HEIMWEH

Album: „Vom Gipfel Is Tal“ (Hitmill/Phonag)

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Der bereits bekannte Männerchor der besonderen Art ist wieder zurück. Es hat einige positive Neuerungen bei den Liedern gegeben. Die Männer sind noch dieselben und somit auch die Mischung der Dialekte. Der Vortrag der Lieder hat sich geändert, nicht jedes Lied wird von Jodel begleitet, sondern das eine oder andere Lied ist ziemlich Folkpop. Was ebenfalls positiv zu vermerken ist, dass es immer noch eine Schönwetter Musik ist, und das wollen sie ja sein, nämlich die Herzen erfreuen. Trotzdem ziehen da und dort auf dem Weg vom Gipfel ins Tal Nebelschwaden vorbei. Ein schönes Beispiel ist „Di Bueb“. Lustig gelungen ist „Langnau im Ämmital“ wo die Geschichte erzählt wird von einer Begegnung mit einer schönen Frau im Zug von Bern bis Luzern, sie steigt in Langnau aus, er versucht ihr wieder zu begegnen. Die Geschichte kennt man, aber nicht diese lustigen Reimereien mit den Ortschaften von Ostermundigen bis Entlebuch. Ich finde dieses Album gelungen und wie es weitergeht darf man gespannt sein.

Fredi Hallauer

ANOTHER ME

Live: Alti Moschti Mühlethurne am 21. April 2018

Bild Fredi Hallauer

Das Berner Quartett oder zwei Geschwisterpaare spielten ein wunderbares Konzert bestehend aus den neuen Songs und ältere Sachen. Live waren sie sehr lebhaft und entwickelten richtig Power. Die Bassistin brillierte mit ihrem fantasievollen und treibendem Spiel. Häufig spielten beide Leadsängerinnen Gitarre. Die Refrains der Songs wurden bis zu vierstimmig gesungen was das Soundbild um mehrere Dimensionen erweiterte. Überhaupt gefiel der Gesang der Frauenstimmen und natürlich in der Zugabe der Leadgesang des Drummers unterstützt von den drei Frauen und das absolut unverstärkt. Sicher gehört Another me zu den Bands mit den verträumten leicht melancholischen Songs, was sie aber gut verstanden aufzulockern. Die E-Gitarre passte sehr gut zu den Stimmen. Another Me ist eine Band die man sich einfach einmal anhören sollte.

Fredi Hallauer

Album: „A Second“

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Das Folkpop Quartett, bestehend aus zwei Geschwister Paaren, drei Frauen und ein Mann sind mit ihrem zweiten Album da. Sie sind sich grundsätzlich treu geblieben, schöne Melodien, folkigen Sound, oft zweistimmiger Gesang mit schönen Frauenstimmen. Auf diesem Album sind sie etwas popiger geworden, das Schlagzeug und der Bass sind präsenter und prägen neben Gitarre oder Keyboard den Sound. Es ist ein wundersames Album mit sanften Klängen und trotzdem bewegt. Die Band hat ein gutes Songwriting, die einzelnen Titel haben Wiedererkennungswert. Also aufgepasst auf Another Me.

Fredi Hallauer