein wichtiges Stück CH-Musik.

Fredi Hallauer

DISCOSASTER

Album: „Just Like You“

Die 12köpfige Band aus Bern lässt es so richtig grooven und vibrieren. Wie es der Name sagt, pflegen sie ihre Musik ganz im Zeichen der 80iger Jahre Disco, welche noch recht funky war. Die Perkussion und die Horns bringe die richtige Stimmung hinein, Gitarre, Keys und zwei Background Sängerinnen bringen ihre besonderen Töne ein, Bass und Schlagzeug kochen den Groove und über Sllem die Stimme des Sängers. Es ist vielelicht nicht die markanteste Stimme, aber sie hat Charisma. Dies ist ein Album zum Abtanzen und Spass haben.

Fredi Hallauer

CHRISTOPHER GEORGE & THE SAPIDITY AGENTS

Album: „With A Pinch Of Salt“ (www.christophergeorge.ch)

Der Pianist und Sänger aus dem Raum Zürich hat eine tolle Band um sich gescharrt und die lassen es so herrlich grooven. Neben Piano, Bass, Gitarre, und Schlagzeug gehört auch noch die Perkussion und eine Bläsersektion dazu. christopher George singt alltagsgeschichten auf Englisch und Mundart. Die schnelleren groovigen Nummern überzeugen mehr, als die balladenhaften, welche doch auf die Dauer etwas gleichförmig wirken. An den Instrumenten sticht vor allem die Rhythmussektion und der Gitarrist hervor. Natürlich auch die Horns, dort wo sie blasen. Die Stimme von Christopher George ist etwas dünn. Ein Album das vielleicht eher zur Erinnerung nach einem Konzert dient.

Fredi Hallauer