EMILIE ZOE & CHRISTIAN GARCIA-GAUCHER

Album: Pigeons – Soundtrack for the Birds on the Treetops Watching the Movie of our Lives (Hummus Records)

Emilie Zoé aus der französischen Schweiz, wurde von einem alternativen Filmfestival in La Chaux De Fonds, eingeladen einen alternativen Live Filmsoundtrack für einen Film ihrer Wahl zu machen. Sie wählte den Film „A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence“ von Roy Anderssons. Ins Boot holte sie den Produzenten Christian Garcia-Gaucher. So wurde zum Film mit der Originalmusik noch diese Musik gespielt, so wie ich das verstanden habe. Dieser Alternative Soundtrack gibt es jetzt als Album. Viele Aufführungen mit dem Film und Emilie Zoé mit dem Schlagzeuger Nicolas Pittet hätten stattfinden sollen, welche jetzt wegen der Coronakrise vorläufig wegfallen. Es bleiben uns aber diese melancholischen Klänge mit etwas Orgel untermalt, den Gitarren und einigen wunderschönen oft zweistimmig gesungenen Songs (Frauen- und Männerstimme). Ein paar Stücke sind instrumental, aber auch die lohnenswert zu hören.Emilie Zoé ist es wieder einmal gelungen Popmusik ganz neu zu definieren.

Fredi Hallauer

EMILIE ZOE

Interview:

Am Stars of Sounds in Murten sprach Fredi Hallauer mit Emilie Zoé. Hier zum Anhören.

Album: „The Very Start“ (Hummus Records)

Emilie Zoé kommt aus Neuchatel. Sie versteht es eigene Wege zu gehen und die Hörgewohnheiten des Publikums auf sanfte Art zu verändern. Sie erzählt gerne Geschichten, egal ob mit Worten, der Gitarre, der Stimme und mit dem Loop klingen dann die Geschichten in einer Umgebung. Mit dabei ist noch ein Schlagzeuger und Elektroniker. Das Album wurde gleich direkt eingespielt, also alles auf einmal und nicht später zusammengbaut, dies tut dieser Musik sehr gut, sie lebt. Emilie Zoé kann ganz sanft klingen, aber dazwischen lässt sie die Gitarre auf unangenehme Art lärmen um einem aufzurütteln und natürlich auch ein bisschen zu nerven, es geht aber vorbei. Im gesamten ist dies ein sehr hörenswertes Album, für Mensche, welche bereit sind, ein bisschen anders zuzuhören.

Fredi Hallauer