CORE LEONI

Live: Mühle Hunziken, Rubigen am 22. November 2018

Bild Fredi Hallauer

Nach zwei Vorbands trat die ersehnte Band um Leo Leoni endlich auf die Bühne der ausverkauften Mühli. Eine Änderung in der Band war sofort klar, Hena Habegger am Schlagzeug war aus ungesagten Gründen nicht da. Er wurde durch einen guten Schlagzeuger aus Milano ersetzt. Ansonsten standen Ronnie Romero (bekannt für seine führende Rolle in Lords Of Black und Rainbow), Jgor Gianola (Ex U.D.O.) an der Gitarre, sowie Mila Merker aus dem Tessin am Bass. Musikalisch gab es da nichts zu nörgeln, sie spielten sich souverän und gekonnt durch Songs aus den Anfangszeiten von Gotthard, welche von der Band vernachlässigt wurden, wie „Down Town“, oder „Firedance“ und frischten ein paar grosse Hits wieder auf. Dazwischen natürlich auch ein In Memoriam an Steve Lee. Der Sänger Ronnie Romero füllte die Mühli mit seiner Stimme, Jgor Gianola konnte mit Leo Leonie mithalten. Dazwischen waren nur noch der Bassist und der Schlagzeuger auf der Bühne, die anderen drei waren irgendwo in den oberen Stockwerken und spielten von dort, war aber nicht vom ganzen Publikum einsehbar. Leider machte vor allem Ronnie Romero zuviele Faxen in Form von mitsingen und es ist schlecht und nochmals und nochmals, dann ein bisschen Comedy, mit Frauen vor der Bühne dumme Sprüche und so fort, das dazwischen einmal bis zu 15 Minuten und auch alle paar Songs ein paar Minuten. Das kam sehr schlecht an, bei den alten Rockern, welche ein grosser Teil des Publikums ausmachten. Das sind unnötige Kapriolen und wenn nicht mehr Stücke zur Verfügung sind, halt einfach dazu stehen und kürzer spielen. Dies schwächte den Eindruck vom Konzert schon. Am Schluss dann doch noch ein versöhnliches Mountain Mama.

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Fredi Hallauer

CORE LEONI

Album: „The Greatest Hits Part 1“ (Musikvertrieb)

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Zum 25Jahr Jubiläum des ersten Albums von Gotthard, startet Leo Leoni dieses Projekt. Er erinnert sich gerne an die Songs, welche heute von Gotthard nicht oder nur wenig gespielt werden und nahm sie neu auf. In der Band ist er selber an der Gitarre, Ronnie Romero der Hard Rock Sänger übernimmt den Gesang, Henna Habegger von Gotthard am Schlagzeug, Igor Gianola an der Gitarre und ehemaliges Mitglied von Gotthard und der Tessiner Mila Merker am Bass. Klar die Besetzung sagt es schon voraus, hier wird abgedrückt, das ist Rock’n’Roll pur. Songs wie „Downtown“, „Firedance“ oder „Higher“ erwachen zu neuem Leben. am Schluss dann noch „Anytime Anywhere“. Da gibts nicht viel zu Besprechen, das ist einfach guter alter und schnörkeloser Rock.

Fredi Hallauer